
Musik - Erinnerung
Selbst und Identität in Charlotte Salomons "Leben? oder Theater? Ein Singespiel"
Elisabeth Reda(Author)
Böhlau (Publisher)
1st Edition
Published on 9. March 2026
Book
Paperback/Softback
444 pages
978-3-412-53437-0 (ISBN)
Description
Musik ist zentraler Dreh- und Angelpunkt des Erinnerns in Charlotte Salomons Bilderzyklus "Leben? oder Theater? Ein Singespiel". Melodien, Lieder, Szenen aus einem musikkulturellen Umfeld werden erinnert, rufen Erinnerungen hervor, werden erzählt und wirken so identitätsbildend. Besonders das Singen wird dabei zum selbstkonstituierenden Moment. Das Nachdenken über die eigene Stimme öffnet Räume der Erinnerung und der narrativen Selbstverortung einer jüdischen Künstlerin, die in den Jahren 1940-1942 im südfranzösischen Exil versucht, eine gesellschaftlich und biographisch zerfallende Welt gewissermaßen 'musikerinnernd' wieder zusammenzusetzen oder: zu (re-)komponieren. Der Blick einer kulturwissenschaftlichen Musikwissenschaft auf die Bilder Salomons - erweitert durch psychoanalytische wie auch sozialwissenschaftliche Ansätze - offenbart, wie tief Musik mit Erinnerung und Fragen nach Selbst und Identität verflochten ist, und ist ein Plädoyer für die interdisziplinäre Lesbarkeit eines Werks, das sich jeder einfachen Kategorisierung entzieht - und gerade dadurch berührt.
More details
Series
Thesis
Doctoral thesis
2023
Carl v. Ossietzky U. Oldenburg
Language
German
Place of publication
Köln
Germany
Product notice
Klappenbroschur
Illustrations
mit 45 farb. Abb.
Dimensions
Height: 225 mm
Width: 158 mm
Thickness: 47 mm
Weight
742 gr
ISBN-13
978-3-412-53437-0 (9783412534370)
Schweitzer Classification
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Elisabeth Reda
Musik - Erinnerung
Selbst und Identität in Charlotte Salomons "Leben? oder Theater? Ein Singespiel"
E-Book
03/2026
1st Edition
Böhlau
€69.00
Available for download
Persons
Author
Elisabeth Reda ist Musikwissenschaftlerin und Psychologische Psychotherapeutin i. A.
Sie ist an die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg angebunden und wurde mit einer interdisziplinären Arbeit an der Schnittstelle von Musikwissenschaft, Erinnerungskultur und Psychoanalyse promoviert. Ihre Arbeit steht für das interdisziplinäre Zusammendenken von Musik und Psychoanalyse in kulturtheoretischer Perspektive.
Series Editor
Nina Noeske: Studium in Bonn, Weimar und Jena, Magisterabschluss 2001, Promotion 2005 in Weimar, Habilitation 2014 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Berufliche Stationen: 2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik in Weimar, 2007-2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungszentrum Musik und Gender (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), 2012 Vertretungsprofessuren in Hannover (HMTM) und Hamburg (Hochschule für Musik und Theater), 2012-2014 Assistenzprofessorin für Musikwissenschaft an der Universität Salzburg. 2014-2022 Professorin für Musikwissenschaft an der HfMT Hamburg, seit Oktober 2022 Professorin für Musikwissenschaft an der HfM "Franz Liszt" Weimar. 2024 Zuwahl als Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt.