
Form
Zwischen Ästhetik und künstlerischer Praxis
Diaphanes (Publisher)
1st Edition
Published on 1. November 2009
Book
Paperback/Softback
304 pages
978-3-03734-092-9 (ISBN)
Description
Trotz anhaltender Kritik am >Formalismus< und am Begriff der >Form< überhaupt erweist sich >Form< bis heute als unverzichtbare Kategorie ästhetischer Theorie. Form ermöglicht es, die beiden Dimensionen von Ästhetik, Wahrnehmungslehre und Theorie der Künste, zusammen zu denken: Dies betrifft Fragen nach ästhetischer Erfahrung ebenso wie Fragen nach den Konstitutionsbedingungen von Künsten, Gattungen und einzelnen Kunstwerken. Ausgehend von formtheoretischen Positionen und künstlerischen Arbeiten von der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart thematisieren die AutorInnen dieses Bandes Singularität und Dynamik als zwei zentrale Aspekte von Form sowie die stets virulente Frage nach einer Politik der Form.
More details
Series
Language
German
Place of publication
Zürich-Berlin
Germany
Illustrations
zahlr. Abb.
Dimensions
Height: 23.3 cm
Width: 15.3 cm
Weight
537 gr
ISBN-13
978-3-03734-092-9 (9783037340929)
Schweitzer Classification
Persons
Editor
Hans Stauffacher ist Philosoph. Er ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste« und als Lehrbeauftragter am Institut für Religionswissenschaft an der Freien Universität Berlin tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Philosophie und Ästhetik des Deutschen Idealismus sowie deutsche und französische Philosophie des 20. Jahrhunderts.
Susanne Leeb ist Kunsthistorikerin und Übersetzerin. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste« an der Freien Universität Berlin zu Karten und Diagrammen in der zeitgenössischen Kunst und Kunsttheorie. Derzeit ist sie Vertretungsprofessorin an der AdBK in Nürnberg.
Franck Hofmann ist Komparatist. Er ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste« an der Freien Universität Berlin tätig. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der philosophischen Ästhetik, des 18. und 20. Jahrhunderts, des Künstevergleichs und der historischen Anthropologie.
Armen Avanessian ist Literaturwissenschaftler. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste« und als Lehrbeauftragter am Peter Szondi Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der FU Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Ästhetik und Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts.
Content
7
-
21
Form - Singularität, Dynamik, Politik
(Armen Avanessian)
25
-
42
Schematisieren ohne Begriff
(Rodolphe Gasché)
43
-
64
Fall und Form
(Andreas Gailus)
65
-
82
Morf - Vom Umriss der Form
(Marcus Coelen)
83
-
106
Die Neukonzeption des Klassizismus im Füssli-Kreis in Rom
(Werner Busch)
109
-
123
Onto-Genesis der Form
(Jan Völker)
125
-
139
Conversation Pieces
(Barbara Naumann)
141
-
166
Musikalische Form seit 1800
(Sebastian Klotz)
167
-
188
Zwei Aspekte der Formdynamisierung in der Kunst der Moderne
(Michael Lüthy)
189
-
207
»The city dweller's rapid scan«
(Bernhard Schieder)
211
-
238
Carl Einsteins Negerplastik
(Sebastian Zeidler)
239
-
258
Politik der Geschichte - im russischen Formalismus
(Anke Hennig)
259
-
272
Utopie Film
(Hermann Kappelhoff)
273
-
284
Grenzbespielungen
(Benjamin Wihstutz)
285
-
298
»Kants Ästhetik, denke ich, eröffnet eine Möglichkeit, noch die Experimente der zeitgenössischen Kunst zu beurteilen«
(Rodolphe Gasché)