
KUNDENSTUDIE
Bedarf an Dienstleistungen zur Unterstützung des Wohnens von Menschen mit Behinderung
Monika Seifert(Author)
Rhombos-Verlag
1st Edition
Published on 6. July 2010
Book
420 pages
978-3-941216-28-0 (ISBN)
Description
Monika Seifert
KUNDENSTUDIE
Bedarf an Dienstleistungen zur Unterstützung des Wohnens von Menschen mit Behinderung
Abschlussbericht
420 Seiten. DIN A4. Hardcover. Zahlr. Abbildungen und Tabellen, 6 davon farbig.
Preis: 35 Euro. ISBN 978-3-941216-28-0
RHOMBOS-VERLAG, Berlin 2010
Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen hat seit 2009 für die Behindertenpolitik in
Deutschland programmatische Bedeutung. Sie proklamiert die gleichberechtigte Teilhabe von
Menschen mit Behinderung am Leben in der Gemeinde. Die Umsetzung stellt das System
Behindertenhilfe vor erhebliche Herausforderungen.
Im Kontext der gegenwärtigen sozialpolitischen Entwicklungen und des aktuellen
sozialwissenschaftlichen Diskurses hat das Forschungsprojekt "KUNDENSTUDIE - UNTERSTÜTZTES
WOHNEN IN BERLIN" exemplarisch den Stand der wohnbezogenen Unterstützungsleistungen für
Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung aus unterschiedlicher Perspektive analysiert und
den Handlungsbedarf beschrieben. Dabei haben im Sinne partizipativer Forschung die Sichtweisen der
behinderten Menschen und ihrer Angehörigen einen zentralen Stellenwert.
Die Forschungsarbeit weitet den Blick über das System der Behindertenhilfe hinaus auf
sozialraumorientierte Ansätze der Sozialen Arbeit und der Sozialen Stadtentwicklung. In Teilbereichen
wird Neuland betreten, z. B. durch das Einbeziehen der Sichtweisen der türkischen Community zu
Unterstützungsbedarfen für behinderte Menschen mit Migrationshintergrund. Die theoretischen
Erkenntnisse und empirischen Ergebnisse wurden in einem Strategiekonzept verdichtet, das konkrete
Maßnahmen auf dem Weg zur Inklusion benennt. Sie betreffen die Ebene des Individuums und seiner
Lebenswelt sowie die Ebene des Hilfesystems und des Sozialraums.
Die Studie besitzt für die Weiterentwicklung der Strukturen und Prozesse (nicht nur) der Behindertenhilfe
eine bundesweite Bedeutung.
KUNDENSTUDIE
Bedarf an Dienstleistungen zur Unterstützung des Wohnens von Menschen mit Behinderung
Abschlussbericht
420 Seiten. DIN A4. Hardcover. Zahlr. Abbildungen und Tabellen, 6 davon farbig.
Preis: 35 Euro. ISBN 978-3-941216-28-0
RHOMBOS-VERLAG, Berlin 2010
Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen hat seit 2009 für die Behindertenpolitik in
Deutschland programmatische Bedeutung. Sie proklamiert die gleichberechtigte Teilhabe von
Menschen mit Behinderung am Leben in der Gemeinde. Die Umsetzung stellt das System
Behindertenhilfe vor erhebliche Herausforderungen.
Im Kontext der gegenwärtigen sozialpolitischen Entwicklungen und des aktuellen
sozialwissenschaftlichen Diskurses hat das Forschungsprojekt "KUNDENSTUDIE - UNTERSTÜTZTES
WOHNEN IN BERLIN" exemplarisch den Stand der wohnbezogenen Unterstützungsleistungen für
Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung aus unterschiedlicher Perspektive analysiert und
den Handlungsbedarf beschrieben. Dabei haben im Sinne partizipativer Forschung die Sichtweisen der
behinderten Menschen und ihrer Angehörigen einen zentralen Stellenwert.
