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Marita Tatari ist Professorin für Philosophie an der Universität Patras. Ihr Forschungsgebiet ist kontinentale Ästhetik. Sie wurde an der Universität Marc
Bloch in Strasbourg bei Jean-Luc Nancy promoviert und hat sich an der Ruhr Universität
Bochum habilitiert. Sie war Humboldt Fellow an der UC Berkeley und am ZfL Berlin. Sie hat
an der Humboldt Universität, der UdK Berlin, sowie an den Universitäten Basel, Bochum,
Dresden, Leipzig und Kreta unterrichtet und die Professur Gegenwartsästhetik an der HMDK
Stuttgart vertreten. Zu ihren Büchern gehören: Kunstwerk als Handlung - Transformationen
von Ausstellung und Teilnahme, Fink 2017, Orte des Unermesslichen - Theater nach der
Geschichtsteleologie (Hsg.), diaphanes 2014, Heidegger et Rilke - Interprétation et partage
de la poésie, L'Harmattan 2013, Ästhetische Universalität - Vom fortbestehenden Wir,
Metzler (in Vorbereitung).
Susanna Lindberg ist Professorin für Kontinentale Philosophie an der Universität Leiden, Niederlande. Nach ihrem Studium an der Universität Helsinki wurde sie an der Marc-Bloch-Universität in Straßburg promoviert und erhielt ihre Habilitation an der Universität Paris Nanterre. Sie hat als Forscherin, Dozentin und Professorin in Finnland und Frankreich gearbeitet. Sie spezialisierte sich auf deutschen Idealismus, Phänomenologie und zeitgenössische französische Philosophie. Ihre Forschung hat sich insbesondere auf die Begriffe des Lebens, der Animalität, des Elementaren und der Technologie konzentriert. Zu ihren Büchern gehören From Technological Humanity to Bio-Technical Existence (erscheint bei SUNY Press im 2023), Techniques en philosophie (Hermann, Paris, 2020); Le monde défait. L'être au monde aujourd'hui (Hermann, Paris, 2016); Heidegger contre Hegel : Les irréconciliables (L'Harmattan, Paris, 2010), Entre Heidegger et Hegel : L'éclosion et vie de l'être (L'Harmattan, Paris 2010). Zusammen mit Hanna-Riikka Roine hat sie außerdem The Ethos of Digital Environments: Technology, Literary Theory and Philosophy (Routledge 2021) herausgegeben; mit Marcia Sá Cavalcante Schuback, The End of the World (London, Rowman und Littlefield, 2017); mit Sergei Prozorov und Mika Ojakangas, Europe Beyond Universalism and Particularism (Palgrave Macmillan, New York, 2014); und mit Gisèle Berkman Limite - illimité, questions au présent (Cécile Defaut, Paris, 2012).
Artemy Magun ist Professor am Zentrum für Praktische Philosophie der Europäischen Universität in Sankt-Petersburg. Er promovierte in Politikwissenschaften an der University of Michigan (2003) und promovierte in Philosophie an der Universität Straßburg (2004). Magun ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel in Russisch, Englisch und Französisch. Er ist Herausgeber von Stasis, einer Zeitschrift für soziales und politisches Denken. Zu seinen Werken zählen die Bücher Negative Revolution (2013), Politics of the One (2013, Hrsg.), The Future of the State (2020, Hrsg.); und Aufsätze wie »Illuminated by Darkness. Two Symbolist Masterpieces«, »Hysterical Machiavellianism. Russian Foreign Policy and the International Non-relations«, »Marx's Theory of Time«, »De Negatione« und viele andere.