
Die Erbengemeinschaft
Praktische Lösungsmöglichkeiten für Gestaltung und Auseinandersetzung.
Ernst Sarres(Author)
Luchterhand (Publisher)
2nd Edition
Published in July 2006
Book
Paperback/Softback
XXVI, 177 pages
978-3-472-05760-4 (ISBN)
Description
Mit diesem Handbuch erhält jeder praktizierende und angehende Fachanwalt für Erbrecht ein Werk, das ihn umfassend über die maßgeblichen zivilrechtlichen Problemstellungen der anwaltlichen Praxis im Zusammenhang mit der Erbengemeinschaft und der Erbauseinandersetzung informiert.
Miterbengemeinschaften sind Quellen des Unfriedens. Auseinandersetzungen zwischen Erben mit oder ohne Prozess werden als selbstverständlich angesehen. Ursachen des Streits sind häufig störanfällige Nachfolgeregelungen des Erblassers.
Schwerpunkt des Buches bilden Strategien zur Erbauseinandersetzung und Flexibilisierung des umstrittenen Teilungskonzepts. Streitvermeidende Lösungsansätze im Vorfeld gerichtlicher Auseinandersetzung werden aufgezeigt, gleichzeitig die Einbindung notarieller Gestaltungshilfen. Die 2. Auflage wird umfassend ergänzt durch neue Entwicklungen in Rechtsprechung und Literatur.
Der Praxiswert der zahlreichen Lösungsansätze wird durch Musterformulierungen und Checklisten erhöht.
Miterbengemeinschaften sind Quellen des Unfriedens. Auseinandersetzungen zwischen Erben mit oder ohne Prozess werden als selbstverständlich angesehen. Ursachen des Streits sind häufig störanfällige Nachfolgeregelungen des Erblassers.
Schwerpunkt des Buches bilden Strategien zur Erbauseinandersetzung und Flexibilisierung des umstrittenen Teilungskonzepts. Streitvermeidende Lösungsansätze im Vorfeld gerichtlicher Auseinandersetzung werden aufgezeigt, gleichzeitig die Einbindung notarieller Gestaltungshilfen. Die 2. Auflage wird umfassend ergänzt durch neue Entwicklungen in Rechtsprechung und Literatur.
Der Praxiswert der zahlreichen Lösungsansätze wird durch Musterformulierungen und Checklisten erhöht.

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More details
Product info
KART
Language
German
Place of publication
Neuwied
Germany
Target group
Rechtsanwälte, Notare, Richter
Edition type
Revised edition
Illustrations
Zahlr. Tab. und Beisp.
Dimensions
Height: 210 mm
Width: 148 mm
Thickness: 16 mm
Weight
395 gr
ISBN-13
978-3-472-05760-4 (9783472057604)
Schweitzer Classification
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Person
Ernst Sarres ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht in Duisburg und hat bereits zu anderen erbrechtlichen Themen publiziert. Er ist u.a. Mitherausgeber des erfolgreichen Handbuchs des Fachanwalts Erbrecht.
Content
Inhaltsverzeichnis
Seite
Vorwort V
Abkürzungsverzeichnis XVII
Literaturverzeichnis XXI
Formulierungsvorschläge (alphabetisch) XXV
A. Die Erbengemeinschaft: Das umstrittene Rechtsgebilde 1
I. Die Erbengemeinschaft und das geltende Teilungskonzept, §§ 2042-2057 a BGB 1
1. Chancen des geltenden Teilungskonzepts 2
a) Die Entscheidung des Gesetzgebers 2
b) Nachteile der gesetzlichen Teilungsvorschriften 3
c) Sonderfall: BGHZ 58, 148: "Das Forsthaus am Kurplatz" 3
2. Verfügungen des Erblassers zur Vermögenssteuerung 4
a) Anordnung der Testamentsvollstreckung, § 2204 BGB 5
b) Teilungsanordnung, § 2048 BGB 5
c) Vorausvermächtnis, § 2150 BGB 5
d) Teilungsverbot, § 2044 BGB 5
e) Erbrechtliche Schiedsklauseln, §§ 1029 ff., 1066 ZPO 6
II. Nachlassplanung - Chancen und erbrechtsergänzende Aufgabenstellung 6
1. Problemstellung 6
