
Tempelstufen
Gedichte
Verlag der 9 Reiche
1st Edition
Published on 19. June 2021
Book
Paperback/Softback
32 pages
978-3-948999-01-8 (ISBN)
Description
Sein dichterisches Werk begann Albert H. Rausch (1882-1949), der 1932 den Büchnerpreis verliehen bekam, 1907 mit wundervoll zarten lyrischen Gedichten, eingebettet in die flirrenden Eindrücke seiner gefühlten und seiner bereisten Landschaften. Zwischen "silbernen Glycinen" oder "heilig zu sprechenden Teerosenfeldern" wandert Rausch in dieser Gedichtauswahl von Steffen Marciniak über "kühle Säulengänge" oder "marmorne Altane" und schaut über die "Treppen der Zartheit" seiner "Tempelstufen" in "Bronze-Augen" oder auf "kupferne Meere". Viele seiner Gedichte handeln von Liebe und Sehnsucht, von Einsamkeit und Traurigkeit. Kaum einen Dichter mag es geben, dessen auch sein Werk prägendes Schicksal es war, so viele enge Freunde in jungen Jahren zu verlieren.
"Meine Augenlider haben kein Gewicht. Die Lasten, welche
der Glanz des Äthers auf sie legt, werden aufgehoben
durch die Trauer der Blicke, die von den
Tempelstufen zu ihnen emporstreben."
Albert H. Rausch
More details
Series
Language
German
Place of publication
Berlin
Germany
Target group
Lyrikliebhaber
Edition type
New edition
Illustrated edition
Edition with numbered copies
Product notice
sewn/stitched
Illustrations
4
Die Linolschnitte zeigen Albert H. Rausch in den Jahren 1900, 1912, 1905, 1932.
Dimensions
Height: 12.5 cm
Width: 19 cm
Thickness: 0.3 cm
Weight
100 gr
ISBN-13
978-3-948999-01-8 (9783948999018)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Schriftsteller
Albert H. Rausch, geb. 1882 in Friedberg, gest. 1949 in Magreglio am Comer See/ Italien, schrieb ab 1932 unter seinem bekannter gewordenen Pseudonym Henry Benrath. Studierte erst in Gießen Germanistik, Romanistik und Geschichte, später an der Sorbonne, Paris. 1906 traf er Stefan George, was seine schriftstellerische Laufbahn wesentlich inspirierte, ohne in dessen Kreis zu sein. Unter seinem Geburtsnamen veröffentlichte er zwischen 1907 und 1909 seine ersten Lyrikbände "Der Traum der Treue" (1907), "Frühe Verse aus dem Parke des Eaux-Vives und Strophen aus der Villa des Glycines" (1907), "Die Urnen der Nelken und Chrysanthemen und die Gesänge für Cyril und Konradin" (1908), "Das Buch für Tristan" (1909). Unter den Novellen, Prosa und Aufsätzen der frühen Jahre ragen die Reiseschilderungen über Italien "Südliche Reise" (1913) sowie "Jonathan" & "Patroklos" (1916), "Die Träume von Siena" (1920), "Ephebische Trilogie" (1924), "Eros Anadyomenos" (1927) und "Märchen unter Palmen" (1928) hervor. In diesen Jahren erschienen u.a. auch weitere Lyrikbände. 1932 erhielt Rausch den Büchnerpreis. Danach schrieb er unter dem Pseudonym Henry Benrath weiter, neben weiteren Gedichten, Aufsätze wie "Stefan George" (1935), "Welt in Bläue" (1938) und "Die Stimme Delphis" (1939) Die Kriegszeit verbrachte Rausch im Ausland, zuletzt ließ er sich in Magreglio nieder, wo er durch seine Intervention die Bevölkerung zweier Dörfer vor der Vernichtung durch die Nazis bewahrte und wo er bis zu seinem Tode blieb. Seine Autobiographie "Der Weg" (1943) und genau recherchierte historische Romane um drei deutsche Kaiserinnen entstanden, bis hin zu "Kaiser Otto III." (1951) und dem Roman "Die Geschenke der Liebe" (posthum 1952), welches seine immer stärkere Hinwendung zu einer Verschmelzung europäischer und asiatischer Kultur aufzeigt. Sein letztes Werk aus dem Nachlass sind nochmals Gedichte: "Liebe" (posthum 1955).
