
Affekt und Polizei
Eine Ethnografie der Wut in der exekutiven Gewaltarbeit
Stephanie Schmidt(Author)
transcript (Publisher)
1st Edition
Published in December 2022
Book
Paperback/Softback
366 pages
978-3-8376-6241-2 (ISBN)
Description
Debatten über das Handeln der Polizei fokussieren oft Fragen nach der »Angemessenheit« von Gewaltanwendung und potenzieller Grenzüberschreitungen. Die Legitimität polizeilicher Gewalt ist dabei eng an eine affektive Neutralität der Handlung gebunden. Stephanie Schmidt setzt sich in ihrer Ethnografie mit diesen affektiven Komponenten der Gewaltarbeit auseinander. Sie analysiert performative Darstellungsweisen von Wut, die als Arbeitsgegenstand und -werkzeug Bedeutung im polizeilichen Alltag erhalten. Ausgehend vom Begriff der Ordnung ermöglicht ihr emotionstheoretisch geprägter Blick, Gewaltsamkeit als Körpertechnik und damit auch als Ausdrucksform polizeilicher Arbeit zu begreifen.
Reviews / Votes
»Das Werk ist die seit vielen Jahren überfällige Zustandsbeschreibung aus dem Innern einer Organisation mit Gewaltlizenz - und Pflichtlektüre für alle, die über Polizei reden oder schreiben.«More details
Series
Thesis
Doctoral thesis
2021
Universität Innsbruck
Language
German
Place of publication
Bielefeld
Germany
Target group
Professional and scholarly
Product notice
Klappenbroschur
Illustrations
8
2 s/w Abbildungen, 6 farbige Abbildungen
2 SW-Abbildungen, 6 Farbabbildungen
Dimensions
Height: 240 mm
Width: 154 mm
Thickness: 26 mm
Weight
624 gr
ISBN-13
978-3-8376-6241-2 (9783837662412)
Schweitzer Classification
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Additional editions

E-Book
12/2022
1st Edition
transcript
€0.00
Available for download
Person
Author
Stephanie Schmidt, Universität Hamburg, Deutschland
Stephanie Schmidt (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kriminologischen Sozialforschung der Universität Hamburg. Bis 2022 war sie Universitätsassistentin am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck. 2018 arbeitete sie im Rahmen eines wissenschaftlichen Netzwerks im Projekt »Mapping NoG20. Dokumentation und Analyse der Gewaltdynamik im Kontext der Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg 2017« im Teilbereich zur Polizei.