
Virtuosität in der Krise
Techniken der Selbstbehauptung im 17. Jahrhundert
Brill Deutschland GmbH (Publisher)
1st Edition
Published on 7. November 2025
Book
Hardback
XIV, 177 pages
978-3-7705-6982-3 (ISBN)
Description
Virtuosität in der Frühen Neuzeit ist eine komplexe ästhetische Praxis, die in der Kunst über die Politik bis hin zur Ökonomie Wirkung zeigt. Der Begriff des Virtuosen/der Virtuosin, dessen Semantik heute vom Kunstdiskurs des 19. Jahrhunderts geprägt ist, hat im 17. Jahrhundert ein sehr viel weiteres Bedeutungsfeld. Zwischen bewundernswerter Kunstfertigkeit und moralisch fragwürdiger Täuschung ist Virtuosität eng verknüpft mit überlebensstrategischer Geschicklichkeit und einem gekonnten Spiel mit Erwartungen, Wahrnehmungen und Affekten eines Publikums. Die Beiträge des Sammelbandes fragen nach Figuren und Phänomenen der Virtuosität und deren Verbindung zu krisenhaften Momenten; Gaukler und Geldwechsler geraten ebenso in den Blick wie die Gartenkunst der Renaissance oder die niederländische Kunst. Virtuosität zeigt sich in diesen Kontexten als imaginative Praxis, etwa in der Evokation utopischer oder grauenerregender Szenarien, aber insbesondere auch als Strategie der Selbstbehauptung.
More details
Series
Edition
2025
Language
English
German
Place of publication
Netherlands
Publishing group
Brill | Fink
Target group
Professional and scholarly
Product notice
sewn/stitched
Cloth over boards
Illustrations
34
27 s/w Abbildungen, 7 farbige Abbildungen
27 schwarz-weiße und 7 farbige Abbildungen
Dimensions
Height: 241 mm
Width: 160 mm
Thickness: 19 mm
Weight
493 gr
ISBN-13
978-3-7705-6982-3 (9783770569823)
Schweitzer Classification
Persons
Mireille Schnyder ist Professorin für Ältere deutsche Literatur (bis 1700) an der Universität Zürich Sie ist u.a. Mitherausgeberin der Reihen "Trends in Medieval Philology" und "Poetik und Ästhetik des Staunens".
Damaris Leimgruber ist Oberassistentin für Ältere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. 2025 erscheint ihre Dissertation zur deutschen Echo-Literatur im 17. Jahrhundert.
Sarah Möller hat an der Universität Zürich promoviert mit einer Arbeit zur Poetik der Krise in Grimmelshausens "Simplicissimus Teutsch" und ist jetzt Gymnasiallehrerin.
Damaris Leimgruber ist Oberassistentin für Ältere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. 2025 erscheint ihre Dissertation zur deutschen Echo-Literatur im 17. Jahrhundert.
Sarah Möller hat an der Universität Zürich promoviert mit einer Arbeit zur Poetik der Krise in Grimmelshausens "Simplicissimus Teutsch" und ist jetzt Gymnasiallehrerin.