
Geldtheorie
Vorlesung auf der Grundlage der allgemeinen Gleichgewichtstheorie und der Institutionenökonomik
Rudolf Richter(Author)
Springer (Publisher)
Published on 19. January 2012
Book
Paperback/Softback
XV, 390 pages
978-3-642-96994-2 (ISBN)
Article exhausted; check for reprint
Description
In diesem Buch wird die neoklassische Geldtheorie im Stile der modernen Institutionenokonomik erweitert - ein neuer Ansatz, der eine Gesamtschau geldtheoretischer und geldpolitischer Themen erlaubt, wie sie bisher nicht existiert. Im Zentrum des Buches steht die Bedeutung der Wahrungsordnung. Geldtheorie wird als Theorie der Wahrungsordnung betrieben. Das Konzept der Transaktionskosten findet breite Anwendung. Behandelt werden nicht nur die Theorie der Geldnachfrage, des Geldangebots, der Bankunternehmung und der Bestimmung der Kaufkraft des Geldes, sondern auch, theoretisch fundiert, die grossen geldpolitischen Themen der Gegenwart: feste versus flexible Wechselkurse, Gold versus Papier, Regelbindung versus Regelfreiheit der Zentralbank, staatliches Wahrungsmonopol versus private Wahrungskonkurrenz, Regulierung oder Deregulierung der Geschaftsbanken. Das Buch richtet sich an Volks- und Betriebswirte in Praxis und Hochschule. Es bietet eine geschlossene, gut verstandlich geschriebene Darstellung des Stoffes sowie umfangreiche, kommentierte Lektureempfehlungen zum eigenen Weiterstudium.
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Edition
Softcover reprint of the original 1st ed. 1987
Language
German
Place of publication
Heidelberg
Germany
Publishing group
Springer Berlin
Target group
Professional and scholarly
Dimensions
Height: 24.4 cm
Width: 17 cm
Weight
700 gr
ISBN-13
978-3-642-96994-2 (9783642969942)
DOI
10.1007/978-3-642-96993-5
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Content
I. Theoretische Grundlagen: Ein elementarer Überblick.- 1. Kapitel. Allgemeine Gleichgewichtstheorie - Ein Abriß.- 1.1 Totales Konkurrenzgleichgewicht ohne Produktion.- 1.2 Totales Konkurrenzgleichgewicht mit Produktion.- 1.3 Die Kaufkraft des Geldes.- 1.4 Die Bestimmung der Kaufkraft des Geldes.- 1.4.1 Der Fall eines Warenstandards: Die reine Goldumlaufswährung.- 1.4.2 Der Fall eines Papierstandards: Die reine Papierumlaufswährung.- 1.5 Die klassische Dichotomie und die Patinkin-Kontroverse.- Anhang zum 1. Kapitel.- 1. Die Bestimmung des optimalen Verbrauchsplanes eines Haushalts.- 2. Die Bestimmung des optimalen Produktionsplanes einer Unternehmung.- 3. Das Gesetz von Walras bei beliebig vielen Haushalten und Unternehmungen.- Lektüre zum 1. Kapitel.- 1. Zur Theorie des Totalen Konkurrenzgleichgewichts.- 2. Die Kaufkraft des Geldes.- 3. Bestimmung der Kaufkraft des Geldes.- 2. Kapitel. Kapitaltheorie.- 2.1 Der allgemeine Ansatz.- 2.2 Eine einfache Robinson-Wirtschaft.- 2.3 Zwei Gegenwarts- und zwei Zukunftsgüter: Gibt es "den" Realzinssatz?.- 2.4 Die Robinson-Wirtschaft im stationären Gleichgewicht.- 2.5 Der junge und der alte Robinson: Stationäre Theorie sich überlappender Generationen (Generationenmodell).- 2.5.1 Ein Generationenmodell ohne Produktion.- 2.5.2 Ein Generationenmodell mit Produktion.- Anhang zum 2. Kapitel.