
Morgenwind
Owins Weg in die Freiheit.
Rosemary Sutcliff(Author)
Freies Geistesleben (Publisher)
1st Edition
Published in August 2011
Book
309 pages
978-3-7725-2385-4 (ISBN)
Description
Owin hat seine Heimat verloren.
Vater und Bruder sind tot. Nichts
und niemand ist ihm geblieben.
Seine neuen Gefährten sind ein
Hund und ein halb verhungertes
Bettelmädchen, das den stolzen
Namen Regina trägt. Ihr opfert
er, als sie krank wird und Pflege
braucht, das Einzige, das er noch
hat: seine Freiheit. Er wird Sklave
eines Sachsen. Lange wird es
dauern, bis er sich auf den Weg
machen kann, um Regina wiederzusehen.
More details
Language
German
Place of publication
Stuttgart
Germany
Target group
Children/juvenile
Edition type
New edition
Dimensions
Height: 223 mm
Width: 146 mm
Thickness: 29 mm
Weight
505 gr
ISBN-13
978-3-7725-2385-4 (9783772523854)
Schweitzer Classification
Other editions
Previous edition
Book
1997
1st Edition
Freies Geistesleben
€15.50
Article exhausted; check for reprint
Persons
Author
Rosemary Sutcliff (1920 - 1992) gehört zu den herausragenden Autorinnen der englischen Jugendliteratur. Sie erkrankte als kleines Mädchen an einer schweren arthritischen Erkrankung und verbrachte die meiste Zeit ihres Lebens im Rollstuhl. Ein regelmäßiger Schulbesuch war zeitweise nicht möglich, als Folge der krankheitsbedingten eingeschränkten Bewegungsfreiheit schärfte Sutcliff jedoch ihre Beobachtungsgabe und ihren Blick für Details. Eigenschaften, die neben großer Sachkenntnis der historischen Stoffe zur Grundlage ihrer eigenen Erzählweise wurden und ihre Bücher prägen. Für ihre erstklassigen historischen Romane wurde sie in Großbritannien mehrfach ausgezeichnet, so auch mit der Carnegie-Medaille. Die meisten dieser Romane liegen im Verlag Freies Geistesleben vor.
ISNI: 0000 0001 1556 4229 GND: 118799495
ISNI: 0000 0001 1556 4229 GND: 118799495
Cover design or artwork
Translation
ISNI: 0000 0003 5634 0322 GND: 1014840007
Content
Der Sonnenstrahl war verblasst, und die Mädchengestalt
verschwamm in den Schatten. Auch die flüchtige Erinnerung
schien zu verblassen; bald würde sie ihn ganz verlassen, er würde
sie für alle Zeiten verloren haben. Und er wollte sie nicht verlieren,
er wollte es nicht - irgendetwas in ihm kämpfte verzweifelt, um
sie im letzten Moment festzuhalten, und dann hatte er sie wie
einen Vogel in der hohlen Hand .
Der Eindruck war so stark, dass er ihn wie eine körperliche Berührung
empfand, als ob in diesem Augenblick etwas in Regina sich
regte, um ihn zu berühren und eine Art Lebensband zwischen
ihnen zu bilden, so wie es in jener Nacht geschehen war, als sie
sich vor den Verfolgern im Keller versteckt gehalten hatten .
Auf einmal wusste er mit absoluter Gewissheit, dass Regina lebte
und dass er, auch wenn er sie nie wiedersehen sollte, weiterleben
würde, weil er dies wusste.