Die Forschungsarbeit weitet den Blick über das System der Behindertenhilfe hinaus auf
sozialraumorientierte Ansätze der Sozialen Arbeit und der Sozialen Stadtentwicklung. In Teilbereichen
wird Neuland betreten, z. B. durch das Einbeziehen der Sichtweisen der türkischen Community zu
Unterstützungsbedarfen für behinderte Menschen mit Migrationshintergrund. Die theoretischen
Erkenntnisse und empirischen Ergebnisse wurden in einem Strategiekonzept verdichtet, das konkrete
Maßnahmen auf dem Weg zur Inklusion benennt. Sie betreffen die Ebene des Individuums und seiner
Lebenswelt sowie die Ebene des Hilfesystems und des Sozialraums.
Die Studie besitzt für die Weiterentwicklung der Strukturen und Prozesse (nicht nur) der Behindertenhilfe
eine bundesweite Bedeutung.
More details
Language
German
Dimensions
Height: 29.7 cm
Width: 21 cm
Weight
1200 gr
ISBN-13
978-3-941216-28-0 (9783941216280)
Schweitzer Classification
Content
Grußwort (Barbara John) 11
Grußwort (Monika Treber) 12
Geleitwort (Reinald Purmann) 13
Vorwort 15
I Ergebnisse der KUNDENSTUDIE im Überblick 17
1 Ausgangslage 17
2 Fragestellung und methodischer Ansatz 19
3 Wohnbedürfnisse von Menschen mit Behinderung 20
4 Wohnvorstellungen und Erfahrungen von Angehörigen 22
5 Entwicklungen im Bereich Wohnen - Sicht der Behindertenhilfe 24
6 Kundenorientierung - Sicht der Verwaltung 25
7 Teilhabe von behinderten Menschen mit Migrationshintergrund 26
8 Teilhabe aus sozialräumlicher Perspektive 28
9 Handlungsbedarf 29
9.1 Anforderungen aus der "Kundenperspektive" 29
9.2 Entwicklungsbedarf aus fachlicher Sicht 30
10 Ansätze zur Weiterentwicklung 33
10.1 Handlungsfeld: Individuum und Lebenswelt 35
10.2 Handlungsfeld: Hilfesystem und Sozialraum 37
10.3 Flankierende Maßnahmen 39
11 Eckpunkte für ein Strategiekonzept 39
12 Perspektiven 41
II Ausgangslage und Entwicklungen im Berichtszeitraum 43
1 Leitorientierung der Behindertenhilfe 43
2 Novellierung der Eingliederungshilfe 46
3 Wohnbezogene Angebote für Menschen mit Behinderung in Berlin 48
3.1 Entwicklung und aktueller Stand 49
3.2 Unterbringung außerhalb Berlins 55
3.3 Projekte im Bereich Wohnen 60
4 Aktuelle Herausforderungen 60
5 Zusammenfassung 62
III Fragestellung, Bezugsrahmen und methodischer Ansatz der Studie 65
1 Zur Zielgruppe 65
2 Bezugsrahmen 68
2.1 Teilhabe im ökologischen Kontext 68
2.2 Bedingungen für gelingende Teilhabe 70
2.2.1 Handlungsebene Sozialraum 71
2.2.2 Leben in Nachbarschaften 76
2.2.3 Strukturelle Voraussetzungen 78
3 Untersuchungsverfahren 79
3.1 Landesweite Erhebungen 82
3.2 Untersuchungen in ausgewählten Bezirken 83
3.2.1 Ermittlung der Wohnbedürfnisse 86
3.2.2 Angebots- und Sozialraumanalyse 87
3.2.3 Praxisprojekt und Bezirkskonferenzen 87
3.3 Güte der Daten 87
4 Zusammenfassung 89
IV Wohnbedürfnisse von Menschen mit Behinderung 91
1 Personenkreis 92
