
RegionalGestalten RheinMain 2021
Ein Projekt der Werkbundakademie Darmstadt
Jula-Kim Sieber(Editor)
gutleut verlag
1st Edition
Published on 1. October 2021
Book
72 pages
978-3-948107-50-5 (ISBN)
Description
Last but not least, geht schönerweise die Kooperation mit der Werkbundakademie Darmstadt in die nächste Runde. Mit dem Band RegionalGestalten RheinMain 2021, herausgegeben von Jula-Kim Sieber, wird in der reihe A4 der Wettbewerb und die Dokumentation eines ganz neuen Vorhabens erstmalig veröffentlicht, in dessen Rahmen interdisziplinär künstlerische Gestaltung und Forschung betrieben wird, und dies mit dem Ziel, innovative und nachhaltige Lösungen für ein anderes und neues Rhein-Main zu finden und zu entwickeln, eben RheinMainGestalten. Der von nun an jährlich ausgerichtete Wettbewerb wird auch weiterhin in Form einer Publikation im gutleut verlag dokumentiert werden.
In ihrem Vorwort beschreibt die Herausgeberin Jula-Kim Sieber Ablauf und Zielsetzung des Wettbewerbs u. a. wie folgt: »>The Medium is The Message<, sagte einst Arthur McLuhan. Ich möchte dies übertragen im Sinne von >Die Struktur bestimmt den Output<. Das heißt: konventionelle Strukturen machen konventionellen Output. Das heißt, im konkreten Fall habe ich den Rahmen gesetzt, indem ich explizit keinen Rahmen gesetzt habe. Dieser grenzenlose Nicht-Raum fordert die Teilnehmenden heraus, sich selbst neu zu orientieren, um sich dann zusammen mit Tandem-Partner*innen neu strukturieren zu können. Auf diese Weise muss Eigenständiges und Neues entstehen, weil vorhandene Strukturen und Gesetzmäßigkeiten aufgehoben wurden.
Ich hörte Ihnen zu, versuchte zu verstehen, erlaubte mir weiterzutragen und hoffte, sie zu motivieren. Immer mit dem Anspruch, die entsprechende Idee klarer werden zu lassen, Einheitsbrei und Standard ausgeschlossen.
Nichtzuletzt sollte diese Philosophie des Aufeinander-Zugehens und des Sich-Öffnen-Müssens über die vorgegebene Arbeitsstruktur der Tandems ermöglicht werden.
Mein Verständnis des künstlerischen Forschens besteht aus freiem, intuitivem Improvisieren über ein vorher definiertes, stark minimalistisches Regelwerk, kurz zusammengefasst: die Solo-Idee, das Auswahl-Tandem und der Nicht-Raum.
Parallel zu konventionellen Designprozessen muss eine solche Herangehensweise eine Daseinsberechtigung erhalten! Auf dem Weg hin zur Weltdesignhauptstadt Frankfurt RheinMain wünsche ich mir, dass radikale Offenheit ihren Stein hinzufügt und weder im Keim erstickt noch gar belächelt wird. Der Kunstpreis ist eine Chance für alle, Ideen einzubringen.«
Der vorliegende Band versammelt Beiträge von: Thomas Georg Blank, Tobias Bölkow, Johannes Bruns, Nina Bruns, Meike Deichelbohrer, Jeremy Fast, Hartmut Jahn, Alexander Kueller, Paula Mohr, Anna Moritz, Jonas Müller-Ahlheim, Silvia M. Philipp, Max Otto, Lasse-Marc Riek, Vitus Saloshanka, Philipp A. Schäfer, Katja Schlamp, Tobias Schmitt, Jula-Kim Sieber, Daniel Sorgatz,
Daria Spiridonov, Theo Steiner und Reinhard Treue.
