
Autismus
Erscheinungsformen, Ursachen, Hilfen
Helmut Remschmidt(Author)
C.H.BECK (Publisher)
5th Edition
Published on 8. August 2012
Book
Paperback/Softback
126 pages
978-3-406-57680-5 (ISBN)
Article exhausted; check for reprint
Description
Autismus - das sich Absondern von der Außenwelt und Verschlossenbleiben in der Welt der eigenen Gedanken und Phantasien - zählt zu den besonders rätselhaften seelischen Störungen. Insbesondere der frühkindliche Autismus, eine schon in frühester Kindheit erkennbare Kontakt- und Kommunikationsstörung, stellt Eltern und Fachleute (Kinder- und Jugendpsychiater, Psychologen und Pädagogen) vor große Probleme. In diesem Buch werden von einem renommierten Spezialisten die verschiedenen autistischen Störungen und ihre Diagnostik beschrieben, die wichtigsten Behandlungsmethoden erläutert sowie die neuesten Ergebnisse der Autismusforschung vorgestellt.
More details
Series
2147
Edition
5., überarbeitete Auflage
Language
German
Place of publication
München
Germany
Illustrations
5 Abbildungen, 14 Tabellen
mit 5 Abbildungen und 16 Tabellen
Dimensions
Height: 18 cm
Width: 11.8 cm
Weight
118 gr
ISBN-13
978-3-406-57680-5 (9783406576805)
Schweitzer Classification
Other editions
Person
Prof. Dr. med. Dr. phil. Helmut Remschmidt, geb. 1938 in Czernowitz/Rumänien.
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Fachpsychologe für Klinische Psychologie. Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Philipps-Universität Marburg.
Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften, Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher "Leopoldina" (seit 1991). International Scholar der American Psychiatric Association (1992). Member des Royal College of Psychiatrists (seit 1995). Von 1995-1999 Präsident der European Society for Child and Adolescent Psychiatry (ESCAP). Dekan des FB Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg (bis 31.03.1997). Ehrenpräsident der Spanischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (seit Juni 1998). Seit August 1998 Präsident der International Association for Child and Adolescent Psychiatry and Allied Professions (IACAPAP). Fellow des Royal College of Psychiatrists (London) (seit Februar 2000). Ehrenvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (DGKJP) seit 6.4.2000.
Studium der Medizin, Psychologie und Philosophie an den Universitäten Erlangen, Wien und Tübingen. Habilitation 1971. Leiter der Abt. für Psychiatrie und Neurologie des Kindes- und Jugendalters an der FU Berlin von 1975 bis 1980. Seit 1980 Leiter der o.g. Klinik in Marburg.
Arbeitsschwerpunkte: Entwicklungspsychopathologie, Ess-Störungen, Schizophrenieforschung, psychiatrische Genetik, Therapie- und Evaluationsforschung.
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Fachpsychologe für Klinische Psychologie. Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Philipps-Universität Marburg.
Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften, Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher "Leopoldina" (seit 1991). International Scholar der American Psychiatric Association (1992). Member des Royal College of Psychiatrists (seit 1995). Von 1995-1999 Präsident der European Society for Child and Adolescent Psychiatry (ESCAP). Dekan des FB Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg (bis 31.03.1997). Ehrenpräsident der Spanischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (seit Juni 1998). Seit August 1998 Präsident der International Association for Child and Adolescent Psychiatry and Allied Professions (IACAPAP). Fellow des Royal College of Psychiatrists (London) (seit Februar 2000). Ehrenvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (DGKJP) seit 6.4.2000.
Studium der Medizin, Psychologie und Philosophie an den Universitäten Erlangen, Wien und Tübingen. Habilitation 1971. Leiter der Abt. für Psychiatrie und Neurologie des Kindes- und Jugendalters an der FU Berlin von 1975 bis 1980. Seit 1980 Leiter der o.g. Klinik in Marburg.
Arbeitsschwerpunkte: Entwicklungspsychopathologie, Ess-Störungen, Schizophrenieforschung, psychiatrische Genetik, Therapie- und Evaluationsforschung.