ISNI: 0000 0004 3984 2766 GND: 1244780200
Albert H. Rausch, geb. 1882 in Friedberg, gest. 1949 in Magreglio am Comer See/ Italien, schrieb ab 1932 unter seinem bekannter gewordenen Pseudonym Henry Benrath. Studierte erst in Gießen Germanistik, Romanistik und Geschichte, später an der Sorbonne, Paris. 1906 traf er Stefan George, was seine schriftstellerische Laufbahn wesentlich inspirierte, ohne in dessen Kreis zu sein. Unter seinem Geburtsnamen veröffentlichte er zwischen 1907 und 1909 seine ersten Lyrikbände "Der Traum der Treue" (1907), "Frühe Verse aus dem Parke des Eaux-Vives und Strophen aus der Villa des Glycines" (1907), "Die Urnen der Nelken und Chrysanthemen und die Gesänge für Cyril und Konradin" (1908), "Das Buch für Tristan" (1909). Unter den Novellen, Prosa und Aufsätzen der frühen Jahre ragen die Reiseschilderungen über Italien "Südliche Reise" (1913) sowie "Jonathan" & "Patroklos" (1916), "Die Träume von Siena" (1920), "Ephebische Trilogie" (1924), "Eros Anadyomenos" (1927) und "Märchen unter Palmen" (1928) hervor. In diesen Jahren erschienen u.a. auch weitere Lyrikbände. 1932 erhielt Rausch den Büchnerpreis. Danach schrieb er unter dem Pseudonym Henry Benrath weiter, neben weiteren Gedichten, Aufsätze wie "Stefan George" (1935), "Welt in Bläue" (1938) und "Die Stimme Delphis" (1939) Die Kriegszeit verbrachte Rausch im Ausland, zuletzt ließ er sich in Magreglio nieder, wo er durch seine Intervention die Bevölkerung zweier Dörfer vor der Vernichtung durch die Nazis bewahrte und wo er bis zu seinem Tode blieb. Seine Autobiographie "Der Weg" (1943) und genau recherchierte historische Romane um drei deutsche Kaiserinnen entstanden, bis hin zu "Kaiser Otto III." (1951) und dem Roman "Die Geschenke der Liebe" (posthum 1952), welches seine immer stärkere Hinwendung zu einer Verschmelzung europäischer und asiatischer Kultur aufzeigt. Sein letztes Werk aus dem Nachlass sind nochmals Gedichte: "Liebe" (posthum 1955).
ISNI: 0000 0004 3984 2766 GND: 1244780200
Schriftsteller
Pseudonym-Name von Albert H. Rausch * 05.05.1882, ┼ 18.10.1949, Beruf: Schriftsteller Angaben zur Person: Geb. 1882 in Friedberg, gest. 1949 in Magreglio am Comer See/ Italien, schrieb ab 1932 unter dem bekannter gewordenen Pseu- --donym Henry Benrath. Studierte erst in Gießen Germanistik, Romanistik und Geschichte, später an der Sorbonne, Paris. 1906 traf er Stefan George, was seine schriftstellerische Laufbahn wesentlich inspirierte, ohne in dessen Kreis zu sein. Unter seinem Geburtsnamen veröffentlichte er zwischen 1907 und 1909 seine ersten Lyrikbände Der Traum der Treue (1907), Frühe Verse aus dem Parke des Eaux-Vives und Strophen aus der Villa des Glycines (1907), Die Urnen der Nelken und Chrysanthemen und die Gesänge für Cyril und Konradin (1908), Das Buch für Tristan (1909). Unter den Novellen, Prosa und Aufsätzen der frühen Jahre ragen die Reiseschilderungen über Italien Südliche Reise (1913) sowie Jonathan & Patroklos (1916), Die Träume von Siena (1920), Ephebische Trilogie (1924), Eros Anadyomenos (1927) und Märchen unter Palmen (1928) hervor. In diesen Jahren erschienen u.a. auch weitere Lyrikbände. 1932 erhielt Rausch den Büchnerpreis. Danach schrieb er unter dem Pseudonym Henry Benrath weiter, neben weiteren Gedichten, Aufsätze wie Stefan George (1935), Welt in Bläue (1938) und Die Stimme Delphis (1939) Die Kriegszeit verbrachte Rausch im Ausland, zuletzt ließ er sich in Magreglio nieder, wo er durch seine Intervention die Bevölkerung zweier Dörfer vor der Vernichtung durch die Nazis bewahrte und wo er bis zu seinem Tode blieb. Seine Autobiographie Der Weg (1943) und genau recherchierte historische Romane um drei deutsche Kaiserinnen entstanden, bis hin zu Kaiser Otto III. (1951) und dem Roman Die Geschenke der Liebe (posthum 1952), welches seine immer stärkere Hinwendung zu einer Verschmelzung europäischer und asiatischer Kultur aufzeigt. Sein letztes Werk aus dem Nachlass sind nochmals Gedichte: Liebe (1955).
