
Wie europäisch ist die Oper?
Die Geschichte des Musiktheaters als Zugang zu einer kulturellen Topographie Europas
Oldenbourg Wissenschaftsverlag
Published on 18. March 2009
Book
Paperback/Softback
226 pages
978-3-486-58800-2 (ISBN)
Description
Die Oper gehört zu jenen Formen kultureller Praxis, die sich in der Moderne über ganz Europa ausgebreitet hat. Während sie im 18. Jahrhundert auf wenige Residenz- und Hauptstädte wie zum Beispiel Wien beschränkt und von Höfen dominiert war, leistete sich im Laufe des 19. Jahrhunderts jede größere Stadt ein öffentliches Theater, in dem Opern und Operetten gespielt wurden. Das Musiktheater ist daher ein besonders fruchtbarer Zugang, um zu einer europäischen Kulturgeschichte beizutragen, die auch die östliche Hälfte des Kontinents erfasst. Ziel des Buches ist es, zu einem Verständnis der Oper als einem europäischen Kulturphänomen beizutragen, wobei insbesondere Wechselwirkungen und Kommunikationsprozesse hervorgehoben werden und auch der östliche Teil Europas und seine Ränder berücksichtigt werden. Aus dem Inhalt Michael Walter (Graz) Die Oper als europäische Gattung Gernot Gruber (Wien) Die Oper der Wiener Klassik in der europäischen Musikkultur Oliver Müller (Bielefeld) Hörverhalten als europäischer Kulturtransfer. Zur Veränderung der Musikrezeption im 19. Jahrhundert Gesa zur Nieden (Paris/Bochum) Europäische Tendenzen in der Entwicklung des Opernbühnenbilds im 19. Jahrhundert zwischen Italien, Frankreich und Deutschland Arne Langer (Erfurt) Die "Europäisierung" der Inszenierungspraktiken in der Oper seit dem späten 19. Jahrhundert Peter Stachel (Wien) Die Oper als "kulturelles Erbe" Europas? Positionen der EU-Kulturpolitik Jutta Toelle (Berlin) Das Zeitalter des musikalischen Imperialismus: die italienische Oper vs. Wagner Philipp Ther (Frankfurt a. d. Oder) Wagnerismus und Moderne bei den "kleinen" Nationen Antonio Baldassarre (Zürich) Konstanten und Besonderheiten in der europäischen Verdi-Rezeption des 19. Jahrhunderts Markian Prokopovych (Budapest) The Reception of Italian Opera in Hungary Vjera Katalinic (Zagreb) Verdi vs. Wagner oder Verdi und Wagner auf der Zagreber Bühne im 19. Jahrhundert? Fotios Kaliampakos (Florenz) "Kleina ainigmata" auf der Operbühne. Die griechische Antike als europäisches Kulturerbe und ihre Rolle im Musiktheater um 1900 Tatjana Markovic (Belgrad) Wie weit entfernt/nahe ist das Ottomanische Reich?
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Series
Language
German
Place of publication
München
United States
Target group
Professional and scholarly
US School Grade: College Graduate Student
Product notice
Paperback (trade)
Unsewn / adhesive bound
ISBN-13
978-3-486-58800-2 (9783486588002)
Schweitzer Classification
Persons
Philipp Ther, geboren 1967, ist Professor für Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts am European University Institute in Florenz.
Content
Michael Walter (Graz): Die Oper als europäische Gattung
Gernot Gruber (Wien): Die Oper der Wiener Klassik in der europäischen Musikkultur
Oliver Müller (Bielefeld): Hörverhalten als europäischer Kulturtransfer. Zur Veränderung der Musikrezeption im 19. Jahrhundert
Gesa zur Nieden (Paris/Bochum): Europäische Tendenzen in der Entwicklung des Opernbühnenbilds im 19. Jahrhundert zwischen Italien, Frankreich und Deutschland
Arne Langer (Erfurt): Die "Europäisierung" der Inszenierungspraktiken in der Oper seit dem späten 19. Jahrhundert
Peter Stachel (Wien): Die Oper als "kulturelles Erbe" Europas? Positionen der EU-Kulturpolitik
Jutta Toelle (Berlin): Das Zeitalter des musikalischen Imperialismus: die italienische Oper vs. Wagner
Philipp Ther (Frankfurt a. d. Oder): Wagnerismus und Moderne bei den "kleinen" Nationen
Antonio Baldassarre (Zürich): Konstanten und Besonderheiten in der europäischen Verdi-Rezeption des 19. Jahrhunderts
Markian Prokopovych (Budapest): The Reception of Italian Opera in Hungary
Vjera Katalinic (Zagreb): Verdi vs. Wagner oder Verdi und Wagner auf der Zagreber Bühne im 19. Jahrhundert?
Fotios Kaliampakos (Florenz): "Kleina ainigmata" auf der Operbühne. Die griechische Antike als europäisches Kulturerbe und ihre Rolle im Musiktheater um 1900
Tatjana Markovic (Belgrad): Wie weit entfernt/nahe ist das Ottomanische Reich?
Gernot Gruber (Wien): Die Oper der Wiener Klassik in der europäischen Musikkultur
Oliver Müller (Bielefeld): Hörverhalten als europäischer Kulturtransfer. Zur Veränderung der Musikrezeption im 19. Jahrhundert
Gesa zur Nieden (Paris/Bochum): Europäische Tendenzen in der Entwicklung des Opernbühnenbilds im 19. Jahrhundert zwischen Italien, Frankreich und Deutschland
Arne Langer (Erfurt): Die "Europäisierung" der Inszenierungspraktiken in der Oper seit dem späten 19. Jahrhundert
Peter Stachel (Wien): Die Oper als "kulturelles Erbe" Europas? Positionen der EU-Kulturpolitik
Jutta Toelle (Berlin): Das Zeitalter des musikalischen Imperialismus: die italienische Oper vs. Wagner
Philipp Ther (Frankfurt a. d. Oder): Wagnerismus und Moderne bei den "kleinen" Nationen
Antonio Baldassarre (Zürich): Konstanten und Besonderheiten in der europäischen Verdi-Rezeption des 19. Jahrhunderts
Markian Prokopovych (Budapest): The Reception of Italian Opera in Hungary
Vjera Katalinic (Zagreb): Verdi vs. Wagner oder Verdi und Wagner auf der Zagreber Bühne im 19. Jahrhundert?
Fotios Kaliampakos (Florenz): "Kleina ainigmata" auf der Operbühne. Die griechische Antike als europäisches Kulturerbe und ihre Rolle im Musiktheater um 1900
Tatjana Markovic (Belgrad): Wie weit entfernt/nahe ist das Ottomanische Reich?