
Derrida und danach?
Literaturtheoretische Diskurse der Gegenwart
Gregor Thuswaldner(Editor)
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Published on 14. August 2008
Book
Paperback/Softback
VI, 190 pages
978-3-8350-6036-4 (ISBN)
Description
Nach dem Tod des französischen Philosophen Jacques Derrida betrachtete der amerikanische Literaturtheoretiker Stanley Fish die Religion als das neue "Zentrum der intellektuellen Energie" literaturtheoretischer Diskurse. Wird aber dieser "religious turn" bleibende Folgen haben oder handelt es sich dabei - wenn überhaupt - um einen möglicherweise bedeutungslosen Trend, der wiederum bald von einem anderen abgelöst wird? Lassen sich literaturtheoretische Entwicklungen in Europa und Nordamerika ausmachen, die Bestand und somit weitreichende Auswirkungen haben könnten? Der vorliegende Band versucht eine kritische Bestandsaufnahme und macht darüber hinaus auch auf produktive literaturtheoretische Ansätze der Gegenwart aufmerksam. Gleichzeitig geht diese Aufsatzsammlung der Frage nach, warum die Rezeption von Derridas Werk im deutschsprachigen Universitätsbetrieb - im Gegensatz zu Frankreich und dem angloamerikanischen Bereich - bisher eher verhalten ausgefallen ist.
More details
Edition
2008
Language
German
Place of publication
Wiesbaden
Germany
Target group
Professional and scholarly
Professional/practitioner
Illustrations
VI, 190 S.
Dimensions
Height: 210 mm
Width: 148 mm
Thickness: 11 mm
Weight
261 gr
ISBN-13
978-3-8350-6036-4 (9783835060364)
DOI
10.1007/978-3-531-91822-8
Schweitzer Classification
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02/2009
VS Verlag für Sozialwissenschaften
€35.96
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Person
Dr. Gregor Thuswaldner ist Associate Professor of German und Chair des Department of Foreign Languages und Linguistics am Gordon College in Wenham, Massachusetts, USA.
Content
Derrida im deutschsprachigen Kontext.- Der "ununterbrochene Dialog" - seine Teilnehmer, Vermittler und Zensoren.- Intervention - Interpretation Zu Jacques Derridas Dekonstruktion.- Das Gesetz der Gesetzlosigkeit.- Produktive literaturtheoretische Ansätze der Gegenwart.- Konturen einer analytischen Literaturtheorie.- Linguistische Hermeneutik, Konstruktivismus und Dekonstruktivismus - Identität und Differenz.- Mythos und Methode. Notizen zur posthumanen Idylle.- Literarische Offenheit und ihre Grenzen - Semiotik, Rezeptionsästhetik und die Perspektiven eines literaturtheoretischen Konzepts.- Revolte und Reversion oder Die an/ausstehende Repolitisierung der Literaturwissenschaft.- Literaturtheorie in der Praxis: Trends und Entwicklungen der Gegenwart.- Der Text ist Literatur ist Kultur ist der Text. Literaturwissenschaft und/oder Kulturwissenschaften Eine Miszelle.- "Ich seh, ich seh, was du nicht siehst" Literaturkritik und Literaturtheorie.- Gender Studies in der Literaturwissenschaft - Literaturwissenschaft in den Gender Studies. Eine Wechselwirkung.- Gott in der Universität: Religion als neues Forschungsobjekt der Literaturtheorie?.- Betretenes Schweigen: Vom angeblichen Ende von "Literary Theory" in den USA.