
Der Himmel, so blau
Christian Signol(Author)
Urachhaus (Publisher)
1st Edition
Published on 10. October 2012
Book
319 pages
978-3-8251-7792-8 (ISBN)
Description
Südfrankreich, um 1890. Julien ist das Kind einer armen Landarbeiterin. Sein Leben ist bestimmt von harter Arbeit, ohne jede Perspektive auf einen sozialen Aufstieg. Dennoch schwört er sich, aus dieser Tretmühle auszubrechen. Kaum hat er begonnen seine Träume wahrzumachen - er wird Maurer, gründet eine Familie, wird Vater -, bricht der Erste Weltkrieg aus und verschlägt ihn in die Fremde. Traumatisiert, mit einer zertrümmerten Hand und desillusioniert, kehrt er zurück. Doch sein fester Vorsatz, seinen Kindern die Bildung zu ermöglichen, die ihm, der nie lesen und schreiben lernen durfte, immer verwehrt blieb, ist ungebrochen. Ein zäher und imponierender Aufstiegskampf beginnt.
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Language
German
Place of publication
Stuttgart
Germany
Target group
Interessenten an Biografien und französischer Literatur.
Dimensions
Height: 21.7 cm
Width: 14.5 cm
Weight
528 gr
ISBN-13
978-3-8251-7792-8 (9783825177928)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Christian Signol wurde 1947 in einem kleinen Dorf der Dordogne geboren. Als er mit elf Jahren in ein Internat geschickt wurde, litt er sehr unter der Trennung von seiner Familie und seiner Heimat. Dieses Gefühl der Entwurzelung wurde später zum Auslöser für seine schriftstellerische Tätigkeit.Nach dem Studium der Literatur- und der Rechtswissenschaften widmete er sich bald dem Schreiben. In seinen Romanen schildert er oft das urtümliche, naturverbundene Leben, nach dem sich heute viele Menschen sehnen. Seine Bücher wurden in Frankreich von Millionen von Menschen begeistert gelesen, erfolgreich verfilmt und mit Preisen ausgezeichnet. Die Saga von den letzten Schiffern der Dordogne wurde 1995 als opulentes 13-Stunden-Epos von José Dayan für den Sender France 2 verfilmt und war einer der erfolgreichsten Mehrteiler, die in Frankreich je ausgestrahlt wurden.
ISNI: 0000 0003 7430 8668 GND: 120006359
ISNI: 0000 0003 7430 8668 GND: 120006359
Translation
Corinna Tramm
Content
«Bei den Wirtinnen des Gasthofs arbeitete ein junges Mädchen, welches Julien nicht kannte, das jedoch am ersten Abend die Suppenschüssel fallen ließ, als Juliens schwarze Augen den seinen begegneten . Sie sahen einander nur einige Minuten lang am Abend, ehe sie schlafen gingen, und jeder zögerte, sich dem anderen zu nähern, sich ihm anzuvertrauen und damit zu enthüllen, was sie wirklich waren, nämlich nichts, nicht viel, zwei Menschen, die immer anderen gedient, für Herrschaften gearbeitet hatten. Und wahrscheinlich erkannten sie sich in dieser Bedeutungslosigkeit als Gleichgesinnte, einer des anderen würdig, und schließlich so angenommen, wie sie waren: große, verlorene Kinder, voller Angst, die den kostbaren Schutz eines Blickes oder eines Armes suchten.»