In ihrem Vorwort beschreibt die Herausgeberin Jula-Kim Sieber Ablauf und Zielsetzung des Wettbewerbs u. a. wie folgt: »>The Medium is The Message<, sagte einst Arthur McLuhan. Ich möchte dies übertragen im Sinne von >Die Struktur bestimmt den Output<. Das heißt: konventionelle Strukturen machen konventionellen Output. Das heißt, im konkreten Fall habe ich den Rahmen gesetzt, indem ich explizit keinen Rahmen gesetzt habe. Dieser grenzenlose Nicht-Raum fordert die Teilnehmenden heraus, sich selbst neu zu orientieren, um sich dann zusammen mit Tandem-Partner*innen neu strukturieren zu können. Auf diese Weise muss Eigenständiges und Neues entstehen, weil vorhandene Strukturen und Gesetzmäßigkeiten aufgehoben wurden.
Ich hörte Ihnen zu, versuchte zu verstehen, erlaubte mir weiterzutragen und hoffte, sie zu motivieren. Immer mit dem Anspruch, die entsprechende Idee klarer werden zu lassen, Einheitsbrei und Standard ausgeschlossen.
Nichtzuletzt sollte diese Philosophie des Aufeinander-Zugehens und des Sich-Öffnen-Müssens über die vorgegebene Arbeitsstruktur der Tandems ermöglicht werden.
Mein Verständnis des künstlerischen Forschens besteht aus freiem, intuitivem Improvisieren über ein vorher definiertes, stark minimalistisches Regelwerk, kurz zusammengefasst: die Solo-Idee, das Auswahl-Tandem und der Nicht-Raum.
Parallel zu konventionellen Designprozessen muss eine solche Herangehensweise eine Daseinsberechtigung erhalten! Auf dem Weg hin zur Weltdesignhauptstadt Frankfurt RheinMain wünsche ich mir, dass radikale Offenheit ihren Stein hinzufügt und weder im Keim erstickt noch gar belächelt wird. Der Kunstpreis ist eine Chance für alle, Ideen einzubringen.«
Der vorliegende Band versammelt Beiträge von: Thomas Georg Blank, Tobias Bölkow, Johannes Bruns, Nina Bruns, Meike Deichelbohrer, Jeremy Fast, Hartmut Jahn, Alexander Kueller, Paula Mohr, Anna Moritz, Jonas Müller-Ahlheim, Silvia M. Philipp, Max Otto, Lasse-Marc Riek, Vitus Saloshanka, Philipp A. Schäfer, Katja Schlamp, Tobias Schmitt, Jula-Kim Sieber, Daniel Sorgatz,
Daria Spiridonov, Theo Steiner und Reinhard Treue.
More details
Series
Language
German
Place of publication
Frankfurt am Main
Germany
Product notice
With printed dust jacket
Wire-O
Dimensions
Height: 29.7 cm
Width: 21 cm
Weight
380 gr
ISBN-13
978-3-948107-50-5 (9783948107505)
Schweitzer Classification
Persons
Editor
Musikerin, Architektin
jula-kim sieber dwb | architektur und musiker | werkbundakademie darmstadt Jula-Kim Sieber, geboren 1979 in Frankfurt/Main, studierte Architektur in Dresden und Madrid. Langfristige Reisen und Arbeitsaufenthalte in Europa, Südamerika, Afrika und Asien. 2008-2012 Lehrbeauftragte an der TU Darmstadt. 2011 initiierte sie die interdisziplinäre Sommerakademie PoolPlay mit künstlerischem Forschen zu Raum und Zeit. Seit 2013 spielt sie als julakim zeitgenössische Weltmusik. Lebt und arbeitet als Architektin und Musikerin in Darmstadt.
jula-kim sieber dwb | architektur und musiker | werkbundakademie darmstadt Jula-Kim Sieber, geboren 1979 in Frankfurt/Main, studierte Architektur in Dresden und Madrid. Langfristige Reisen und Arbeitsaufenthalte in Europa, Südamerika, Afrika und Asien. 2008-2012 Lehrbeauftragte an der TU Darmstadt. 2011 initiierte sie die interdisziplinäre Sommerakademie PoolPlay mit künstlerischem Forschen zu Raum und Zeit. Seit 2013 spielt sie als julakim zeitgenössische Weltmusik. Lebt und arbeitet als Architektin und Musikerin in Darmstadt.
