
Das Leben vom Tode her
Zur Kulturgeschichte einer Grenzziehung
Brill Deutschland (Publisher)
1st Edition
Published on 15. June 2015
Book
Paperback/Softback
207 pages
978-3-7705-5746-2 (ISBN)
Description
Die Grenze zwischen Leben und Tod ist einerseits verschiebbar und definitorisch unscharf, andererseits absolut, opak und von großer Wucht. Diese Doppelbestimmung tritt heute besonders deutlich hervor; allerdings war der Grenzverlauf zwischen Leben und Tod, zwischen den Lebenden und den Toten immer prekär. Der Band fragt aus unterschiedlichen disziplinären und historischen Perspektiven danach, was es heißt, das Leben vom Tode her zu denken und zu praktizieren. In religions-, wissenschafts- und kulturgeschichtlicher Hinsicht werden die vielfältigen definitorischen Anstrengungen einer solchen Grenzziehung sowie die damit befassten Symbolsysteme, Kulturtechniken und Narrative analysiert. Wer gilt als tot, was kann als lebendig definiert werden, welche Effekte zeitigt das jeweilige Wissen um diese Unterscheidung? Und wie ist das Verhältnis zwischen den Lebenden und den Toten zu fassen?
More details
Series
Edition
2015
Language
German
Place of publication
Germany
Publishing group
Brill | Fink
Target group
Professional and scholarly
Product notice
Paperback (trade)
Unsewn / adhesive bound
Illustrations
12
12 s/w Photographien bzw. Rasterbilder
Dimensions
Height: 23.3 cm
Width: 15.7 cm
Weight
367 gr
ISBN-13
978-3-7705-5746-2 (9783770557462)
Schweitzer Classification
Persons
Katrin Solhdju
war Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung mit dem Forschungsprojekt "Kulturwissenschaftliche Beiträge zur Bioethik". Nun ist sie Lehrbeauftragte an der École de Recherche Graphique Brüssel.
Ulrike Vedder ist Professorin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin.
Ulrike Vedder ist Professorin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin.