
Postkoloniale Positionen?
Die Biennale DAK'ART im Kontext des internationalen Kunstbetriebs
Verena Rodatus(Author)
Peter Lang Verlag
Published on 31. May 2015
Book
Paperback/Softback
229 pages
978-3-631-65874-1 (ISBN)
Description
Das Buch ist ein aktueller Beitrag zur Debatte um postkoloniale Perspektiven in der Kunstwissenschaft. Im Zentrum steht die DAK'ART-Biennale, an der sich ein gängiges identitätspolitisches Dilemma zeigt: Künstlerinnen und Künstler vom afrikanischen Kontinent müssen oft nicht nur «zeitgenössisch», sondern auch «afrikanisch» sein, um im internationalen, aber weiter westlich dominierten Kunstbetrieb Anerkennung zu erhalten. Aus einer postkolonialen und gendertheoretischen Perspektive argumentiert die Autorin, dass diese Problematik im Kontext des tradierten Primitivismusdiskurses zu sehen ist. In einer differenzierten Ausstellungsanalyse fragt sie nach kritischen künstlerischen und kuratorischen Strategien der DAK'ART 2006 und entwickelt daraus Vorschläge für zeitgemäße kuratorische Ansätze.
More details
Series
Thesis
Doctoral thesis
2013
Oldenburg, Univ.,
Edition
New edition
Language
German
Place of publication
Berlin
Germany
Edition type
New edition
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 14.8 cm
Weight
300 gr
ISBN-13
978-3-631-65874-1 (9783631658741)
DOI
10.3726/978-3-653-05193-3
Schweitzer Classification
Person
Verena Rodatus ist promovierte Kunstwissenschaftlerin und Ausstellungskuratorin. Schwerpunkte ihrer Forschung und kuratorischen Arbeit sind alte und zeitgenössische Kunst aus Afrika, postkoloniale Theorie sowie kritische Museologie. Sie hat zahlreiche Forschungsaufenthalte in afrikanischen Ländern unternommen.
Content
Inhalt: Die Biennale DAK'ART zwischen 'Zeitgenossenschaft' und 'Afrikanität' - ein identitätspolitisches Dilemma im Kontext des internationalen Kunstbetriebs - Globalisierung? Dominanzen in Kunstbetrieb und Kunstgeschichte - Postkoloniale Positionen? Die Biennale DAK'ART zwischen Kritik und Anpassung - Vorschläge für zeitgemäße kuratorische Ansätze.