
Randal der Ritter
Rosemary Sutcliff(Author)
Freies Geistesleben (Publisher)
5th Edition
Published in August 2006
Book
Hardback
283 pages
978-3-7725-1873-7 (ISBN)
Description
Außerordentlich spannend erzählte
Geschichte aus Englands Frühzeit.
»
Bulletin Jugend & Literatur
More details
Language
German
Place of publication
Stuttgart
Germany
Target group
Children/juvenile
Dimensions
Height: 224 mm
Width: 146 mm
Thickness: 30 mm
Weight
486 gr
ISBN-13
978-3-7725-1873-7 (9783772518737)
Schweitzer Classification
Other editions
Previous edition
Book
1991
2nd Edition
Freies Geistesleben
€13.50
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Persons
Author
Rosemary Sutcliff (1920 - 1992) gehört zu den herausragenden Autorinnen der englischen Jugendliteratur. Sie erkrankte als kleines Mädchen an einer schweren arthritischen Erkrankung und verbrachte die meiste Zeit ihres Lebens im Rollstuhl. Ein regelmäßiger Schulbesuch war zeitweise nicht möglich, als Folge der krankheitsbedingten eingeschränkten Bewegungsfreiheit schärfte Sutcliff jedoch ihre Beobachtungsgabe und ihren Blick für Details. Eigenschaften, die neben großer Sachkenntnis der historischen Stoffe zur Grundlage ihrer eigenen Erzählweise wurden und ihre Bücher prägen. Für ihre erstklassigen historischen Romane wurde sie in Großbritannien mehrfach ausgezeichnet, so auch mit der Carnegie-Medaille. Die meisten dieser Romane liegen im Verlag Freies Geistesleben vor.
ISNI: 0000 0001 1556 4229 GND: 118799495
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ISNI: 0000 0003 6756 5981 GND: 1021065773
Content
Randal verlor jegliches Zeitgefühl. Aber endlich, nach einer Ewigkeit,
nahm Herluin einen seiner Springer hoch. Die Bewegung
unterschied sich in nichts von den vielen, die Randal zuvor gesehen
hatte. Die Figur berührte mit dem gleichen Klicken das Brett, und
Herluin sagte: «Schach, Lord Montgomery.»
«He, was?», stieß Hugh der Rote hervor und nahm seine Hand
zurück, die er, zu einem Zug bereit, über das Brett ausgestreckt
hatte. Rasch und forschend huschte sein Blick von einer Figur zur
anderen. Und Herluin entspannte sich plötzlich auf der Sitzbank
und beobachtete ihn. Ein fast unmerkliches Lächeln strahlte aus
den kühlen, lichten Augen des Sängers.
Hughs weißes Gesicht schien sich einen Augenblick zu verdüstern
und zusammenzuschrumpfen. Dann lachte er urplötzlich los und
sprang aus seinem Armstuhl. Mehrere Figuren fielen um.
«Schachmatt? Schachmatt dem Lord von Arundel? Nun gut, so
ist es. Der Teufelsbraten gehört dir, nimm ihn und mach mit ihm,
was du willst.»