2. Erbengemeinschaft: Sonderfall für die Nachfolge- und Auseinandersetzungsplanung 8
a) Gesetzliche Erbfolge 8
b) Alternative Verfügung von Todes wegen: Vor- und Nacherbschaft 10
c) Vorweggenommene Erbfolge: Alternative = Lebzeitige Übertragung gegen Abfindungsregelung mit Gleichstellungsgeldern 10
B. Vor dem Erbfall: Gestaltungsmöglichkeiten des Erblassers - Testamentsvollstreckung 15
I. Testamentsvollstreckung durch letztwillige Verfügung 15
1. Entstehung des privaten Testamentsvollstreckeramtes 17
2. Rechtsmacht und mögliche Schlichtungsfunktion des Testamentsvollstreckers 18
3. Auskunftsansprüche der Miterben gegen den Testamentsvollstrecker 18
4. Konstellationen mit Testamentsvollstreckungsbedarf 19
5. Sonderfall: Testamentsvollstreckung für Miterbenanteil 19
II. Gestaltungsmittel: Teilungsanordnung gemäß § 2048 BGB 21
1. Teilungsanordnung und Zielsetzung 21
2. Teilungsanordnungen - Möglichkeiten 21
a) Gesetzliche Regelungen zur Teilungsanordnung (Auseinandersetzungsanordnung) 21
b) Bevorzugung eines Miterben durch Vorausvermächtnis gemäß § 2150 BGB 24
c) Unternehmensnachfolge und Miterbenmodelle 26
III. Erbteilungsverbot durch Erblasser im Familieninteresse/Betriebsinteresse 27
1. Problemstellung 27
2. Bedeutung und rechtliche Absicherung des Auseinandersetzungsverbots 28
C. Nach dem Erbfall: Auseinandersetzung ohne Prozess 33
I. Entstehungstatbestände Erbengemeinschaften 33
1. Entstehungsgründe für Erbengemeinschaften 33
a) Gesetzliche Erbfolge 33
b) Gewillkürte Erbfolge 33
c) Auskunft, Vorempfänge und Ausgleichung 33
d) Unterschiedliche Rechtsfolgen 34
e) Konstellationen 34
2. Miterben, Rechtsverfolgung und literarische Adjuvanz 35
3. Erbes-Erben 35
4. Der Auseinandersetzungsanspruch 37
II. Erbengemeinschaft und anwaltliche Vertretung/Die Vertretung von Miterben 37
1. Mandatsverhältnis 37
2. Problem: Miterbe - Mandat - Interessenkollision 38
3. Marketing, Ewartungshaltung und anwaltliche Verantwortung 40
III. Die Auskunftsregeln bei der Erbengemeinschaft 42
1. Nachlassbestände 42
2. Fragen 42
3. Informationsgewinnung: Abenteuer oder Anwaltskunst? 42
4. Erbengemeinschaft und Auskunftsrechtsverhältnisse 44
5. Sonderfall: Bankauskünfte zwischen Miterben 47
IV. Strategien bei Verweigerung der Auskunft durch einen Miterben 48
1. Auskunftsstrategie und Prozessvermeidung 48
2. Auskunftsstrategie und Schadensersatz 48
V. Auskunftsrechtsverhältnisse und Verjährung 51
VI. Erste Schritte zur Informationsgewinnung 51
VII. Auseinandersetzung zwischen Miterben und praktische Grundsatzfragen 54
1. Gesetzliche Regelungen 54
2. Nachlassbewertung als Vorbereitung zur Auseinandersetzung 55
a) Gesetz und Wertermittlungsmethodik 55
b) Die Gutachtensfrage und die Auswahl eines bestimmten Sachverständigen 55
3. Der Zeitfaktor und das Auseinandersetzungsinteresse 56
4. Gesamthandsvermögen und die Bewertungsproblematik 59
a) Nachlassvermögen und sachverständige Bewertung 59
b) Außergerichtliches Vereinbarungsgebot und Kompromißverfahren 59
5. Einschaltung Dritter bei der Sachverständigenauswahl 61
6. Mandantenaufklärung statt Stagnation 61
VIII. Strate
Seite
Vorwort V
Abkürzungsverzeichnis XVII
Literaturverzeichnis XXI
Formulierungsvorschläge (alphabetisch) XXV
A. Die Erbengemeinschaft: Das umstrittene Rechtsgebilde 1
I. Die Erbengemeinschaft und das geltende Teilungskonzept, §§ 2042-2057 a BGB 1
1. Chancen des geltenden Teilungskonzepts 2
a) Die Entscheidung des Gesetzgebers 2
b) Nachteile der gesetzlichen Teilungsvorschriften 3
c) Sonderfall: BGHZ 58, 148: "Das Forsthaus am Kurplatz" 3
