
Peter Stein
Ein Portrait
Roswitha Schieb(Author)
Berlin Verlag
1st Edition
Published in February 2005
Book
Hardback
300 pages
978-3-8270-0540-3 (ISBN)
Description
"In der Schaubühne waren wir alle heilig, wir waren alle etwas Besseres!" Elke Petri
"Meine Biographie schließt hiermit ab. Heute Abend ist Schluss. Ich habe heute Abend meine Biographie abgeschlossen." Peter Stein
"Die Schaubühne war der beseelteste wie präziseste Theaterapparat." Ivan Nagel
Er war eine Gründer- und Erziehernatur, sagt Botho Strauß über Peter Stein. Das war er und mehr als das. Mit Gewissheit war er der bedeutendste Theatermann der letzten Jahrzehnte in Deutschland, und seine Schaubühne in Berlin brachte in den späten sechziger und den siebziger Jahren Inszenierungen hervor, die noch heute als unvergleichlich gelten. Dieses Porträt von Roswitha Schieb erfasst mit Souveränität und Sympathie den großen Regisseur, der deutsche Theatergeschichte schrieb.
Peter Stein begann 1967 in München mit der ersten selbstständigen Inszenierung, "Gerettet" von Edward Bond. Es war ein beeindruckender Erfolg und der erste Schritt einer steilen Karriere. Aufgrund des Erfolgs erhielt Stein eine Einladung nach Bremen, um dort "Kabale und Liebe" zu inszenieren. Hier kam es zur Begegnung und einer ersten Zusammenarbeit mit den Schauspielern, die später die Schaubühne in Berlin prägen sollten: Edith Clever, Bruno Ganz und Jutta Lampe. Zurückgekehrt nach München, arbeitete er als Assistent mit Fritz Kortner zusammen, dem er, wie er selbst betont, viel verdankt. Die wichtigste und erfolgreichste Phase seiner Karriere wurde die Schaubühnenzeit in Berlin von 1970 bis 1985 mit den berühmten Inszenierungen von "Peer Gynt", "Prinz von Homburg", den Antikenprojekten, Shakespeare und Tschechow. Lange und gründliche Proben, ein enges Verhältnis zu den Schauspielern, die er stark in die Regiearbeit einbezog, die Betonung des Bühnenbildes, Authentizität des Gefühls - das waren die Prinzipien, unter denen Steins Arbeit in Berlin stand. Nach der Berliner Zeit arbeitete Stein, von der deutschen Theaterszene und der Kritik enttäuscht, vor allem im Ausland, inszenierte zunehmend Opern, verwirklichte sein großes Faust-Projekt, mit dem er auch noch einmal nach Deutschland zurückkehrte.
"Meine Biographie schließt hiermit ab. Heute Abend ist Schluss. Ich habe heute Abend meine Biographie abgeschlossen." Peter Stein
"Die Schaubühne war der beseelteste wie präziseste Theaterapparat." Ivan Nagel
Er war eine Gründer- und Erziehernatur, sagt Botho Strauß über Peter Stein. Das war er und mehr als das. Mit Gewissheit war er der bedeutendste Theatermann der letzten Jahrzehnte in Deutschland, und seine Schaubühne in Berlin brachte in den späten sechziger und den siebziger Jahren Inszenierungen hervor, die noch heute als unvergleichlich gelten. Dieses Porträt von Roswitha Schieb erfasst mit Souveränität und Sympathie den großen Regisseur, der deutsche Theatergeschichte schrieb.
Peter Stein begann 1967 in München mit der ersten selbstständigen Inszenierung, "Gerettet" von Edward Bond. Es war ein beeindruckender Erfolg und der erste Schritt einer steilen Karriere. Aufgrund des Erfolgs erhielt Stein eine Einladung nach Bremen, um dort "Kabale und Liebe" zu inszenieren. Hier kam es zur Begegnung und einer ersten Zusammenarbeit mit den Schauspielern, die später die Schaubühne in Berlin prägen sollten: Edith Clever, Bruno Ganz und Jutta Lampe. Zurückgekehrt nach München, arbeitete er als Assistent mit Fritz Kortner zusammen, dem er, wie er selbst betont, viel verdankt. Die wichtigste und erfolgreichste Phase seiner Karriere wurde die Schaubühnenzeit in Berlin von 1970 bis 1985 mit den berühmten Inszenierungen von "Peer Gynt", "Prinz von Homburg", den Antikenprojekten, Shakespeare und Tschechow. Lange und gründliche Proben, ein enges Verhältnis zu den Schauspielern, die er stark in die Regiearbeit einbezog, die Betonung des Bühnenbildes, Authentizität des Gefühls - das waren die Prinzipien, unter denen Steins Arbeit in Berlin stand. Nach der Berliner Zeit arbeitete Stein, von der deutschen Theaterszene und der Kritik enttäuscht, vor allem im Ausland, inszenierte zunehmend Opern, verwirklichte sein großes Faust-Projekt, mit dem er auch noch einmal nach Deutschland zurückkehrte.
More details
Edition
1., Aufl.
Language
German
Place of publication
Berlin
Germany
ISBN-13
978-3-8270-0540-3 (9783827005403)
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