
Meister der Finsternis
Susanne Timmann(Author)
Westflügel Verlag
2nd Edition
Published on 15. September 2022
Book
Paperback/Softback
274 pages
978-3-939408-65-9 (ISBN)
Description
Schon kurz nach Fynns Ankunft im Forschungscamp seines Vaters in der frostigen Arktis passieren unglaubliche Dinge. Nur gut, dass Fynns neue Freundin Maja sich weder vor der Blauen Hexe der Tiefe, den Geschehnissen im Land der Koingz, noch vor der Verbrecherbande in der bizarren Unterwasserstadt einschüchtern lässt. Und mit ein bisschen Glück gelingt es den beiden sogar, die Waldriesen aus ihrem steinernen Gefängnis zu erlösen. Doch werden sie es auch schaffen, das geheimnisvolle Amulett des Meisters der Finsternis zu aktivieren und ihre Eltern aus den Klauen des ewigen Eises zu befreien?
More details
Language
German
Place of publication
Hagen
Germany
Target group
Children/juvenile
Edition type
New edition
Product notice
Klappenbroschur
Dimensions
Height: 190 mm
Width: 120 mm
Thickness: 18 mm
Weight
295 gr
ISBN-13
978-3-939408-65-9 (9783939408659)
Schweitzer Classification
Person
Author
Die gebürtige Schwäbin, die seit vielen Jahren im Rheinland lebt und arbeitet, ist selber Mutter von zwei Kindern. Entsprechend ist sie mit kindlicher und jugendlicher Denkweise und Abenteuerlust bestens vertraut. In ihrer Freizeit wirkt Susanne Timmann als Redakteurin des Mortimer Reisemagazins, für das sie Reisebeiträge über Destinationen weltweit verfasst. Mit "Meister der Finsternis" legt sie nun ihr erstes Kinder- und Jugendbuch vor und betritt auf beeindruckende Art und Weise literarisches Neuland.
Content
Maja und Fynn rutschten immer schneller in die Tiefe. Der Eisberg hatte seine geheimen Wege geöffnet. Uralte Gletscherhöhlen, die vor Millionen von Jahren durch Schmelzwasser entstanden waren, bildeten ein riesiges Labyrinth. Mit einer Höllengeschwindigkeit schossen die zweimal durch ganz enge, weiß glänzende Gänge, dann wieder öffneten sich die Tunnel zu imposanten Hallen. Alles war aus glattem, glänzendem Eis. Obwohl sie schon sehr tief sein mussten, war es noch hell. Alles glitzerte und funkelte wie Tausende von glatt geschliffenen Diamanten.
"Fyhynn, bist du noch da?", schrie Maja durch das eisige Labyrinth.
"Jaha, ich bin ein Stück hinter dir", schrie Fynn zurück. Nur mit Mühe und Not gelang es Fynn, Maja zu folgen. Plötzlich stürzte Fynn ungefähr eineinhalb Meter hinunter und landete neben Maja auf seinem Hinterteil. Vorsichtig, ganz vorsichtig blickte Fynn sich um. Sie befanden sich in einer großen Halle. Der Tunnel, aus dem sie heraus gefallen waren, endete in der Mitte. Fynns Herz raste und sein Pulsschlag überschlug sich förmlich. Er hatte sofort das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmte. Sein Blick streifte umher. Die Halle hatte vier glatte hohe Wände und die Decke, weit über ihnen, erstrahlte in einem sonderbaren blauweißem Licht. Nur in der Mitte befand sich eine runde Stelle, die dunkel war. An jeder Wand war ein Podest, ungefähr zwei Meter hoch. Diese sahen aus, wie Kanzleien in einer Kirche. Sonst gab es nichts, gar nichts. Mit zittrigen Knien stand Fynn langsam auf und schaute sich weiter um. Es beschlich ihn ein schrecklicher Gedanke: sie waren gefangen in einem eisigen Grab.