1.1 Teilnehmer/innen der Fragebogenerhebung 92
1.1.1 Unterstützungsbedarf 93
1.1.2 Gegenwärtige Wohnsituation 96
1.2 Teilnehmer/innen der Interviews 97
2 Wohnerfahrungen und Wohnwünsche in betreuten Wohnformen 97
2.1 Zufriedenheit mit der gegenwärtigen Wohnsituation 99
2.2 Selbstbestimmung im Alltag 106
2.3 Ansprechpartner bei Problemen 108
2.4 Soziale Beziehungen und Kontakte 112
2.5 Veränderungsbedarf 119
2.5.1 Persönliche Wünsche 119
2.5.2 Wohnen von Menschen mit Behinderung in der Zukunft 124
3 Wohnerfahrungen und Wohnwünsche in der Herkunftsfamilie 126
3.1 Einschätzung der gegenwärtigen Wohnsituation 126
3.2 Soziale Beziehungen und Kontakte 128
3.3 Veränderungsbedarf 131
4 Vergleich der Aussagen in betreuten Wohnformen und Familien 132
5 Weitere Studien zur "Kundenperspektive" 136
6 Zusammenfassung und Handlungsbedarf 142
V Wohnvorstellungen und Erfahrungen von Angehörigen 147
1 Personenkreis 147
2 Einschätzung der Wohnsituation 150
3 Soziales Netzwerk 154
3.1 Gestaltung der freien Zeit 154
3.2 Soziale Beziehungen und Kontakte 155
3.3 Verhältnis zur Nachbarschaft 156
3.4 Einbindung ins Wohnumfeld 158
3.5 Teilhabe am Arbeitsleben 162
4 Gestaltung der künftigen Wohnsituation 163
4.1 Wohnformen 164
4.2 Wohnbedingungen 167
4.3 Präferenzen 167
4.4 Wohnvorbereitung 173
5 Bedarfsermittlung und Finanzierung 174
6 Zukünftiges Wohnen von Menschen mit Behinderung 178
7 Weitere Studien zur "Angehörigenperspektive" 178
8 Zusammenfassung und Handlungsbedarf 181
VI Entwicklungen im Bereich Wohnen - aus der Perspektive der Behindertenhilfe 185
1 Adressaten der Befragung 185
2 Gegenwärtige Wohnangebote 186
2.1 Innovative Konzepte 188
2.2 Teilhabeleistungen bei spezifischen Unterstützungsbedarfen 189
2.3 Handlungsbedarf 196
3 Weiterentwicklung der Angebote 201
3.1 Veränderung der Nachfrage 201
3.2 Veränderungen im Leistungsangebot 205
3.3 Veränderungen der Personalstruktur 207
3.4 Anwendung des Persönlichen Budgets 208
3.5 Fachlich-konzeptionelle Planungen 213
3.6 Hemmnisse für Innovation 216
4 Künftige Strategien 219
4.1 Stärkung der Teilhabechancen 219
4.2 Kundenorientierung 221
4.3 Koordination der Angebote 225
4.4 Versorgungssystem 227
4.5 Landesplanung 233
5 Zusammenfassung und Handlungsbedarf 234
VII Kundenorientierung - aus Sicht der Verwaltung 237
1 Wandel der Rolle des Sozialhilfeträgers 237
2 Erfahrungen im Fallmanagement 238
2.1 Personzentrierung 238
2.2 Hilfen im Bereich des Wohnens 239
2.3 Passgenaue Leistungen 240
2.4 Rahmenbedingungen 242
3 Perspektiven 245
4 Zusammenfassung und Handlungsbedarf 246
VIII Teilhabe von behinderten Menschen mit Migrationshintergrund 249
1 Einwanderungsgründe und Lebensrealitäten 252
2 Integrationsstrategien und -konzepte 254
2.1 Der Nationale Integrationsplan 254
2.2 Das Berliner Integrationskonzept 256
3 Interkulturelle Öffnung der Behindertenhilfe 258
