
Recht - Verbrechen - Folgen
Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus
Wallstein (Publisher)
1st Edition
Published on 25. November 2019
Book
Paperback/Softback
296 pages
978-3-8353-3532-5 (ISBN)
Description
Die Umsetzung der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Mordpolitik im Strafgefängnis Wolfenbüttel.
Das Strafgefängnis Wolfenbüttel war die zentrale Haftstätte im früheren Land Braunschweig. Ab 1933 wies die Justiz zunehmend politisch Andersdenkende, sozial und rassistisch Ausgegrenzte, Homosexuelle sowie Zeugen Jehovas ein, während des Krieges auch ausländische Gefangene. 1937 wurde im Gefängnis eine Hinrichtungsstätte eingerichtet, bis zur Befreiung wurden hier 500 Todesurteile vollstreckt.
Die Dauerausstellung der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel geht am Beispiel Wolfenbüttels der Frage nach, welche Rolle Justiz und Strafvollzug als Mittel nationalsozialistischer Herrschaft spielten. Auch die Kontinuitäten und Brüche in der frühen Bundesrepublik werden näher in den Blick genommen: Die Justiz sollte zwar eine neue, rechtsstaatliche Funktion erfüllen, gleichzeitig gab es aber in manchen Bereichen eine Praxis, die jener aus der NS-Zeit ähnelte.
Der Katalog präsentiert die wichtigsten Fotografien, Dokumente, Objekte und die erläuternden Texte der Ausstellung. Vertiefende wissenschaftliche Essays stellen die Geschichte des Ortes in einen breiteren gesellschaftlichen und politischen Kontext.
More details
Language
German
Place of publication
Göttingen
Germany
Product notice
Card cover
With flaps
sewn/stitched
Klappenbroschur
Illustrations
226
mit 226 z.T. farb. Abb.
Dimensions
Height: 27 cm
Width: 20 cm
Thickness: 2.2 cm
Weight
1285 gr
ISBN-13
978-3-8353-3532-5 (9783835335325)
Schweitzer Classification
Persons
Editor
Martina Staats, Historikerin und Bibliothekarin, leitet die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel.
Veröffentlichungen u. a.: Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus (Mithg., 2019).
ISNI: 0000 0004 4919 3528
ISNI: 0000 0004 4919 3528
Jens-Christian Wagner, geb. 1966, war Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und Leiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Seit Mai 2020 ist er Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und Professor für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Veröffentlichungen u. a.: Menschen in Bergen-Belsen. Biografische Skizzen zu Häftlingen des Konzentrationslagers (Mithg., 2019).
ISNI: 0000 0000 4101 3327
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