Die Comics. Alle!
Wo soll das alles enden /Invasion aus dem Alltag /Das schwarze Imperium /Flucht aus Berlin /Future Subjunkies /Space Bastards /Let the bad times roll /Rascal & Lucille /Starship Eden /Kurze Comics /Der Fluch der Nippon-Ziege
Zweitausendeins (Publisher)
3rd Edition
Published in May 2007
Book
Hardback
699 pages
978-3-86150-780-2 (ISBN)
Description
Der ganze Seyfried. Die volle Ziska. Sämtliche Comics. Alle! Die Gesamtausgabe in Farbe.
Es hat in den siebziger Jahren wohl kaum eine Wohngemeinschaft gegeben, in der nicht Gerhard Seyfrieds Comics herumlagen, seine Wimmelbilder und Plakate die Wände schmückten und seine Sprüche zitiert wurden. Mit Seyfried begann die Geschichte des deutschen Underground-Comics ("Wo soll das alles enden", "Invasion aus dem Alltag", "Freakadellen und Bouletten"): Kein anderer hat die alternative Szene - samt ihren grün uniformierten Widersachern - treffender aufgespießt, kein anderer wurde öfter kopiert. Heute wie damals zieren seine Karikaturen und Parolen Flugblätter, Hauswände und die sanitären Anlagen in Szenekneipen. Seine Zeichnungen haben eine ganze Generation zum Lachen gebracht, ihm etliche Anzeigen und Gerichtsverhandlungen eingetragen und sind das wohl lustigste Kulturgut der Außerparlamentarischen Opposition.
Inspiriert durch einen längeren Aufenthalt bei seinen Kollegen Gilbert Shelton und Paul Mavrides, den Vätern der "Fabulous Furry Freak Brothers" in San Francisco, wandelte sich Seyfried vom Zeichner von Karikaturen zum Erzähler von Comicgeschichten. Die Freaks der Sponti- und Anarchoszene und die knollennasigen Bullen ("Pop! Stolizei!") wurden zu seinem Markenzeichen. Als 1989 Rest- und Rost-Berlin wiedervereinigt wurden, antwortete der als bester deutscher Comiczeichner gewürdigte Max-und-Moritz-Preisträger Seyfried mit einem furiosen Nachwende-Comic ("Flucht aus Berlin").
Dann traf er die damals 17-jährige Ziska Riemann, sie gründeten das Künstlerduo "Harmonian Anarchists" und entwickelten gemeinsam einen neuen Zeichen- und Erzählstil: die fantastischen Zukunftsvisionen "Future Subjunkies" und "Space Bastards". Diese Mischung aus anarcho-visionärer Politik und Science-Fiction schockte zwar manche seiner alt-linken Verehrer, brachte ihm aber viele neue Fans aus der jungen Generation. Im letzten gemeinsamen Comicband "Starship Eden" ist es den beiden Zeichnern gelungen, neuen Stil und 'klassischen Seyfried' miteinander zu verschmelzen. Die meisten der Alben sind längst vergriffen und unter Sammlern heiß begehrt. Zeit also, das Comicwerk der beiden zu einem Prachtband zu bündeln.
Er enthält alle Comics von Seyfried: "Wo soll das alles enden", "Invasion aus dem Alltag", "Das schwarze Imperium", "Flucht aus Berlin" und "Let the bad times roll", den Ziska-Solo-Band "Rascal & Lucille" und die drei "sehr schönen, neopsychedelischen" (Taz) Comicbücher "Future Subjunkies", "Space Bastards" und "Starship Eden". Ergänzt wird der Band von kaum bekannten Kurzcomics und einer funkelnagelneuen fantastischen Rahmengeschichte.
Es hat in den siebziger Jahren wohl kaum eine Wohngemeinschaft gegeben, in der nicht Gerhard Seyfrieds Comics herumlagen, seine Wimmelbilder und Plakate die Wände schmückten und seine Sprüche zitiert wurden. Mit Seyfried begann die Geschichte des deutschen Underground-Comics ("Wo soll das alles enden", "Invasion aus dem Alltag", "Freakadellen und Bouletten"): Kein anderer hat die alternative Szene - samt ihren grün uniformierten Widersachern - treffender aufgespießt, kein anderer wurde öfter kopiert. Heute wie damals zieren seine Karikaturen und Parolen Flugblätter, Hauswände und die sanitären Anlagen in Szenekneipen. Seine Zeichnungen haben eine ganze Generation zum Lachen gebracht, ihm etliche Anzeigen und Gerichtsverhandlungen eingetragen und sind das wohl lustigste Kulturgut der Außerparlamentarischen Opposition.
Inspiriert durch einen längeren Aufenthalt bei seinen Kollegen Gilbert Shelton und Paul Mavrides, den Vätern der "Fabulous Furry Freak Brothers" in San Francisco, wandelte sich Seyfried vom Zeichner von Karikaturen zum Erzähler von Comicgeschichten. Die Freaks der Sponti- und Anarchoszene und die knollennasigen Bullen ("Pop! Stolizei!") wurden zu seinem Markenzeichen. Als 1989 Rest- und Rost-Berlin wiedervereinigt wurden, antwortete der als bester deutscher Comiczeichner gewürdigte Max-und-Moritz-Preisträger Seyfried mit einem furiosen Nachwende-Comic ("Flucht aus Berlin").
Dann traf er die damals 17-jährige Ziska Riemann, sie gründeten das Künstlerduo "Harmonian Anarchists" und entwickelten gemeinsam einen neuen Zeichen- und Erzählstil: die fantastischen Zukunftsvisionen "Future Subjunkies" und "Space Bastards". Diese Mischung aus anarcho-visionärer Politik und Science-Fiction schockte zwar manche seiner alt-linken Verehrer, brachte ihm aber viele neue Fans aus der jungen Generation. Im letzten gemeinsamen Comicband "Starship Eden" ist es den beiden Zeichnern gelungen, neuen Stil und 'klassischen Seyfried' miteinander zu verschmelzen. Die meisten der Alben sind längst vergriffen und unter Sammlern heiß begehrt. Zeit also, das Comicwerk der beiden zu einem Prachtband zu bündeln.
Er enthält alle Comics von Seyfried: "Wo soll das alles enden", "Invasion aus dem Alltag", "Das schwarze Imperium", "Flucht aus Berlin" und "Let the bad times roll", den Ziska-Solo-Band "Rascal & Lucille" und die drei "sehr schönen, neopsychedelischen" (Taz) Comicbücher "Future Subjunkies", "Space Bastards" und "Starship Eden". Ergänzt wird der Band von kaum bekannten Kurzcomics und einer funkelnagelneuen fantastischen Rahmengeschichte.
More details
Edition
3., Auflage
Language
English
German
Place of publication
Leipzig
Germany
Illustrations
583 farb. S, 113 schw.-w. S.
Dimensions
Height: 30 cm
Width: 22 cm
Weight
3100 gr
ISBN-13
978-3-86150-780-2 (9783861507802)
Schweitzer Classification