
Autismus-Spektrum-Störungen bei Erwachsenen
Psychiatrie Verlag
3rd Edition
Published on 14. October 2024
Book
Paperback/Softback
160 pages
978-3-96605-306-8 (ISBN)
Description
Hochfunktionaler Autismus bei Erwachsenen
Autismus-Spektrum-Störungen wurden lange Zeit vor allem als eine Entwicklungsauffälligkeit bei Kindern wahrgenommen. Es liegt aber in ihrer Natur, dass sie in späteren Lebensphasen andauern.
Das vorliegende Buch bietet fundiertes Wissen zu Autismus im Erwachsenenalter und hilft psychiatrisch, psychotherapeutisch und psychosozial Tätigen, erwachsene Menschen aus dem Autismus-Spektrum diagnostisch richtig einzuschätzen und angemessen zu begleiten.
Die Autoren nehmen Ausprägungen, Diagnostik und Therapie in den Blick und legen dabei das Hauptaugenmerk auf hochfunktionalen Autismus. Sie geben einen fundierten Überblick über das Thema und stärken das gegenseitige Verstehen zwischen Menschen mit und ohne Autismus.
More details
Series
Edition
3. Auflage 2024
Language
German
Target group
Fachkräfte der Psychiatrie, Psychotherapie, Sozialen Arbeit und Pädagogik sowie Menschen aus dem Autismus-Spektrum und ihre Angehörigen.
Product notice
Klappenbroschur
Dimensions
Height: 191 mm
Width: 122 mm
Thickness: 11 mm
Weight
210 gr
ISBN-13
978-3-96605-306-8 (9783966053068)
Schweitzer Classification
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Article exhausted; check for reprint
Persons
Author
PD Dr. med. Dr. phil. Andreas Riedel ist Teil eines Leitender-Arzt-Tandems an der Luzerner Psychiatrie und war langjähriger Leiter der Spezialsprechstunde für Autismus-Spektrum-Störungen im Erwachsenenalter an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg.
ISNI: 0000 0003 9845 5398 GND: 1105394794
ISNI: 0000 0003 9845 5398 GND: 1105394794
Prof. Dr. phil. Jens Jürgen Clausen ist Erziehungswissenschaftler und Analytischer Gruppentherapeut und lehrt im Studiengang Heilpädagogik an der Katholischen Hochschule Freiburg.
ISNI: 0000 0000 1960 8877 GND: 132451409
ISNI: 0000 0000 1960 8877 GND: 132451409
Content
Intuition und Fachwissen sinnvoll verbinden - Einleitung- 7
Was ist Autismus?- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 12
Historische Entwicklung, Definition und Terminologie.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
»Autistische Züge« - der Randbereich des autistischen Spektrums.. . . . . . . . . 18
Ursachen und Häufigkeit.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Symptomatik.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Kognitionspsychologische und neurobiologische Erklärungsansätze.. . . . . . 26
Kompensationsleistungen.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Krankheit, Behinderung, Normvariante?.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Diagnosestellung und Komorbidität.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Hochfunktionaler Autismus und Sprache.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
»Autistische« Ressourcen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Helfender und therapeutischer Zugang- 45
Gestaltung der Kommunikationssituation.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Sich einlassen und Vertrauen bilden - Beziehungsaufbau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Die Gegenübertragung: Was löst der Patient bei mir aus?.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Umgang mit den Varianten des autistischen Gedächtnisses.. . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Psychotherapeutische Konzepte.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Achtsamkeitsbasierte und andere therapeutische Verfahren.. . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Lebenswelten und Lebenslagen autistischer Menschen- - - - - - 68
Erfahrungen in der Arbeitswelt - berufliche Teilhabe.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Gestaltung des Wohnens - kommunale Teilhabe.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Freie Zeit, Urlaub, Sport, Kreativität - kulturelle Teilhabe.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Selbsthilfe, Selbstvertretung, Partizipation - gesellschaftliche Teilhabe.. . . . 81
Freundschaften - Partnerschaften - Beziehungen.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Rechtliche Aspekte und Unterstützungsmöglichkeiten- - - - - - 88
Krankheit und Behinderung - sozialrechtlich verstanden.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Rechtliche Unterstützungsmöglichkeiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Das Persönliche Budget.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Bedarfsermittlung, Hilfeplanung und persönliche Zukunftsplanung.. . . . . . 101
Berufliche Unterstützung.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Konkrete schwierige Situationen im Umgang mit Erwachsenen aus dem Autismusspektrum- - - - - - - - - - - 109
Umgang mit Schwierigkeiten in der Kommunikation.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Umgang mit Aggression und selbstverletzendem Verhalten.. . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Umgang mit Overloads.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Umgang mit Suizidalität.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
Häufige Fehlerquellen im Umgang mit Erwachsenen aus dem Autismusspektrum - 122
Häufige Themen im therapeutischen Umgang - 127
Psychoedukation.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Hilfe bei Organisation und Strukturierung.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Alltagsthemen im helfenden Kontakt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
Offenlegung der Diagnose.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
Klärung konkreter sozialer Situationen.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
Vorwürfe und Schuldgefühle - Angehörigenarbeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Die rationale Arbeit am Wertesystem. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
Zielfindung.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Vom Defiziterleben über die »autistische Identität« zum menschlichen Pluralismus - Schlussbemerkungen- 148
Ausgewählte Literatur- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 154