
PANTA RHEI
Die Geburt der Wissenschaften
Manfred E. Schmutzer(Author)
Velbrück (Publisher)
1st Edition
Published on 22. September 2011
Book
Hardback
472 pages
978-3-942393-16-4 (ISBN)
Description
Weder die Zwangsmechanik der Evolution, noch das Genie eines Thales von Milet oder die Erfindung von Münzen und Warentausch haben zur Geburt der Wissenschaft in Hellas geführt, sondern die Erfindung eines allgemein gültigen Rechts, gepaart mit einem wachsenden Zweifel an den olympischen Göttern. Das zeigt die vorliegende Arbeit und positioniert sich im gängigen Diskurs mit einer neuen Sichtweise auf die gesellschaftliche Bedeutung von Wissenschaft.
Wissenschaften sind spezifische Ausprägungen von Ideologien. Sie entstanden zunächst als Religionsersatz in der griechischen Antike zur Legitimation nötiger sozialer Innovationen. Heute bezeichnen wir dies als »Naturphilosophie«. Da die Art der Legitimation sozialer Innovationen vorrangig von jenen sozialen Institutionen abhängt, die zu legitimieren sind, entstand unter römischen Vorgaben eine unterschiedliche Wissenschaft. Die Bedingungen der Entstehung von Wissenschaften und deren nachfolgende Transformationen bis zu ihrer Kanonisierung zeichnet dieser Band für beide Fälle kursorisch nach.
More details
Edition
1., Auflage
Language
German
Target group
College/higher education
Professional and scholarly
Dimensions
Height: 22.1 cm
Width: 14 cm
Weight
768 gr
ISBN-13
978-3-942393-16-4 (9783942393164)
Schweitzer Classification
Person
Manfred E.A. Schmutzer, Univ. Prof. (em.), Dipl. Ing., Dr. phil. (PhD). - Nach Beendigung des Studiums »Maschinenbau« an der TU Wien Mitarbeiter am »Institut für Zukunftsforschung« in Wien. Anschließend »Post Graduate«-Studium in Politikwissenschaft am Institut für Höhere Studien (IHS), Wien. Nach Abschluss dieses Studiums Assistent am IHS. Danach drei Jahre British Council Research Fellowship an der Univ. of Essex und gleichzeitig Guest Lecturer. Abschluss eines Doktoratstudiums in »Social Sciences« mit Ph.D. Rückkehr nach Wien. Assistent am Institut für Soziologie an der Universität Wien. Gründung eines eigenen Instituts »Forschungszentrum: Technik, Naturwissenschaft, Gesellschaft«. Herausgeber der Quartalsschrift: »Technik Kontrovers«. Forschungsaufenthalt an der Universität Linköping, Schweden. Mitbegründer des Instituts für »Technik und Gesellschaft« an der TU Wien. Habilitation und Venia in »Soziologie der Technik« mit Ingenium und Individuum«, Springer, Wien/New York, 1994. Berufung zum Universitätsprofessor und später Institutsvorstand am genannten Institut. Weitere Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren: Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), ETH Zürich, diverse Universitäten in den USA, Akademie der Wissenschaften in Beijing, Technische Universität Graz; Fellow u.a. der »Japan Society for the Advancement of Science«.