
«Historia» in «statua»
Zur Eloquenz plastischer Bildwerke Michelangelos im Umfeld des Christus von Santa Maria sopra Minerva zu Rom
Kerstin Schwedes(Author)
Peter Lang Verlag
Published on 1. January 1998
Book
Paperback/Softback
289 pages
978-3-631-32770-8 (ISBN)
Description
In einem völlig neuartigen, kontextualisierten Forschungsansatz werden skulpturale Einzelwerke Michelangelos - allen voran der Christus - einer Revision unterzogen. Diese zeigt, daß viele bisher irritierende Formphänomene Zeugnisse einer überlegten, innovativen Werkkonzeption sind. Mit Hilfe rhetorischer Stilfiguren, die Michelangelo in bildnerische Gestaltungsmodi überführt, setzt er Albertis historia-Doktrin im Medium der Plastik um. Michelangelos bildhauerischem OEuvre kommt somit in weitreichenderer Hinsicht als bisher angenommen eine Schlüsselstellung für die Beurteilung des Paragone sowie der Werke des Manierismus und des Barock zu. Gerade der oftmals mißverstandene Christus erweist sich dabei als Paradigma Michelangelos Auffassung von Skulptur.
More details
Series
Thesis
Doctoral thesis
Language
German
Place of publication
Frankfurt a.M.
Germany
Target group
Professional and scholarly
Edition type
New edition
Illustrations
30 Abb.
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 14.8 cm
Weight
390 gr
ISBN-13
978-3-631-32770-8 (9783631327708)
Schweitzer Classification
Person
Die Autorin: Kerstin Schwedes wurde 1964 geboren. Nach Abschluß des Studiums der Kunstgeschichte, Mittelalterlichen Geschichte und Deutschen Literaturwissenschaft mit der Magisterprüfung 1993 promovierte sie 1996 in Braunschweig mit der vorliegenden Dissertation. Seit 1997 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Göttingen.
Content
Aus dem Inhalt: Michelangelos Skulptur zwischen statua und historia - Verkündigung, Passion und Auferstehung: S. Maria sopra Minerva und der Christus von Michelangelo - Die Römische Pietà die Brügger Madonna, der David, der Bacchus u.a. - Aspekte der Kunsttheorie im Paragone - Zur Rezeption: Werke von Danti, Giambologna, Cellini und Bernini.