Content
1. Was ist Autismus?
1.1 Zur Einleitung: eine Krankengeschichte
1.2 Begriff und Geschichte
1.3 Autismus als tiefgreifende Entwicklungsstörung
2. Der frühkindliche Autismus (Kanner-Syndrom)
2.1 Charakteristische Merkmale (Symptomatik)
2.2 Häufigkeit (Epidemiologie)
2.3 Diagnostik
2.4 Abgrenzung von anderen Störungen
2.5 Ursachen
2.5.1 Erbeinflüsse - 2.5.2 Hirnschädigungen und Hirnfunktionsstörungen - 2.5.3 Biochemische Besonderheiten - 2.5.4 Störungen der affektiven Entwicklung - 2.5.5 Störungen der kognitiven Prozesse und der Sprachentwicklung - 2.5.6 Wechselwirkungen - 2.5.7 Konsequenzen für die Therapie
2.6 Therapie und Rehabilitation
2.7 Verlauf und Prognose
3. Asperger-Syndrom (Autistische Persönlichkeitsstörung)
3.1 Charakteristische Merkmale (Symptomatik)
3.2 Häufigkeit (Epidemiologie)
3.3 Diagnostik
3.4 Abgrenzung von anderen Störungen
3.4.1 "High-functioning"-Autismus (Autismus mit hohem Funktionsniveau) - 3.4.2 Schizoide Persönlichkeitsstörung - 3.4.3 Zwangsstörung - 3.4.4 Gilles-de-la-Tourette-Syndrom - 3.4.5 Nonverbale Lernstörung - 3.4.6 Schizophrenie - 3.4.7 Andere Störungen
3.5 Ursachen
3.5.1 Genetische Faktoren - 3.5.2 Hirnschädigungen und Hirnfunktionsstörungen - 3.5.3 Neuropsychologische Defizite - 3.5.4 Abnorme Gewichtsregulation und damit zusammenhängende psychische Auffälligkeiten
3.6 Behandlung
3.7 Verlauf
4. Andere tiefgreifende Entwicklungsstörungen
4.1 Atypischer Autismus
4.2 Rett-Syndrom
4.3 (Andere) desintegrative Störungen des Kindesalters
5. Was hat sich bewährt in der Behandlung autistischer Störungen?
5.1 Neuere Trends in der Behandlung autistischer Syndrome
5.2 Allgemeine Prinzipien der Förderung und Behandlung autistischer Störungen
5.3 Behandlungs- und Fördermethoden und ihre Wirksamkeit
5.3.1 Frühförderung - 5.3.2 Verhaltenstherapie - 5.3.3 Körperbezogene Verfahren - 5.3.4 Pädagogische Programme - 5.3.5 Medikamentöse Therapie
5.4 Krisenintervention
5.4.1 Verschiedene Arten von Krisen - 5.4.2 Maßnahmen der Krisenintervention
6. Anhang
6.1 Die sozialrechtliche Zuordnung des autistischen Syndroms
6.2 Auswahl allgemeinverständlicher Bücher zum Autismus
6.3 Zitierte und Spezialliteratur
6.4 Wichtige Anschriften
6.5 Danksagung
7. Sachregister
1.1 Zur Einleitung: eine Krankengeschichte
1.2 Begriff und Geschichte
1.3 Autismus als tiefgreifende Entwicklungsstörung
2. Der frühkindliche Autismus (Kanner-Syndrom)
2.1 Charakteristische Merkmale (Symptomatik)
2.2 Häufigkeit (Epidemiologie)
2.3 Diagnostik
2.4 Abgrenzung von anderen Störungen
2.5 Ursachen
2.5.1 Erbeinflüsse - 2.5.2 Hirnschädigungen und Hirnfunktionsstörungen - 2.5.3 Biochemische Besonderheiten - 2.5.4 Störungen der affektiven Entwicklung - 2.5.5 Störungen der kognitiven Prozesse und der Sprachentwicklung - 2.5.6 Wechselwirkungen - 2.5.7 Konsequenzen für die Therapie
2.6 Therapie und Rehabilitation
2.7 Verlauf und Prognose
3. Asperger-Syndrom (Autistische Persönlichkeitsstörung)
3.1 Charakteristische Merkmale (Symptomatik)
3.2 Häufigkeit (Epidemiologie)
3.3 Diagnostik
3.4 Abgrenzung von anderen Störungen
3.4.1 "High-functioning"-Autismus (Autismus mit hohem Funktionsniveau) - 3.4.2 Schizoide Persönlichkeitsstörung - 3.4.3 Zwangsstörung - 3.4.4 Gilles-de-la-Tourette-Syndrom - 3.4.5 Nonverbale Lernstörung - 3.4.6 Schizophrenie - 3.4.7 Andere Störungen
3.5 Ursachen
3.5.1 Genetische Faktoren - 3.5.2 Hirnschädigungen und Hirnfunktionsstörungen - 3.5.3 Neuropsychologische Defizite - 3.5.4 Abnorme Gewichtsregulation und damit zusammenhängende psychische Auffälligkeiten
3.6 Behandlung
3.7 Verlauf
4. Andere tiefgreifende Entwicklungsstörungen
4.1 Atypischer Autismus
4.2 Rett-Syndrom
4.3 (Andere) desintegrative Störungen des Kindesalters
5. Was hat sich bewährt in der Behandlung autistischer Störungen?
5.1 Neuere Trends in der Behandlung autistischer Syndrome
5.2 Allgemeine Prinzipien der Förderung und Behandlung autistischer Störungen
5.3 Behandlungs- und Fördermethoden und ihre Wirksamkeit
5.3.1 Frühförderung - 5.3.2 Verhaltenstherapie - 5.3.3 Körperbezogene Verfahren - 5.3.4 Pädagogische Programme - 5.3.5 Medikamentöse Therapie
5.4 Krisenintervention
5.4.1 Verschiedene Arten von Krisen - 5.4.2 Maßnahmen der Krisenintervention
6. Anhang
6.1 Die sozialrechtliche Zuordnung des autistischen Syndroms
6.2 Auswahl allgemeinverständlicher Bücher zum Autismus
6.3 Zitierte und Spezialliteratur
6.4 Wichtige Anschriften
6.5 Danksagung
7. Sachregister