3.1 Forschungslage 258
3.2 Bundesweite Initiativen 260
3.3 Initiativen und Projekte in Berlin 263
4 Sichtweisen von Akteuren an der Schnittstelle Migration und Behinderung 267
5 Erfahrungen von Menschen mit Behinderung und Angehörigen 272
6 Einschätzungen aus der türkischen Community 276
6.1 Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung in den Vereinen 277
6.2 Unterschiedliche Bedeutung von Behinderung 279
6.3 Kulturelle Unterschiede in den Lebensentwürfen 281
6.4 Diskriminierungserfahrungen 282
6.5 Fremd- und Selbstbilder von Familien türkischer Herkunft 283
6.6 Bedarf an unterstützten Wohnangeboten 285
6.7 Barrieren des Zugangs und der Inanspruchnahme 286
6.8 Ansätze zur Verbesserung der Teilhabechancen 289
6.8.1 Gestaltung der Wohnangebote 289
6.8.2 Zielgruppenspezifische Beratungs- und Informationsangebote 292
6.8.3 Niedrigschwellige Kontakt- und Begegnungsstätten 293
6.8.4 Ressourcen der türkischen Community 293
6.8.5 Kooperation und Vernetzung 294
6.8.6 Öffentlichkeitsarbeit 295
7 Zusammenfassung und Handlungsbedarf 296
IX Teilhabe aus sozialräumlicher Perspektive 299
1 Der städtische Raum 299
2 Sozialraumanalyse 300
2.1 Kerndimensionen 300
2.2 Sozialstatistische Daten 302
3 Sozialraum als Struktur 303
3.1 Bevölkerungsstruktur 304
3.2 Sozialräumliche Bezirksbetrachtung 306
3.3 Unterstützende Strukturen 312
3.3.1 Angebote für Menschen mit Behinderung 312
3.3.2 Interessenvertretung 318
3.3.3 Fokus: Psychosoziale Versorgung 318
3.4 Stadtteilbezogene Strukturen 322
3.4.1 Beteiligungsstrukturen im Bezirk 322
3.4.2 Ressortübergreifende Strukturen 326
4 Sozialraum als individueller Erfahrungsraum 328
4.1 Soziale Integration 328
4.2 Zufriedenheit mit der Wohnsituation 332
4.3 Leben im Quartier 335
4.3.1 Unterstützungsnetzwerke 336
4.3.1.1 Persönliche Teilhabenetze 337
4.3.1.2 Erkenntnisse 341
4.3.2 Aneignungsräume 342
4.3.2.1 Persönliche Kiezkarten 342
4.3.2.2 Persönliche Teilhabepläne 346
4.3.2.3 Erkenntnisse 348
5 Sozialraum als professioneller Handlungsraum 349
5.1 Leitorientierung Inklusion 349
5.2 Freiwilligenengagement 351
5.3 Soziale Akzeptanz 353
5.4 Zusammenarbeit 354
5.5 Interkulturelle Öffnung 355
5.6 Fokus: Teilhabe im Alter 357
6 Sozialraum als Planungsraum 363
6.1 Forum: Bezirkskonferenzen 364
6.2 Lokale Teilhabeplanung 368
6.2.1 Bezirkliche Orientierung 370
6.2.2 Soziale Stadt(teil)entwicklung 371
7 Zusammenfassung und Handlungsbedarf 374
X Erkenntnisse und Konsequenzen 377
1 Zusammenführung der Ergebnisse der KUNDENSTUDIE 377
1.1 Das wohnbezogene Unterstützungssystem unter qualitativen Aspekten 377
1.2 Impulse zur Weiterentwicklung aus der "Kundenperspektive" 380
1.3 Zukunftsweisende Konzepte 382
2 Maßnahmen zur Stärkung der Teilhabe 382
2.1 Handlungsfeld: Individuum und Lebenswelt 384
2.1.1 Individuelle Ressourcen stärken 384
