
Ceremonies. Feasts. Costumes.
Viennese Porcelain Figures during the Reign of Maria Theresia
Elisabeth Sladek(Author)
Elisabeth Sturm-Bednarczyk(Editor)
Brandstätter Verlag
1st Edition
Published on 1. November 2007
Book
Hardback
208 pages
978-3-85033-170-8 (ISBN)
Description
Ausgehender Barock, Rokoko und beginnende
Aufklärung prägten die Regierungszeit
Maria Theresias, in der die höfische
Lebenskultur zu einer besonderen
Blüte kam. In ihr fanden die Künste ein
weites Betätigungsfeld: Zeremonien,
Feste und Kostüme verlangten nach adäquater
künstlerischer Ausstattung. Es
entstanden spezifische Kunstgattungen,
die höfischer Repräsentation dienstbar
gemacht wurden. Unter diesen nahm
das Porzellan als neuer Werkstoff eine
hervorragende Stelle ein.
Die leichte Formbarkeit des Materials lud
zur Entwicklung neuer Formen und Typen
ein, die sich gerade für grazile Rokokogestaltungen
besonders eigneten.
Seine spezifische Oberflächenwirkung,
die eher von malerischen Effekten als
von plastischen Werten lebt, machte das
Porzellan zum geeigneten Medium, zeitgenössische
Bildvorlagen dreidimensional
umzusetzen. Malerei, Kupferstich
und Figurine wurden zur Folie einer rasch
expandierenden Porzellanfigurenproduktion,
die um 1760 ihren Höhepunkt
erreichte. Besonders erfolgreich waren
Figuren, die das höfische Leben widerspiegelten.
Der Zeitraum von 1740 bis
1780 gab als Blütezeit höfischer Feste
reichhaltige Anregungen.
Aufklärung prägten die Regierungszeit
Maria Theresias, in der die höfische
Lebenskultur zu einer besonderen
Blüte kam. In ihr fanden die Künste ein
weites Betätigungsfeld: Zeremonien,
Feste und Kostüme verlangten nach adäquater
künstlerischer Ausstattung. Es
entstanden spezifische Kunstgattungen,
die höfischer Repräsentation dienstbar
gemacht wurden. Unter diesen nahm
das Porzellan als neuer Werkstoff eine
hervorragende Stelle ein.
Die leichte Formbarkeit des Materials lud
zur Entwicklung neuer Formen und Typen
ein, die sich gerade für grazile Rokokogestaltungen
besonders eigneten.
Seine spezifische Oberflächenwirkung,
die eher von malerischen Effekten als
von plastischen Werten lebt, machte das
Porzellan zum geeigneten Medium, zeitgenössische
Bildvorlagen dreidimensional
umzusetzen. Malerei, Kupferstich
und Figurine wurden zur Folie einer rasch
expandierenden Porzellanfigurenproduktion,
die um 1760 ihren Höhepunkt
erreichte. Besonders erfolgreich waren
Figuren, die das höfische Leben widerspiegelten.
Der Zeitraum von 1740 bis
1780 gab als Blütezeit höfischer Feste
reichhaltige Anregungen.
More details
Edition
1., Aufl.
Language
English
Illustrations
200
200 farbige Abbildungen
Dimensions
Height: 29 cm
Width: 24 cm
ISBN-13
978-3-85033-170-8 (9783850331708)
Schweitzer Classification
Persons
Herausgeberin und Autorin
Elisabeth Sturm-
Bednarczyk, geb. in Warschau,
Inhaberin des renommierten
Kunsthandels C. Bednarczyk
in Wien. Seit frühester
Jugend Interesse an barocken
und klassizistischen
Porzellanen, wobei sie diese
durch ihre berufliche Tätigkeit
mit umfassendem Fachwissen
zu verbinden wusste.
Ihre Bücher Claudius Innocentius
Du Paquier. Wiener
Porzellan der Frühzeit. 1714-
1744 (1994), Wiener Porzellan
des Klassizismus, Die Ära Sorgenthal
1784-1805 (2000)
und Phantasie-Uhren. Kostbarkeiten
des Kunsthandwerks
aus der Sammlung
Therese Bloch-Bauer (2002)
erschienen im CBV. Lebt in
Wien.
Elisabeth Sladek studierte
Kunstgeschichte, Klassische
Archäologie und Judaistik;
Dissertation am Max-Planck-
Institut in Rom; Assistentin
am Historischen Institut beim
Österr. Kulturinstitut in Rom,
Mitarbeiterin an der Albertina
in Wien, am Max-Planck-
Institut in Rom und an der
Technischen Hochschule in
Zürich. Lehrbeauftragte an
der Universität Wien und Neapel.
Seit Ende 2004 Professorin
für Kunstgeschichte an
der amerikanischen John Cabot
University in Rom.
Elisabeth Sturm-
Bednarczyk, geb. in Warschau,
Inhaberin des renommierten
Kunsthandels C. Bednarczyk
in Wien. Seit frühester
Jugend Interesse an barocken
und klassizistischen
Porzellanen, wobei sie diese
durch ihre berufliche Tätigkeit
mit umfassendem Fachwissen
zu verbinden wusste.
Ihre Bücher Claudius Innocentius
Du Paquier. Wiener
Porzellan der Frühzeit. 1714-
1744 (1994), Wiener Porzellan
des Klassizismus, Die Ära Sorgenthal
1784-1805 (2000)
und Phantasie-Uhren. Kostbarkeiten
des Kunsthandwerks
aus der Sammlung
Therese Bloch-Bauer (2002)
erschienen im CBV. Lebt in
Wien.
Elisabeth Sladek studierte
Kunstgeschichte, Klassische
Archäologie und Judaistik;
Dissertation am Max-Planck-
Institut in Rom; Assistentin
am Historischen Institut beim
Österr. Kulturinstitut in Rom,
Mitarbeiterin an der Albertina
in Wien, am Max-Planck-
Institut in Rom und an der
Technischen Hochschule in
Zürich. Lehrbeauftragte an
der Universität Wien und Neapel.
Seit Ende 2004 Professorin
für Kunstgeschichte an
der amerikanischen John Cabot
University in Rom.