Contributions
thomas georg blank, geboren 1990 in Bensheim, ist Künstler und Vermittler. Nach einem ersten Studium der Kultur- und Medienpädagogik studierte er in Karlsruhe und Mexiko-Stadt Kunst und war Stipendiat des DAAD am Center for Human Imagination an der University of California San Diego. Neben seiner Arbeit als Künstler ist er Kulturproduzent in einer Vielzahl von Bereichen und aktiv in der kulturellen Bildung tätig. Neben der Arbeit im Kollektiv sspatz organisierte er in den letzten Jahren zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen und realisierte als Vorstandsmitglied der Darmstädter Sezession das 100-tägige Kunstfestival Den Bogen spannen - 100 Jahre Darmstädter Sezession. Er lebt und arbeitet in Darmstadt und Los Angeles.
tobias bölkow, geboren 1996 in Wiesbaden, hat 2021 sein Diplom in Kommunikationsdesign abgeschlossen und studiert nun an der Goethe-Universität den Master Ästhetik, in welchem er sich interdisziplinär unter Einbezug von Philosophie, Kunstgeschichte, Film- und Medienwissenschaft mit der Ästhetisierung unserer Lebenswelt theoretisch auseinandersetzt. Innerhalb seiner berufspraktischen Erfahrung verbrachte er bereits seine Zeit in Redaktion von Logo, dem Designbüro Heine/Lenz/Zizka und bei Interbrand. Im aktuellen Jahr arbeitet er im Gradlab von Hessen Design e.V. an dem Magazin Hesse Hour, um die Gestalter*innengeneration aus Hessen zu vernetzen.
johannes bruns, geboren 1995 in Bad Homburg, studiert Kommunikationsdesign an der Hochschule RheinMain. Der national und international ausgezeichnete Newcomer lebt und arbeitet in Frankfurt und Kroatien. Den Sommer 2020 hat er in München verbracht, wo ihn die Fahrradinfrastruktur und das dadurch erzeugte Lebensgefühl stark beeindruckt hat. 2021 hat er ein Praktikum bei Elastique, einer der führenden Cross-Media Agenturen Deutschlands als Motion Designer gemacht. Für das letzte große Projekt, einen AR-Jubiläumskalender zum 50. Geburtstag der Hochschule RheinMain, hat er u. a. den Red Dot Award Best of the Best erhalten.
nina bruns, geboren 1998 in München, ist ab ihrem siebten Lebensjahr in Split, Kroatien, aufgewachsen. Dort hat sie 2016 ihre Matura abgelegt und studiert seit 2017 und Mode- und Textildesign in Zagreb an der Fakultät für Textil-Technologie. 2016 wurde sie hier bei einem Modewettbewerb mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Die futuristischen geometrischen Formen, die ihre damalige Kollektion ausgemacht haben, bestimmen auch ihre neuere Arbeit, seitdem hat sie ihren Schwerpunkt auf Textildesign gelegt, interessiert sich aber auch für Zeichnung von Strukturen, in denen organische Welten auf Geometrie stoßen. Lebt seit 2020 mit ihrer Tochter und ihrem Mann in Frankfurt/Main und München.
meike deichelbohrer studiert an der Hochschule Mainz, wo ihre Fachgebiete 2D-Animation und Illustrationen sind.
