
Abschied vom Mythos Mann
Kulturelle Konzepte der Moderne
Karin Tebben(Editor)
Vandenhoeck & Ruprecht (Publisher)
1st Edition
Published on 12. March 2002
Book
Hardback
302 pages
978-3-525-20820-5 (ISBN)
Article is exhausted; no reprint
Description
Nachdem >Männlichkeit< von der Geschichtswissenschaft, Soziologie, Kulturanthropologie, Psychologie und schließlich Philosophie >entdeckt< wurde, macht sich auch die Literaturwissenschaft zaghaft auf in Richtung dieses dunklen Kontinents. Dabei werden die vielfältigen Konturen historisch gewachsener Bilder von Männlichkeit deutlich. Die Intention des Bandes ist es, den Mythos der Männlichkeit und sein Verblassen um 1900 zu untersuchen.
More details
Language
German
Place of publication
Göttingen
Germany
Target group
Studierende und Lehrende der Literaturwissenschaften, besonders an der Literatur der Jahrhundertwende Interessierte, allgemein an Kultur-, Literatur- und Geistesgeschichte Interessierte.
Product notice
sewn/stitched
Cloth over boards
Illustrations
mit 6 Abb.
Dimensions
Height: 23.6 cm
Width: 15.9 cm
Thickness: 1.9 cm
Weight
565 gr
ISBN-13
978-3-525-20820-5 (9783525208205)
Schweitzer Classification
Persons
Editor
Dr. Karin Tebben ist Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg.
Contributions
Peter Springer ist Professor i.R. für Kunstgeschichte an der Universität Oldenburg.
Dr. Matthias Luserke-Jaqui ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft der Technischen Universität Darmstadt.
Dr. phil. Christian Schärf ist Hochschuldozent am Fachbereich Philologie I der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.
Content
Karin Tebben: Männer männlich? Zur Fragilität des >starken< Geschlechts
Joachim Radkau: Der Mann Weber und die erotische Emergenz der Soziologie
Matthias Luserke: »Dieses grausame, entartete, wilde Geschlecht«. Über die literarische Darstellung der Schule als Ort männlicher Sozialisation
Herbert Lehnert: Männliche Sozialisation in Heinrich und Thomas Manns frühen Dichtungen
Wolfgang Popp: Zwischen Wilde-Prozess und Eulenburg-Affäre. Das Tabu Homosexualität
Frank D. Wagner: Der mediale Detektiv. Von Poes Rue Morgue über Doyles Abenteuer des Sherlock Holmes zu Brechts Javameier
Horst-Jürgen Gerigk: Tarzan und der heilige Sebastian. Zur Ikonologie des nackten Mannes
Matthias Hurst: Blutige Küsse: Bram Stokers Dracula. Der Vampir als Wunschbild und Angsttraum des Mannes
Andreas Herzog: Die Krisen des Mannes als Krisen des Juden. Otto Weininger, Ludwig Jacobowski und Ernst Sommer
Walter Erhart: Künstliche Paradiese der Männlichkeit. Joris-Karl Huysmans' Gegen den Strich
Karin Tebben: Dem Schwachen eine Form. Die Femme fragile als Denkfigur des Homme fragile bei Heinrich Mann und Richard Beer-Hofmann
Stefan Buck: Macht und Unterwerfung. Zum Männerideal bei Stefan George und seinem Kreis
Johannes F. Evelein: »Versäumst, die Pflicht des Mannes zu erfüllen«. Kunst als Ich-Kult im Frühwerk Lion Feuchtwangers
Christian Schärf: Giganten des Willens und Idioten des Glücks. Von Nietzsches Übermenschen zu Robert Walsers märchenhaften Angestellten
Peter Springer: Ekstase und Kalkül. Selbstbildnisse von Malern um die Jahrhundertwende.
Joachim Radkau: Der Mann Weber und die erotische Emergenz der Soziologie
Matthias Luserke: »Dieses grausame, entartete, wilde Geschlecht«. Über die literarische Darstellung der Schule als Ort männlicher Sozialisation
Herbert Lehnert: Männliche Sozialisation in Heinrich und Thomas Manns frühen Dichtungen
Wolfgang Popp: Zwischen Wilde-Prozess und Eulenburg-Affäre. Das Tabu Homosexualität
Frank D. Wagner: Der mediale Detektiv. Von Poes Rue Morgue über Doyles Abenteuer des Sherlock Holmes zu Brechts Javameier
Horst-Jürgen Gerigk: Tarzan und der heilige Sebastian. Zur Ikonologie des nackten Mannes
Matthias Hurst: Blutige Küsse: Bram Stokers Dracula. Der Vampir als Wunschbild und Angsttraum des Mannes
Andreas Herzog: Die Krisen des Mannes als Krisen des Juden. Otto Weininger, Ludwig Jacobowski und Ernst Sommer
Walter Erhart: Künstliche Paradiese der Männlichkeit. Joris-Karl Huysmans' Gegen den Strich
Karin Tebben: Dem Schwachen eine Form. Die Femme fragile als Denkfigur des Homme fragile bei Heinrich Mann und Richard Beer-Hofmann
Stefan Buck: Macht und Unterwerfung. Zum Männerideal bei Stefan George und seinem Kreis
Johannes F. Evelein: »Versäumst, die Pflicht des Mannes zu erfüllen«. Kunst als Ich-Kult im Frühwerk Lion Feuchtwangers
Christian Schärf: Giganten des Willens und Idioten des Glücks. Von Nietzsches Übermenschen zu Robert Walsers märchenhaften Angestellten
Peter Springer: Ekstase und Kalkül. Selbstbildnisse von Malern um die Jahrhundertwende.