
Schläferin
Sophie Reyer(Author)
Edition Atelier (Publisher)
Published on 8. January 2016
Book
Paperback/Softback
60 pages
978-3-903005-18-1 (ISBN)
Description
Sara verbringt den Großteil ihrer Tage zurückgezogen in einem Glashaus, die meiste Zeit schläft sie. Denn dafür ist sie da, zum Schlafen und zum Träumen. Doch Sara kann sich nur schwer in das System einfügen. Keine Fragen stellen, einfach nur die Pillen schlucken und den Überwachern ihre Träume zeigen. Als sie den Maler Bill kennenlernt, scheint ihre Einsamkeit ein Ende zu finden. Doch beide tragen tiefere Geheimnisse in sich, die nur langsam ans Licht kommen.
Sophie Reyer entwirft eine gar nicht so fantastische Welt, die geprägt ist von
Kontrolle, Überwachung und Manipulation.
Sophie Reyer entwirft eine gar nicht so fantastische Welt, die geprägt ist von
Kontrolle, Überwachung und Manipulation.
Reviews / Votes
"Gekonnt spielt Sophie Reyer mit Mustern des Thrillers. Sie braucht sie nicht auszumalen, ein Antippen genügt, und im Kopf des Lesers entfalten sie sich." (Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland)More details
Series
Language
German
Product notice
Unsewn / adhesive bound
Klappenbroschur
Dimensions
Height: 18 cm
Width: 11.5 cm
Weight
72 gr
ISBN-13
978-3-903005-18-1 (9783903005181)
Schweitzer Classification
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Person
Author
Sophie Reyer, geboren 1984 in Wien. Theatertexte vogelglück, baumleberliebe, hundpfarrer und Anna und der Wulian (S. Fischer-Verlag). Studium Drehbuch und Filmregie an der Kunsthochschule für Medien Köln seit 2011. Buchprämie des bmukk für flug (spuren) (2012). Literaturpreis der Stadt Graz 2013. 2013 käfersucht bei S. Fischer. 2013 Preis "Nah dran!" für das Kindertheaterstück Anna und der Wulian. 2014 Uraufführung Anna und der Wulian an der Badischen Landesbühne.
ISNI: 0000 0000 5560 1218 GND: 136941389
ISNI: 0000 0000 5560 1218 GND: 136941389
Content
»Man hat sie hierhergebracht. In dieses seltsame Glashaus. Nach dem Tod des Kindes hätte sie allem zugestimmt. Dichte Tage waren es. Schläferin, sagte Zoe. Wir bräuchten eine Schläferin. Sie hatte keine Angst mehr. Sie hatte alles verloren. Dass sie mit Licht experimentierten, hieß es. Photonenstrahlen. Sie war zu allem bereit. Ihr Herz war ein Kreisel. Ihr Kopf war ein Kreisel, der sich um alle Gedanken drehte. Schläferin.«