- Der stationäre Zinssatz kann ungleich Null sein.- Lektüre zum 2. Kapitel.- 1. Robinsonfall.- 2. Allgemeiner Fall.- 3. Optimale Kapitalausstattung der Volkswirtschaft.- 4. Zwei Ansätze zur Kapital theorie.- 5. Allgemeine Diskussion zur Kapital- und Zinstheorie.- 6. Das Modell sich überlappender Generationen (Generationenmodell).- 3. Kapitel. Institutionenökonomik.- 3.1 Themen der modernen Institutionenökonomik.- 3.2 Was sind Transaktionskosten?.- 3.3 Transaktionskosten in der Allgemeinen Gleichgewichtstheorie: Ein einfaches Beispiel.- 3.4 Warum ökonomische Institutionen?.- 3.4.1 Zur Institution des Marktes: Auktionsmarkt oder direkte Verhandlungen.- 3.4.2 Warum gibt es Unternehmungen?.- 3.4.3 Warum geschäftliche Dauerverbindungen?.- 3.4.4 Warum öffentliche Regulierung?.- 3.5 Totales Konkurrenzgleichgewicht und Institutionenökonomik: Einige konzeptionelle Überlegungen.- Anhang zum 3. Kapitel.- Nutzenmaximierung des Haushalts unter Einschluß der Transaktionskosten.- Lektüre zum 3. Kapitel.- 1. Property Rights und Transaktionskosten generell.- 2. Transaktionskosten in der Theorie des Totalen Konkurrenzgleichgewichts.- 3. Warum ökonomische Institutionen?.- a) Auktionsmarkt oder direkte Verhandlungen?.- b) Warum gibt es Unternehmungen?.- c) Warum geschäftliche Dauerverbindungen?.- d) Internalisierung externer Effekte.- e) Warum öffentliche Regulierung?.- 4. Zur ökonomischen Theorie von Institutionen.- II. Geldtheorie.- 4. Kapitel. Das Wesen des Geldes.- 4.1 Die elementare Währungsordnung: Einige Grundüberlegungen.- 4.2 Die elementare Währungsordnung: Einige weitere Erläuterungen.- 4.2.1 Zur Buchungsordnung.- 4.2.2 Zur Wertsicherungsordnung.- 4.3 Ökonomische Begründung der elementaren Währungsordnung: Die Buchungsordnung.- 4.3.1 Illustration der Vorzüge einer allgemeinen Rechnungseinheit.- 4.3.2 Illustration der Vorzüge eines allgemeinen Tauschmittels (= Zahlungsmittels).- 4.4 Ökonomische Begründung der elementaren Währungsordnung: Die Wertsicherungsordnung.- 4.5 Gelddarlehen.- 4.6 Währungswettbewerb.- Anhang zum 4. Kapitel.- Das Black-Fama-Hall-System.- Lektüre zum 4. Kapitel.- 1. Zur elementaren Währungsordnung.- 2. Zur ökonomischen Begründung des Geldgebrauchs.- 3. Zur ökonomischen Begründung der Geldwertsicherung.- 4. Zur frühen Geschichte des Geldes.- 5. Zum Recht des Geldes.- 6. Zum Thema Währungswettbewerb.- 5. Kapitel. Eine abstrakte Buchgeldwirtschaft.- 5.1 Ein zentrales Buchungssystem.- 5.1.1 Das Konto des Haushalts Robinson.- 5.1.2 Das Konto der Unternehmung Robinson.- 5.2 Gelddarlehensgeschäfte.- 5.3 Neoklassische Theorie des Geldzinssatzes: Ein einfaches Beispiel.- 5.4 Neoklassische Theorie des Geldzinssatzes: Einige Erweiterungen.- 5.4.1 Zwei Gegenwarts- und zwei Zukunftsgüter.- 5.4.2 Ein Gutstyp und drei Perioden.- 5.5 Geldzins und Güterpreise.- 5.6 Zwei Währungen: Kleines Arbitrage-Einmaleins.- 5.7 Feste oder flexible Wechselkurse? Einige elementare Überlegungen.- 5.7.1 Flexible Wechselkurse.- 5.7.2 Feste Wechselkurse.- 5.8 Perfekt neutrales Geld.- Lektüre zum 5. Kapitel.- 1. Ein reines Buchgeldsystem.- 2. Neoklassische Theorie des Geldzinssatzes.- 3. Theorie der Warenterminmärkte.