
staub tanzend
Dmitri Strozew(Author)
hochroth (Publisher)
1st Edition
Published on 3. February 2020
Book
44 pages
978-3-903182-56-1 (ISBN)
Description
»ANZEIGE / ich will größe unter allen umständen / bezahle mit blutigen tränen / dringend / mutter heimat« - solche ironischen, konzeptuellen, politisch brisanten »Zeitungstexte« wechseln sich bei Dmitri Strozew mit poetischen, bisweilen metaphysischen Tönen ab. So auch im titelgebenden Gedicht: »mein licht / ich bin dein staub / tanzend«. »Tanzend« - als »poetischen Tanz« bezeichnet übrigens der Dichter seine Leseperformances - erkunden diese Gedichte Themen wie das schwere Erbe des 20. Jahrhunderts, existenzielle Glaubensfragen und die Kritik an der orthodoxen Kirche, aber auch Liebe und Familienbande. Den rhythmischen, von einer warmen, umgangssprachlichen Intonation geprägten Gedichten wird Andreas Weihes Nachdichtung wunderbar gerecht. »staub tanzend« ist die erste deutsche Publikation des renommierten weißrussischen, auf Russisch schreibenden Lyrikers.
https://www.hochroth.de/6134/dmitri-strozew-staub-tanzend/
https://www.hochroth.de/6134/dmitri-strozew-staub-tanzend/
More details
Language
German
Place of publication
Berlin
Germany
Dimensions
Height: 19 cm
Width: 13 cm
ISBN-13
978-3-903182-56-1 (9783903182561)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Dmitri Strozew, geb. 1963 in Minsk, ist ein weißrussischer Dichter. Er schreibt auf Russisch. Nach einem Architekturstudium beginnt er Ende der 1980er Jahre Gedichte zu schreiben. Autor von 10 Lyrikbänden, »Russkaja Premija« für Posie (2007), Herausgeber der Lyrikreihe »Minsker Schule«, Mitglied des weißrussischen Schriftstellerverbandes und PEN-Zentrums, Kurator des Kulturfestivals »Pamescha«. Strozew lebt in Minsk.
Illustrated by
Translation
Andreas Weihe, geb. 1951, Studium der Biologie in Charkow und Moskau, seitdem auch intensive Beschäftigung mit russischer/sowjetischer Literatur und Kultur. Erste Übersetzungen in den 1980er Jahren, u.?a. Briefe von Marina Zwetajewa, literaturwissenschaftliche Texte, Publizistik. Nach Beendigung seiner natuwissenschaftlichen Karriere widmet er sich seit 2017 erneut literarischen Übersetzungen (Prosa und Lyrik) aus dem Russischen.