
Feind-Bild Springer
Ein Verlag und seine Gegner
Vandenhoeck & Ruprecht (Publisher)
1st Edition
Published on 26. October 2009
Book
Hardback
328 pages
978-3-525-36381-2 (ISBN)
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Description
Die Anti-Springer-Kampagne war eine der größten Medienschlachten der sechziger Jahre. Den Startschuss dazu gab Staats- und Parteichef Walter Ulbricht. Am 21. April 1966 nahm er eine Rede zum 20. Jahrestag der SED zum Anlass, um die Enteignung des Springer Verlags zu fordern. Wenig später verlangte Rudolf Augstein unter der Überschrift »Lex Springer« am 1. August 1966 eine gesetzlich festgelegte Begrenzung der Marktanteile des Axel Springer Verlages. »Kein einzelner Mann in Deutschland«, schrieb Augstein, habe »vor Hitler und seit Hitler so viel Macht kumuliert, Bismarck und die beiden Kaiser ausgenommen«. Die Losung »Enteignet Springer« rückte nach der Erschießung des FU-Studenten Benno Ohnesorg während einer Demonstration gegen den Schah von Persien im Lauf des Jahres 1967 auch in das Zentrum des Streits zwischen Außerparlamentarischer Opposition und dem westdeutschen »Establishment«. Erstmals formuliert wurde sie im Berliner Extrablatt am 13. Mai 1967 von einem Stasi-Agenten.
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Language
German
Place of publication
Göttingen
Germany
Target group
Alle, die sich für die jüngere Geschichte Deutschlands interessieren.
Product notice
sewn/stitched
Cloth over boards
Illustrations
mit 17 Abb.
Dimensions
Height: 22.5 cm
Width: 15 cm
Thickness: 2.6 cm
Weight
587 gr
ISBN-13
978-3-525-36381-2 (9783525363812)
DOI
10.13109/9783525363812
Schweitzer Classification
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E-Book
10/2009
1st Edition
Vandenhoeck & Ruprecht
€18.00
Available for download
Persons
Author
Dr. Jochen Staadt ist Projektleiter im Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin.
Dipl.-Pol. Tobias Voigt ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin.
Dr. Stefan Wolle ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin.
Content
For the first time the connections between political arguments and Axel Springer Publishing house from 1958-1989 are described comprehensively.>