jeremy fast, geboren 1988 in Fürth, wurde an der Berufsfachschule für Musik in Nürnberg zum Leiter für Laien- und Popularmusik im Fach Chorleitung und Gitarre ausgebildet. Anschließend Studium an der Hochschule für Musik in Mainz im Fach Jazz- und Popularmusik mit dem Abschluss Bachelor of Music (2015) im Hauptfach Jazzgitarre und im Nebenfach Klavier. 2014 Gründung des Darmstädter Tangotrios Esquinas de Nuez. Freiberufliche Tätigkeit als Gitarrist mit ca. 70 Konzerten pro Jahr in verschiedenen Projekten. Seit 2018 verstärkter Fokus auf elektronischer und produzierter Musik, z. B. Arbeiten für das Deutsche Weininstitut mit gesampelten Sektgeräuschen. Ab 2020 Veröffentlichungen eigener Produktionen unter dem Künstlernamen fÄst.
hartmut jahn, geboren 1955 in Hannover, lebt in Mainz und Berlin. Seit 1980 als Bildender Künstler Arbeit mit Film, Fotografie und Installation. Als Regisseur beschäftigte er sich nach Dokumentar- und Spielfilmen zunehmend mit neuen digitalen Formen und Formaten. Seine Arbeiten sind ausgezeichnet u. a. mit dem Deutschen Videokunst-Preis des ZKM Karlsruhe. Nach internationalen workshops u. a. in New Delhi, Bombay, Hongkong und an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin folgt er 1998 dem Ruf auf die Film-Professur an der Hochschule Mainz, wo er 2001-2005 das ARTE-Kurzfilm-Magazin für ZDF und WDR entwickelte. Ausstellungen u. a.: Die neuen Besitzer de Berliner Mauer, Auswärtiges Amt Berlin, Die Farben von Lemberg, Berlin, L'viv, Medianautik, Galerie des vbk. Mainzer Projekte: www.time-based-media.net | http://img.hs-mainz.de
alexander kueller, geboren 1984 in Oderberg, Tschechische Republik, studiert Kommunikationsdesign am Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt. Fortlaufend arbeitet er als Fotograf und Filmemacher in der Region Rhein-Main, Schwerpunkt hier sind Portraitsaufnahmen und Inszenierungen. Seine gestalterischen Anfänge und ersten Gruppenausstellungen hatte er im Kunstverein Familie Montez Frankfurt.
paula mohr, geboren 1992 in Hamburg, studiert seit 3 Jahren an der Hochschule Mainz mit den Schwerpunkten in den Bereichen der 2D-Animation, Gestaltung und Illustration.
anna moritz, geboren 1991 in Lörrach, ist 2011 für ein erstes Studium nach Frankfurt am Main gezogen. Seit fast zwei Jahren hat sie das Studium der Zeitbasierten Medien aufgenommen und spezialisiert sich immer mehr in den Bereichen 2D/3D-Animation und Gamedesign.
jonas müller-ahlheim, geboren 1993 in Wiesbaden, ist Künstler und Meisterschüler an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Leni Hoffmann und studierte bis 2019 an der Royal Academy of Fine Arts Kopenhagen. Seit 2017 ist er Stipendiat der Künstlerförderung des Cusanuswerks und 2020 Preisträger der Baden-Württemberg Stiftung für Studierende. Seine künstlerische Praxis dreht sich um das Rollenverständnis der Bildproduktion, ausgehend von dem Medium der Malerei. Seine Ausstellungskonzeptionen und seine kuratorische Arbeit bewegt sich zwischen einer vielseitigen Auseinandersetzung mit der OFF-Space-Praxis und institutionellen Räumen unter anderem im Kollektiv sspatz.