2.1.2 Persönliches Netzwerk erweitern 386
2.1.3 Ressourcen im Stadtteil erschließen 387
2.1.4 Partizipation realisieren 388
2.2 Handlungsfeld: Hilfesystem und Sozialraum 389
2.2.1 Organisationsentwicklung 389
2.2.2 Unterstützungsstrukturen 391
2.2.3 Kooperation und Vernetzung 392
2.2.4 Steuerung und Finanzierung 393
2.3 Flankierende Maßnahmen 394
3 Eckpunkte für ein Strategiekonzept 395
4 Perspektiven 398
XI Verzeichnisse 399
1 Literatur 399
2 Abbildungen 415
3 Tabellen 419
Grußwort (Monika Treber) 12
Geleitwort (Reinald Purmann) 13
Vorwort 15
I Ergebnisse der KUNDENSTUDIE im Überblick 17
1 Ausgangslage 17
2 Fragestellung und methodischer Ansatz 19
3 Wohnbedürfnisse von Menschen mit Behinderung 20
4 Wohnvorstellungen und Erfahrungen von Angehörigen 22
5 Entwicklungen im Bereich Wohnen - Sicht der Behindertenhilfe 24
6 Kundenorientierung - Sicht der Verwaltung 25
7 Teilhabe von behinderten Menschen mit Migrationshintergrund 26
8 Teilhabe aus sozialräumlicher Perspektive 28
9 Handlungsbedarf 29
9.1 Anforderungen aus der "Kundenperspektive" 29
9.2 Entwicklungsbedarf aus fachlicher Sicht 30
10 Ansätze zur Weiterentwicklung 33
10.1 Handlungsfeld: Individuum und Lebenswelt 35
10.2 Handlungsfeld: Hilfesystem und Sozialraum 37
10.3 Flankierende Maßnahmen 39
11 Eckpunkte für ein Strategiekonzept 39
12 Perspektiven 41
II Ausgangslage und Entwicklungen im Berichtszeitraum 43
1 Leitorientierung der Behindertenhilfe 43
2 Novellierung der Eingliederungshilfe 46
3 Wohnbezogene Angebote für Menschen mit Behinderung in Berlin 48
3.1 Entwicklung und aktueller Stand 49
3.2 Unterbringung außerhalb Berlins 55
3.3 Projekte im Bereich Wohnen 60
4 Aktuelle Herausforderungen 60
5 Zusammenfassung 62
III Fragestellung, Bezugsrahmen und methodischer Ansatz der Studie 65
1 Zur Zielgruppe 65
2 Bezugsrahmen 68
2.1 Teilhabe im ökologischen Kontext 68
2.2 Bedingungen für gelingende Teilhabe 70
2.2.1 Handlungsebene Sozialraum 71
2.2.2 Leben in Nachbarschaften 76
2.2.3 Strukturelle Voraussetzungen 78
3 Untersuchungsverfahren 79
3.1 Landesweite Erhebungen 82
3.2 Untersuchungen in ausgewählten Bezirken 83
3.2.1 Ermittlung der Wohnbedürfnisse 86
3.2.2 Angebots- und Sozialraumanalyse 87
3.2.3 Praxisprojekt und Bezirkskonferenzen 87
3.3 Güte der Daten 87
4 Zusammenfassung 89
IV Wohnbedürfnisse von Menschen mit Behinderung 91
1 Personenkreis 92
1.1 Teilnehmer/innen der Fragebogenerhebung 92
1.1.1 Unterstützungsbedarf 93
1.1.2 Gegenwärtige Wohnsituation 96
1.2 Teilnehmer/innen der Interviews 97
2 Wohnerfahrungen und Wohnwünsche in betreuten Wohnformen 97
2.1 Zufriedenheit mit der gegenwärtigen Wohnsituation 99
2.2 Selbstbestimmung im Alltag 106
2.3 Ansprechpartner bei Problemen 108
2.4 Soziale Beziehungen und Kontakte 112
2.5 Veränderungsbedarf 119
2.5.1 Persönliche Wünsche 119
2.5.2 Wohnen von Menschen mit Behinderung in der Zukunft 124
