
Mutterkorn
Roman
Leonhard F. Seidl(Author)
Kulturmaschinen (Publisher)
1st Edition
Published in July 2011
Book
Paperback/Softback
170 pages
978-3-940274-37-3 (ISBN)
Description
Die Welt, wie sie ist (und nicht sein sollte). Ein Roman über die täglichen Kämpfe gegen Faschismus und Regression.
More details
Edition
1., Erste Auflage
Language
German
Place of publication
Germany
Dimensions
Height: 20 cm
Width: 12 cm
ISBN-13
978-3-940274-37-3 (9783940274373)
Schweitzer Classification
Persons
Leonhard F. Seidl, Jahrgang 1976, Krankenpfleger und Diplom-Sozialpädagoge,
lebt als Freier Autor und Journalist in Nürnberg.
Er ist Mitglied der Neuen Gesellschaft für Literatur Erlangen und der Autorengruppe
Mundpropaganda, sowie Juror des Hermann-Kesten-Preises Nürnberg. 2007
war er Stipendiat des "Bayrischen Seminars für Politik e. V." für politisch aktive junge
SchriftstellerInnen. Für seine Arbeit "Beschriebene Blätter - Kreatives Schreiben mit straffälligen Jugendlichen" erhielt er 2007 den Förderpreis der Stadtmission Nürnberg e. V.
lebt als Freier Autor und Journalist in Nürnberg.
Er ist Mitglied der Neuen Gesellschaft für Literatur Erlangen und der Autorengruppe
Mundpropaganda, sowie Juror des Hermann-Kesten-Preises Nürnberg. 2007
war er Stipendiat des "Bayrischen Seminars für Politik e. V." für politisch aktive junge
SchriftstellerInnen. Für seine Arbeit "Beschriebene Blätter - Kreatives Schreiben mit straffälligen Jugendlichen" erhielt er 2007 den Förderpreis der Stadtmission Nürnberg e. V.
Content
. Er konnte sie verstehen. Jeden, der trank, konnte er verstehen. Menschen, die mit ihrer
Situation nicht klarkommen, greifen nach einem Krückstock. Penelopes Krückstock war der
Alkohol. Und doch verabscheute er sie auch. Diese Menschen mit ihren aufgeschwemmten Gesichtern, in denen die roten Äderchen platzten, ihren fetten Bäuchen, ihren dummgesoffenen Gehirnen. Wenn Leute wie er sich nach getaner Arbeit einen Joint gönnten, dann machten sie sich strafbar. Was für ein Witz! .
. Aufgehetzt von der Politik, die mit ihrem "Das Boot ist voll"-Gerede die Stimmung hochschaukelte und dann mit einem Verweis auf die Ausschreitungen scheinheilig das Asylrecht abschaffte. Das hatte Albin geprägt. Der aussichtslose Kampf gegen diese Doppelmoral ließ ihn Verzweifeln.
Situation nicht klarkommen, greifen nach einem Krückstock. Penelopes Krückstock war der
Alkohol. Und doch verabscheute er sie auch. Diese Menschen mit ihren aufgeschwemmten Gesichtern, in denen die roten Äderchen platzten, ihren fetten Bäuchen, ihren dummgesoffenen Gehirnen. Wenn Leute wie er sich nach getaner Arbeit einen Joint gönnten, dann machten sie sich strafbar. Was für ein Witz! .
. Aufgehetzt von der Politik, die mit ihrem "Das Boot ist voll"-Gerede die Stimmung hochschaukelte und dann mit einem Verweis auf die Ausschreitungen scheinheilig das Asylrecht abschaffte. Das hatte Albin geprägt. Der aussichtslose Kampf gegen diese Doppelmoral ließ ihn Verzweifeln.