silvia m. philipp, studierte Kunst in München, danach Studienaufenthalte in Berlin, Rom, London, Frankreich, Schottland und der Toskana. Als Schülerin von Ben Patterson und Inge Broska war sie Biennale Künstlerin von Valencia 2005. Zahlreiche Aussellungen u. a. im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, der UN, der UNESCO sowie bei Miniartextil, Como, Italien, Salon de Ville, Paris, Frankreich, Museum van Bommel, Netherlands, Performance Days, Wiesbaden. Sie realisierte den ersten Frauenfinanzgipfels, initiierte die weltweite Kunstaktion Schritte ins nächste Jahrtausend, die europaweite Kunstaktion IM NAMEN DER FUGGERIN etc. Sie gründete die Kunstvereinigung Artsteps, initiierte internationale Kunstprojekte, ist Kuratorin und Dozentin. www.artsteps.de
max otto, Game Developement, Zeitbasierte Medien/Hochschule Mainz, trat dem Team MobileFuture fusing artsteps für die Umsetzung der Webanwendung bei. Neben der Umsetzung von technischen Komponenten setzte er Impulse mit reichhaltigen Ideen für die Weiterentwicklung des Projekts.
lasse-marc riek, geboren 1975 in Bad Segeberg, ist Klangkünstler und arbeitet vielseitig mit den Geräuschen unserer Welt. Seit 1997 ist er mit Ausstellungen, Konzerten, Lehraufträgen und Workshop-Projekten international tätig und hat in Galerien, Künstlerhäusern, Kirchen und Museen gastiert. Zahlreiche Veröffentlichungen auf internationaler Ebene, Radiophone Kompositionen z. B. für Deutschlandradio Kultur, Hessischer Rundfunk, Westdeutscher Rundfunk und Österreichischer Rundfunk. Stipendien, Auszeichnungen und AIR-Programme hat er in Europa, dem mittleren Osten und Afrika wahrgenommen. Seit 2003 Mitbegründer des Audioverlages Gruenrekorder, welcher sich auf Soundscapes, Field Recordings und elektro-akustische Kompositionen konzentriert und in diesen Zusammenhängen mit Künstlern und Wissenschaftlern auf internationaler Ebene agiert. https://lasse-marc-riek.de
vitus saloshanka, geboren 1974 in Minsk, Belarus, kam 2001 nach Deutschland. 2009 Diplomabschluss Fotografie/Neue Medien an der FH Dortmund, seit 2010 in Frankfurt/Main tätig. 2010 bekam er ein Stipendium der Stiftung Kulturwerk/VG Bild-Kunst für sein erstes Langzeitprojekt high hopes. Sein Fotobuchdebüt wurde zwischen 2012 und 2014 im Rahmen namhafter Fotobuchfestivals ausgestellt, u. a. dem Authors Book Award in Arles. 2016 Ausstellung Not Here Yet im Zentrum für Gegenwartskunst im Augsburger Glaspalast, 2017 Ausstellung im öffentlichen Raum von Frankfurt/Main im Rahmen von NEW CITIZENS. 2018-2019 folgte die Ausstellung StadtBild im 1822-Forum, 2019 wurde er als 12. Darmstädter Stadtfotograf nominiert.
philipp alexander schäfer, geboren 1980 in Frankfurt/Main, ist bildender Künstler, dessen Arbeiten zwischen Malerei, Plastik und Interventionen im öffentlichen Raum changieren. Aspekte seiner künstlerischen Tätigkeit sind der digitale Wandel und seine Implikationen auf unsere postmoderne Gesellschaft. Neben seiner künstlerischen Arbeit leitet er das interkulturelle Kunstprojekt Bunte Brücke. Seit 2013 ist er Dozent für Methoden der empirischen Sozialforschung an der University of Applied Sciences in Frankfurt/Main.
katja schlamp, geboren 1975 in Frankfurt/Main, wurde an der Berufsfachschule für Gymnastik in Frankfurt am Main zur staatlich geprüften Gymnastiklehrerin ausgebildet. Seither folgten zahlreiche Ausbildungen. Von Therapeutin für naturheilkundliche Sportmedizin an der Paracelsus Schule in Köln über NLP Master Practitioner in Frankfurt/Main bei NLP_in bis hin zur Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement bei BSA in Frankfurt/Main und Fachreferentin für rückengerechte Verhaltens- und Verhältnisprävention beim AGR in Bremervörde. 1999 gründete sie das Unternehmen Pausenturnen und bringt seit dem gesunde Bewegung in Unternehmen an die Arbeitsplätze und in die Pausen.