3 Wohnerfahrungen und Wohnwünsche in der Herkunftsfamilie 126
3.1 Einschätzung der gegenwärtigen Wohnsituation 126
3.2 Soziale Beziehungen und Kontakte 128
3.3 Veränderungsbedarf 131
4 Vergleich der Aussagen in betreuten Wohnformen und Familien 132
5 Weitere Studien zur "Kundenperspektive" 136
6 Zusammenfassung und Handlungsbedarf 142
V Wohnvorstellungen und Erfahrungen von Angehörigen 147
1 Personenkreis 147
2 Einschätzung der Wohnsituation 150
3 Soziales Netzwerk 154
3.1 Gestaltung der freien Zeit 154
3.2 Soziale Beziehungen und Kontakte 155
3.3 Verhältnis zur Nachbarschaft 156
3.4 Einbindung ins Wohnumfeld 158
3.5 Teilhabe am Arbeitsleben 162
4 Gestaltung der künftigen Wohnsituation 163
4.1 Wohnformen 164
4.2 Wohnbedingungen 167
4.3 Präferenzen 167
4.4 Wohnvorbereitung 173
5 Bedarfsermittlung und Finanzierung 174
6 Zukünftiges Wohnen von Menschen mit Behinderung 178
7 Weitere Studien zur "Angehörigenperspektive" 178
8 Zusammenfassung und Handlungsbedarf 181
VI Entwicklungen im Bereich Wohnen - aus der Perspektive der Behindertenhilfe 185
1 Adressaten der Befragung 185
2 Gegenwärtige Wohnangebote 186
2.1 Innovative Konzepte 188
2.2 Teilhabeleistungen bei spezifischen Unterstützungsbedarfen 189
2.3 Handlungsbedarf 196
3 Weiterentwicklung der Angebote 201
3.1 Veränderung der Nachfrage 201
3.2 Veränderungen im Leistungsangebot 205
3.3 Veränderungen der Personalstruktur 207
3.4 Anwendung des Persönlichen Budgets 208
3.5 Fachlich-konzeptionelle Planungen 213
3.6 Hemmnisse für Innovation 216
4 Künftige Strategien 219
4.1 Stärkung der Teilhabechancen 219
4.2 Kundenorientierung 221
4.3 Koordination der Angebote 225
4.4 Versorgungssystem 227
4.5 Landesplanung 233
5 Zusammenfassung und Handlungsbedarf 234
VII Kundenorientierung - aus Sicht der Verwaltung 237
1 Wandel der Rolle des Sozialhilfeträgers 237
2 Erfahrungen im Fallmanagement 238
2.1 Personzentrierung 238
2.2 Hilfen im Bereich des Wohnens 239
2.3 Passgenaue Leistungen 240
2.4 Rahmenbedingungen 242
3 Perspektiven 245
4 Zusammenfassung und Handlungsbedarf 246
VIII Teilhabe von behinderten Menschen mit Migrationshintergrund 249
1 Einwanderungsgründe und Lebensrealitäten 252
2 Integrationsstrategien und -konzepte 254
2.1 Der Nationale Integrationsplan 254
2.2 Das Berliner Integrationskonzept 256
3 Interkulturelle Öffnung der Behindertenhilfe 258
3.1 Forschungslage 258
3.2 Bundesweite Initiativen 260
3.3 Initiativen und Projekte in Berlin 263
4 Sichtweisen von Akteuren an der Schnittstelle Migration und Behinderung 267
5 Erfahrungen von Menschen mit Behinderung und Angehörigen 272
6 Einschätzungen aus der türkischen Community 276
6.1 Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung in den Vereinen 277
6.2 Unterschiedliche Bedeutung von Behinderung 279
6.3 Kulturelle Unterschiede in den Lebensentwürfen 281
