
Mutter Erde
Vorstellungen von Natur und Weiblichkeit in der Frühen Neuzeit
Michael Imhof Verlag
Published on 16. October 2017
Book
Hardback
336 pages
978-3-7319-0548-6 (ISBN)
Description
In der europäischen Kultur wird die Natur mit klangvollen Namen bezeichnet: Mutter Erde, Frau Natur, Gaia. Fast immer wird dabei die Natur als weiblich gedacht und dargestellt. Dies findet auch in vielen Bildern seit der Frühen Neuzeitihren Neiderschlag, welche die Natur als Gebärerin und Ernährerin, Erzieherin, Magierin und Hüterin der Welt zeigen. Die antike, kleinasiatische Fruchtbarkeitsgöttin Diana Ephesia war hier das meist bemühte Vorbild. Zugleich wurden gängige Ansichten darüber, was weiblich sei und wie sich Frauen zu verhalten hätten, durch Naturprinzipien legitimiert: Frauen galten als das 'natürlich' schwächere Geschlecht gehalten und ihre Gebärfähigkeit wurde als naturgegebenes Lebensziel vorausgesetzt. Diese Vorstellungen und Projektionen werden in vielen Beispielen frühneuzeitlicher Druck- und Buchgraphik ins Bild gesetzt, wie die Ausstellung Mutter Erde an beinahe 100 Exponaten aus den Beständen der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Kunstsammlung der Universität Göttingen zeigen kann.
More details
Language
German
Place of publication
Germany
Product notice
Klappenbroschur
sewn/stitched
Illustrations
7
186 Farbfotos bzw. farbige Rasterbilder, 7 s/w Photographien bzw. Rasterbilder
Dimensions
Height: 27 cm
Width: 21 cm
Weight
1650 gr
ISBN-13
978-3-7319-0548-6 (9783731905486)
Schweitzer Classification