2. Verfügungen des Erblassers zur Vermögenssteuerung 4
a) Anordnung der Testamentsvollstreckung, § 2204 BGB 5
b) Teilungsanordnung, § 2048 BGB 5
c) Vorausvermächtnis, § 2150 BGB 5
d) Teilungsverbot, § 2044 BGB 5
e) Erbrechtliche Schiedsklauseln, §§ 1029 ff., 1066 ZPO 6
II. Nachlassplanung - Chancen und erbrechtsergänzende Aufgabenstellung 6
1. Problemstellung 6
2. Erbengemeinschaft: Sonderfall für die Nachfolge- und Auseinandersetzungsplanung 8
a) Gesetzliche Erbfolge 8
b) Alternative Verfügung von Todes wegen: Vor- und Nacherbschaft 10
c) Vorweggenommene Erbfolge: Alternative = Lebzeitige Übertragung gegen Abfindungsregelung mit Gleichstellungsgeldern 10
B. Vor dem Erbfall: Gestaltungsmöglichkeiten des Erblassers - Testamentsvollstreckung 15
I. Testamentsvollstreckung durch letztwillige Verfügung 15
1. Entstehung des privaten Testamentsvollstreckeramtes 17
2. Rechtsmacht und mögliche Schlichtungsfunktion des Testamentsvollstreckers 18
3. Auskunftsansprüche der Miterben gegen den Testamentsvollstrecker 18
4. Konstellationen mit Testamentsvollstreckungsbedarf 19
5. Sonderfall: Testamentsvollstreckung für Miterbenanteil 19
II. Gestaltungsmittel: Teilungsanordnung gemäß § 2048 BGB 21
1. Teilungsanordnung und Zielsetzung 21
2. Teilungsanordnungen - Möglichkeiten 21
a) Gesetzliche Regelungen zur Teilungsanordnung (Auseinandersetzungsanordnung) 21
b) Bevorzugung eines Miterben durch Vorausvermächtnis gemäß § 2150 BGB 24
c) Unternehmensnachfolge und Miterbenmodelle 26
III. Erbteilungsverbot durch Erblasser im Familieninteresse/Betriebsinteresse 27
1. Problemstellung 27
2. Bedeutung und rechtliche Absicherung des Auseinandersetzungsverbots 28
C. Nach dem Erbfall: Auseinandersetzung ohne Prozess 33
I. Entstehungstatbestände Erbengemeinschaften 33
1. Entstehungsgründe für Erbengemeinschaften 33
a) Gesetzliche Erbfolge 33
b) Gewillkürte Erbfolge 33
c) Auskunft, Vorempfänge und Ausgleichung 33
d) Unterschiedliche Rechtsfolgen 34
e) Konstellationen 34
2. Miterben, Rechtsverfolgung und literarische Adjuvanz 35
3. Erbes-Erben 35
4. Der Auseinandersetzungsanspruch 37
II. Erbengemeinschaft und anwaltliche Vertretung/Die Vertretung von Miterben 37
1. Mandatsverhältnis 37
2. Problem: Miterbe - Mandat - Interessenkollision 38
3. Marketing, Ewartungshaltung und anwaltliche Verantwortung 40
III. Die Auskunftsregeln bei der Erbengemeinschaft 42
1. Nachlassbestände 42
2. Fragen 42
3. Informationsgewinnung: Abenteuer oder Anwaltskunst? 42
4. Erbengemeinschaft und Auskunftsrechtsverhältnisse 44
5. Sonderfall: Bankauskünfte zwischen Miterben 47
IV. Strategien bei Verweigerung der Auskunft durch einen Miterben 48
1. Auskunftsstrategie und Prozessvermeidung 48
2. Auskunftsstrategie und Schadensersatz 48
V. Auskunftsrechtsverhältnisse und Verjährung 51
VI. Erste Schritte zur Informationsgewinnung 51
VII. Auseinandersetzung zwischen Miterben und praktische Grundsatzfragen 54
1. Gesetzliche Regelungen 54
2. Nachlassbewertung als Vorbereitung zur Auseinandersetzung 55
a) Gesetz und Wertermittlungsmethodik 55
b) Die Gutachtensfrage und die Auswahl eines bestimmten Sachverständigen 55
3. Der Zeitfaktor und das Auseinandersetzungsinteresse 56
4. Gesamthandsvermögen und die Bewertungsproblematik 59
a) Nachlassvermögen und sachverständige Bewertung 59
b) Außergerichtliches Vereinbarungsgebot und Kompromißverfahren 59
5. Einschaltung Dritter bei der Sachverständigenauswahl 61
6. Mandantenaufklärung statt Stagnation 61
VIII. Strate