
Macbeth
kwasi Verlag
1st Edition
Published on 3. November 2016
Book
Paperback/Softback
48 pages
978-3-906183-23-7 (ISBN)
Description
In seiner bekannten Tragödie hält uns Shakespeare den Spiegel vor: Wie damals geht es heute noch um Macht und Karriere, Ansehen und Deutung des Schicksals - und natürlich immer um Identität.
Der Jugendbuchautor Bruon Blume erzählt Macbeth in erfrischend moderner und doch shakespear'scher Prosa neu, Jacky Gleich hat 6 großformatige Illustrationen beigetragen - eine besondere Ausgabe für alle Shakespeare-Fans und Shakespeare-Muffel.
Der Jugendbuchautor Bruon Blume erzählt Macbeth in erfrischend moderner und doch shakespear'scher Prosa neu, Jacky Gleich hat 6 großformatige Illustrationen beigetragen - eine besondere Ausgabe für alle Shakespeare-Fans und Shakespeare-Muffel.
More details
Series
Language
German
Place of publication
Switzerland
Target group
Young adult
Jugendliche ab 8. Klasse, Erwachsene
Product notice
sewn/stitched
Illustrations
ganzseitige farbige Illustrationen
Dimensions
Height: 29 cm
Width: 18 cm
Weight
216 gr
ISBN-13
978-3-906183-23-7 (9783906183237)
Schweitzer Classification
Persons
Author
ISNI: 0000 0001 2103 2683 GND: 1084293315
Der Schweizer Bruno Blume (1972) hat viel studiert und in vielen Ländern Europas gelebt. Von ihm sind 18 Bücher erschienen, für die er international ausgezeichnet wurde. Er lebt mit seiner kleinen Familie in den Berner Alpen.
ISNI: 0000 0000 4440 1210 GND: 12409385X
ISNI: 0000 0000 4440 1210 GND: 12409385X
Illustrated by
Jacky Gleich (1964) wuchs in der DDR auf und hat Trickfilm in Babelsberg und Dresden studiert. Seit 1995 hat sie über 80 vielfach prämierte Bücher illustriert.
Sie lebt mit ihrer großen Familie in den Schweizer Bergen.
ISNI: 0000 0003 8423 5247 GND: 115406255
ISNI: 0000 0003 8423 5247 GND: 115406255
Content
Verdammte Enge. Wozu mach ich mich jeden Tag von neuem schön? Bin nur von Dienern umgeben in dieser leeren, grauenhaften Burg! Auf welchem Schlachtfeld treibt er sich herum? Lässt mich allein im kalten Bett und ohne Kinder, die mir zumindest einen Sinn darin gewährten, eine Frau zu sein. Wann war er zuletzt länger als drei Tage hier? Vermutlich, als er um mich geworben, mich seine Jugend und seine Kraft gelockt und die Vorstellung, Herrin einer Burg zu sein. Verdammte Burg! Kein Zimmer mit ruhiger Kerzenflamme, weil kein Fenster den Luftzug von draußen hemmt. Das Schwert zieht er dem Hammer vor, die Nacht im muffigen Zelt bei seinesgleichen dem Liebesspiel mit mir im eigenen Schlafzimmer. Verdammt soll er sein, der niemandem Nein sagen kann als mir, der jedem Ruf des Königs ohne Zögern folgt, den Kopf jedem Feind abschlägt mit Hurra, aber die Ratten in der Speisekammer und auf den Fluren mir überlässt. Kommt eine einzige in mein Zimmer, ich erschlag sie so wie ihn, sobald er sich wieder zeigt.