tobias schmitt, geboren 1975 in Frankfurt/Main, ist seit 1989 als Klangkünstler tätig. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Entdeckung verborgener Zusammenhänge und Beziehungen sowie die Auflösung scheinbarer Widersprüche. Neben seinen Soloarbeiten sind Kollaborationen ein wesentlicher Bestandteil seiner Kunst. Er präsentierte seine Konzerte, Installationen, öffentlichen Interventionen und Soundtracks für Tanz in internationalen Kontexten, die von Museen bis hin zu besetzten Häusern in Europa und Nordamerika reichten. Radiophone Werke wurden von Deutschlandfunk Kultur, Hessischer Rundfunk und Bayerischer Rundfunk ausgestrahlt. Zahlreiche Veröffentlichungen erschienen auf Labels weltweit. Derzeit ist er Co-Kurator von Xerox Exotique in Frankfurt, Institut für Neue Medien. Neben seinen akustischen Arbeiten entstehen auch Projekte in den Medien Video, Bild, Text und Software. www.acrylnimbus.de
daniel sorgatz, geboren 1996 in Darmstadt, studiert zur Zeit Komposition an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt und wirkt als freischaffender Musiker und Komponist in der zeitgenössischen Musik wie auch als moderner Liedermacher. Seine Werke umfassen Solo-Besetzungen sowie größere Ensemble-Besetzungen. Er hält Kinder- und Jugendkurse im freien Musizieren an Schulen sowie Kindergärten und verfolgt dabei ein Hinführen zu einer auditiven Wahrnehmung, welche Klänge und Geräusche in die Musik mit einbezieht.
daria spiridonova, geboren 1992 in Kazan, Russland, wurde am Konservatorium Moskau als Geigerin und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt als Barockgeigerin ausgebildet und erhielt zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Violin-Wettbewerben. Freiberufliche Tätigkeit als Konzertmusikerin, Solistin und Kammermusikpartnerin mit ca. 60 Konzerten pro Jahr in Deutschland und im Ausland (Frankreich, Schweiz, Belgien, Holland, Italien) in verschiedenen Projekten, lebt seit 2018 in Frankfurt/Main.
reinhard treue, geboren1959 in Augsburg, ist Anarchist, Politischer Aktivist, kultureller Multiplikator, DJ und Feuerkünstler. 1974 handwerkliche Ausbildung, 1980 Studium der Sozialpädagogik, ab 1998 selbständiger Handwerker, seit 2020 Angestellter Hausmeister in einem Familienzentrum. Die Verbindung zwischen politischen und soziokulturellen Aktivismus ist ihm schon immer ein Anliegen und fand seinen letzten Ausdruck in einem seit 2020 existierenden neuen Projekt, dem Kultur Garten Bessungen. Er lebt und arbeitet in Darmstadt.
prof. dr. theo steiner | designtheorie | hochschule rheinmain | wiesbaden
Theo Steiner, geboren 1962 in Graz, Österreich, ist Philosoph und Ausstellungsmacher, seit 2014 Professor für Designtheorie im Studiengang Kommunikationsdesign an der Hochschule RheinMain. In Lehre und Forschung beschäftigt er sich mit aktuellen Fragen der visuellen Kulturen, der Sachkultur und der Medientheorie. Theo Steiner betreut seit zehn Semestern die Werkschau und präsentiert die Ausstellung der Abschlussarbeiten an den unterschiedlichsten Orten im Wiesbadener Stadtraum. Zuletzt konzipierte er den Masterstudiengang Crossmedia Spaces, der auf das raumbezogene crossmediale Gestalten ausgerichtet ist.