
Der Tod als Text und Signum
Der literarische Todesdiskurs in geistlich-didaktischen Texten des Mittelalters
Bettina Spoerri(Author)
Peter Lang Verlag
Published on 1. April 1999
Book
Paperback/Softback
345 pages
978-3-906762-61-6 (ISBN)
Description
Die vorliegende literaturwissenschaftliche Untersuchung befasst sich mit geistlich-didaktischen Todestexten des Mittelalters. Im Zentrum der Untersuchung steht die philosophische Frage nach der Möglichkeit respektive Unmöglichkeit der rhetorischen Verfahren in diesen Texten, sich dem Tod anzunähern. Inwiefern spiegeln indirekte Sprachstrategien wie die Negation, die Metapher und die Metonymie die mittelalterliche Weltsicht wider und inwiefern können das Paradox und das Schweigen sich dem Tod annähern? Wie werden im Mittelalter der Tod und sein Reich beschrieben? Was bedeutet das Wort 'Tod' respektive das lateinische 'mors'? Wie schliesslich kondensiert sich in der Geschichte der Auslegung des Buchstabens T die christliche Todesideologie? Die Untersuchung teilt sich in zwei Teile, die diesen Fragen einerseits aus philosophisch-rhetorischem, andererseits aus etymologisch-exegetischem Blickpunkt dem sprachlichen mittelalterlichen Umgang mit dem Tod auf den Grund zu gehen versuchen.
Reviews / Votes
«L'A., en explorant les possibilités et les limites de la rhétorique lorsque l'on tente d'approcher, par le langage, la mort et les morts, nous offre un bon outil pour l'étude de la littérature médiévale. L'ouvrage est un complément intéressant aux nombreuses études consacrées à l'étude de la mentalité de l'homme confronté à la mort et à l'au-delà.» (Florence Bayard, Cahiers de civilisation médiévale)More details
Series
Thesis
Doctoral thesis
Language
German
Place of publication
Bern
Switzerland
Target group
Professional and scholarly
Edition type
New edition
Illustrations
2 Abb.
Dimensions
Height: 22 cm
Width: 15 cm
Weight
490 gr
ISBN-13
978-3-906762-61-6 (9783906762616)
Schweitzer Classification
Person
Die Autorin: Bettina Spoerri, geb. 1968, studierte Literaturwissenschaft, Philosophie, Musikwissenschaft, Komparatistik und Theaterwissenschaft in Zürich, Berlin, Paris und London. Auslandsaufenthalt in Jerusalem. Arbeitet als Deutschlehrerin, Redaktorin und freie Journalistin; seit 1996 wissenschaftliche Assistentin bei Prof. A.M. Haas am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Promotion 1998.
Content
Aus dem Inhalt: Der Mensch, der Tod und die Sprache - Negation, Metapher, Metonymie, Paradox und Schweigen: Die Rhetorik des Unsagbaren - Die Bedeutung des Wortes Tod ('mors') und das mystische 'Tau'-Zeichen.