
Der Plan von St. Gallen
Ein Modell europäischer Klosterkultur
Barbara Schedl(Author)
Böhlau (Publisher)
1st Edition
Published on 21. February 2014
Book
Paperback/Softback
146 pages
978-3-205-79502-5 (ISBN)
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Description
Der Klosterplan von St. Gallen gehört zu den bedeutendsten Denkmälern der karolingischen Zeit. Er ist die früheste erhaltene und umfangreichste Visualisierung eines Baukomplexes und ist seit seiner Anfertigung, wohl vor 830, im Besitz der Stiftsbibliothek St. Gallen. Barbara Schedl erläutert in dieser Publikation erstmals seit Beginn der fast 400 Jahre andauernden Forschungsgeschichte zum Klosterplan das schrittweise Entstehen der Architekturzeichnung und die ursprüngliche Intention der Planverfasser. Im Mittelpunkt stehen die Herstellungs- und die dabei zu vermutenden Denkprozesse, die dem bildlichen Entwurf zugrunde liegen. Eine Textanalyse und Interpretation der im 12. Jahrhundert auf der Rückseite angebrachten Martins-Vita vom Mittelalterhistoriker Karl Brunner ergänzt die Arbeit. Das beigelegte verkleinerte Faksimile zeigt den Klosterplan aus dem 9. Jahrhundert und auf seiner Rückseite die im 12. Jahrhundert niedergeschriebene Martinsvita.
More details
Language
German
Place of publication
Wien
Austria
Publishing group
Böhlau Wien
Product notice
Klappenbroschur
Illustrations
21 s/w- und farb. Abb., 1 Faltplan
21 s/w- und farb. Abb., 1 Faltplan
Dimensions
Height: 24 cm
Width: 17.1 cm
Thickness: 1.2 cm
Weight
377 gr
ISBN-13
978-3-205-79502-5 (9783205795025)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Barbara Schedl ist Dozentin für Kunstgeschichte an der Universität Wien. Langjährige wissenschaftliche Tätigkeit an der österreichischen Akademie der Wissenschaft. Zahlreiche nationale und internationale Forschungsprojekte (University of California, Los Angeles
Contributions
Karl Brunner, geb. 1944, Gymnasium in Linz, Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie in Wien, Promotion 1968, Habilitation 1978, Univ. Prof. für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Wien, von 1996 - 2003 Direktor des Instituts für Realienkunde (Krems), von 2002 - 2009 Direktor des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung.
ISNI: 0000 0005 2895 4129
ISNI: 0000 0005 2895 4129
Content
Vorwort
1. Einleitung
2. Wo der Plan entstand: Reichenau & St. Gallen
3. Was man vom Plan schon weiß: Forschungslage & Einordnung
4. Der Codex Sangallensis 1092: Eine Führung durch Text & Zeichnung
5. Erhaltungszustand & Technologischer Befund
6. Wie der Plan entstand: Diskussions- & Herstellungsprozess
Das Reichenauer Skriptorium
Vorbereitungen
Erstes Stück Pergament
Zweites Stück Pergament
Drittes Stück Pergament
Beschriftung der Pergamente 1, 2 & 3
Viertes Stück Pergament
Fünftes Stück Pergament
Beschriftung der Pergamente 4 & 5
Endredaktion
Eine wichtige Nebensache: Die Faltung
7. Was ist der Plan: Gedankenbild - opus in mente conceptum - oder Bauplan?
8. Wo er seine Heimat fand: Der Plan & das Kloster St. Gallen
9. Zum späteren Geschick: Die Martinsvita im Kloster St. Gallen (Karl Brunner)
10. Zusammenstellung der Aufschriften
11. Quellen- & Literaturverzeichnis
12. Verzeichnis der Illustrationen
1. Einleitung
2. Wo der Plan entstand: Reichenau & St. Gallen
3. Was man vom Plan schon weiß: Forschungslage & Einordnung
4. Der Codex Sangallensis 1092: Eine Führung durch Text & Zeichnung
5. Erhaltungszustand & Technologischer Befund
6. Wie der Plan entstand: Diskussions- & Herstellungsprozess
Das Reichenauer Skriptorium
Vorbereitungen
Erstes Stück Pergament
Zweites Stück Pergament
Drittes Stück Pergament
Beschriftung der Pergamente 1, 2 & 3
Viertes Stück Pergament
Fünftes Stück Pergament
Beschriftung der Pergamente 4 & 5
Endredaktion
Eine wichtige Nebensache: Die Faltung
7. Was ist der Plan: Gedankenbild - opus in mente conceptum - oder Bauplan?
8. Wo er seine Heimat fand: Der Plan & das Kloster St. Gallen
9. Zum späteren Geschick: Die Martinsvita im Kloster St. Gallen (Karl Brunner)
10. Zusammenstellung der Aufschriften
11. Quellen- & Literaturverzeichnis
12. Verzeichnis der Illustrationen