6.4 Diskriminierungserfahrungen 282
6.5 Fremd- und Selbstbilder von Familien türkischer Herkunft 283
6.6 Bedarf an unterstützten Wohnangeboten 285
6.7 Barrieren des Zugangs und der Inanspruchnahme 286
6.8 Ansätze zur Verbesserung der Teilhabechancen 289
6.8.1 Gestaltung der Wohnangebote 289
6.8.2 Zielgruppenspezifische Beratungs- und Informationsangebote 292
6.8.3 Niedrigschwellige Kontakt- und Begegnungsstätten 293
6.8.4 Ressourcen der türkischen Community 293
6.8.5 Kooperation und Vernetzung 294
6.8.6 Öffentlichkeitsarbeit 295
7 Zusammenfassung und Handlungsbedarf 296
IX Teilhabe aus sozialräumlicher Perspektive 299
1 Der städtische Raum 299
2 Sozialraumanalyse 300
2.1 Kerndimensionen 300
2.2 Sozialstatistische Daten 302
3 Sozialraum als Struktur 303
3.1 Bevölkerungsstruktur 304
3.2 Sozialräumliche Bezirksbetrachtung 306
3.3 Unterstützende Strukturen 312
3.3.1 Angebote für Menschen mit Behinderung 312
3.3.2 Interessenvertretung 318
3.3.3 Fokus: Psychosoziale Versorgung 318
3.4 Stadtteilbezogene Strukturen 322
3.4.1 Beteiligungsstrukturen im Bezirk 322
3.4.2 Ressortübergreifende Strukturen 326
4 Sozialraum als individueller Erfahrungsraum 328
4.1 Soziale Integration 328
4.2 Zufriedenheit mit der Wohnsituation 332
4.3 Leben im Quartier 335
4.3.1 Unterstützungsnetzwerke 336
4.3.1.1 Persönliche Teilhabenetze 337
4.3.1.2 Erkenntnisse 341
4.3.2 Aneignungsräume 342
4.3.2.1 Persönliche Kiezkarten 342
4.3.2.2 Persönliche Teilhabepläne 346
4.3.2.3 Erkenntnisse 348
5 Sozialraum als professioneller Handlungsraum 349
5.1 Leitorientierung Inklusion 349
5.2 Freiwilligenengagement 351
5.3 Soziale Akzeptanz 353
5.4 Zusammenarbeit 354
5.5 Interkulturelle Öffnung 355
5.6 Fokus: Teilhabe im Alter 357
6 Sozialraum als Planungsraum 363
6.1 Forum: Bezirkskonferenzen 364
6.2 Lokale Teilhabeplanung 368
6.2.1 Bezirkliche Orientierung 370
6.2.2 Soziale Stadt(teil)entwicklung 371
7 Zusammenfassung und Handlungsbedarf 374
X Erkenntnisse und Konsequenzen 377
1 Zusammenführung der Ergebnisse der KUNDENSTUDIE 377
1.1 Das wohnbezogene Unterstützungssystem unter qualitativen Aspekten 377
1.2 Impulse zur Weiterentwicklung aus der "Kundenperspektive" 380
1.3 Zukunftsweisende Konzepte 382
2 Maßnahmen zur Stärkung der Teilhabe 382
2.1 Handlungsfeld: Individuum und Lebenswelt 384
2.1.1 Individuelle Ressourcen stärken 384
2.1.2 Persönliches Netzwerk erweitern 386
2.1.3 Ressourcen im Stadtteil erschließen 387
2.1.4 Partizipation realisieren 388
2.2 Handlungsfeld: Hilfesystem und Sozialraum 389
2.2.1 Organisationsentwicklung 389
2.2.2 Unterstützungsstrukturen 391
2.2.3 Kooperation und Vernetzung 392
2.2.4 Steuerung und Finanzierung 393
2.3 Flankierende Maßnahmen 394
3 Eckpunkte für ein Strategiekonzept 395
4 Perspektiven 398
XI Verzeichnisse 399
1 Literatur 399
2 Abbildungen 415
3 Tabellen 419