- 4. Zinsstruktur.- 5. Wicksells Zinsspannentheorie.- 6. Kaufkraftparitätentheorie (KKP).- 7. Devisentermingeschäfte.- 8. Feste versus flexible Wechselkurse.- 9. Neutralität des Geldes.- 6. Kapitel. Geldmenge und Güterpreise.- 6.1 Eine Welt mit Transaktionskosten.- 6.2 Optimale Kassenhaltung.- 6.3 Kassenhaltung im Totalen Konkurrenzgleichgewicht: Ein monetäres Generationenmodell.- 6.4 Zur Illustration des monetären Generationenmodells.- 6.5 Ein einfaches stationäres Gleichgewicht mit rationaler Erwartungsbildung.- 6.6 Neutralität des Geldes bei Kassenhaltung.- Anhang zum 6. Kapitel.- 1. Die Dimension der marginalen Transaktionskosten.- 2. Der optimale Verbrauchs- und Anlageplan des Haushalts: Ein Rechenbeispiel.- 3. Zum Direkt-Nutzenansatz des Geldes: Eine Kritik an D. Patinkin.- Lektüre zum 6. Kapitel.- 1. Temporäres Konkurrenzgleichgewicht.- 2. Optimale Kassenhaltung.- 3. Erneut: das Modell sich überlappender Generationen.- 4. Rationale Erwartungen.- 5. Zum Problem der Nicht-Neutralität des Geldes.- 6. Monetarismusdebatte.- 7. Kapitel. Geldwertsicherung - Einige elementare institutionelle Lösungen.- 7.1 Geldwertsicherung bei einlösbaren Papierwährungen: Der Fall einer Währung.- 7.2 Geldwertsicherung bei einlösbaren Papierwährungen: Zwei Währungen.- 7.3 Geldwertsicherung uneinlösbarer Papierwährungen: Der Fall einer Währung.- 7.4 Geldwertsicherung uneinlösbarer Papierwährungen: Zwei Währungen.- 7.5 Gold versus Papier: Ein Rückblick auf dieses Kapitel.- Lektüre zum 7. Kapitel.- 1. Goldstandard.- 2. Papierstandard.- 3. Zahlungsbilanztheorien.- 4. Argumente und Vorschläge zur Währungskoordination.- 5. Gold oder Papier?.- 8. Kapitel. Geld und Banken.- 8.1 Theorieder Bankunternehmung: Vorüberlegungen.- 8.2 Die Bankunternehmung als finanzieller Mittler: Ein einfaches Modell.- 8.3 Die Nachfrage nach Bankgeld.- 8.4 Die Bankunternehmung als Zentralstelle einer originären Währungsgemeinschaft: Der Warenstandard.- 8.5 Die Bankunternehmung als Zentralstelle einer originären Währungsgemeinschaft: Der Papierstandard.- 8.6 Die Bankunternehmung als Zentralstelle einer subsidiären Währungsgemeinschaft.- 8.7 Anmerkungen zur öffentlichen Regulierung des Geld- und Bankwesens.- 8.7.1 Zur öffentlichen Regulierung der Zentralstellen originärer Währungsgemeinschaften ("Zentralbanken").- 8.7.2 Zur öffentlichen Regulierung der Zentralstellen subsidiärer Währungsgemeinschaften ("Geschäftsbanken").- Anhang zum 8. Kapitel.- 1. Gewinnmaximierung der Bank unter Annahme von Kosten der Reservebeschaffung.- 2. Bestimmung des optimalen intertemporalen Verbrauchs- und Anlageplans des Haushalts: direkter Nutzenansatz.- 3. Bestimmung des optimalen intertemporalen Verbrauchs- und Anlageplans des Haushalts: Transaktionskostenansatz.- Lektüre zum 8. Kapitel.- 1. Theorie der Bankunternehmung.- 2. Currency-Banking Debatte.- 3. Real-Bills Doktrin.- 4. Maximierung des Schlagschatzes.- 5. Kreditschöpfungslehre.- 6. Mindestreservehaltung.- 7. "Neue Geldtheorie" ("New Monetary Economics").- 8. Rationale Begründung der Zentralbank (Free Banking or Central Banking?).- 9. Theorie und Praxis der Zentralbankverfassung.- 10. Bankenregulierung.- Autorenregister.