ISNI: 0000 0005 1559 6473 GND: 1244780200
Pseudonym-Name von Albert H. Rausch * 05.05.1882, ┼ 18.10.1949, Beruf: Schriftsteller Angaben zur Person: Geb. 1882 in Friedberg, gest. 1949 in Magreglio am Comer See/ Italien, schrieb ab 1932 unter dem bekannter gewordenen Pseu- --donym Henry Benrath. Studierte erst in Gießen Germanistik, Romanistik und Geschichte, später an der Sorbonne, Paris. 1906 traf er Stefan George, was seine schriftstellerische Laufbahn wesentlich inspirierte, ohne in dessen Kreis zu sein. Unter seinem Geburtsnamen veröffentlichte er zwischen 1907 und 1909 seine ersten Lyrikbände Der Traum der Treue (1907), Frühe Verse aus dem Parke des Eaux-Vives und Strophen aus der Villa des Glycines (1907), Die Urnen der Nelken und Chrysanthemen und die Gesänge für Cyril und Konradin (1908), Das Buch für Tristan (1909). Unter den Novellen, Prosa und Aufsätzen der frühen Jahre ragen die Reiseschilderungen über Italien Südliche Reise (1913) sowie Jonathan & Patroklos (1916), Die Träume von Siena (1920), Ephebische Trilogie (1924), Eros Anadyomenos (1927) und Märchen unter Palmen (1928) hervor. In diesen Jahren erschienen u.a. auch weitere Lyrikbände. 1932 erhielt Rausch den Büchnerpreis. Danach schrieb er unter dem Pseudonym Henry Benrath weiter, neben weiteren Gedichten, Aufsätze wie Stefan George (1935), Welt in Bläue (1938) und Die Stimme Delphis (1939) Die Kriegszeit verbrachte Rausch im Ausland, zuletzt ließ er sich in Magreglio nieder, wo er durch seine Intervention die Bevölkerung zweier Dörfer vor der Vernichtung durch die Nazis bewahrte und wo er bis zu seinem Tode blieb. Seine Autobiographie Der Weg (1943) und genau recherchierte historische Romane um drei deutsche Kaiserinnen entstanden, bis hin zu Kaiser Otto III. (1951) und dem Roman Die Geschenke der Liebe (posthum 1952), welches seine immer stärkere Hinwendung zu einer Verschmelzung europäischer und asiatischer Kultur aufzeigt. Sein letztes Werk aus dem Nachlass sind nochmals Gedichte: Liebe (1955).
ISNI: 0000 0005 1559 6473 GND: 1244780200
Selected by
Schriftsteller
Steffen Marciniak, geb. in Stralsund, lebt in Berlin. Schriftsteller (Prosa / Lyrik), Verleger, Herausgeber und Antiquar. Seit 2014 erscheinen im Aphaia Verlag "Ephebische Novellen" zu mythologischen Gestalten der griechischen Antike: HYLAS oder Der Triumph der Nymphe", "KYPARISSOS oder Die Gabe des Orakels" und "PHAETHON oder Der Pfad der Sonne" (2014-20). Zudem vier Gedichtbände, im Anthea Verlag: "Äolsharfenklänge" (2018) und "Erzengelgesänge" (2019), im Verlag der 9 Reiche: "Prinzenverstecke" (2023) und "Schöpfungen. Lebenstreppen" (2026) in der Neuen Cranachpresse Kronach. Herausgeber der "Entführung in die Antike" (2019) bei PalmArtPress sowie der Lyrik-Edition NEUN (seit 2021). Verlagsleitung bei Verlag der 9 Reiche. 2019 Gründer und Kurator des Hanns-Meinke-Preises für junge Lyrik. Mitorganisator des Griechisch-Deutschen Literaturfestivals, Organisator und Moderator mehrerer literarischer Salons. 2024 Auszeichnung "Lyrischer Lorbeer in Silber".
ISNI: 0000 0004 4351 4415 GND: 1063825121
Steffen Marciniak, geb. in Stralsund, lebt in Berlin. Schriftsteller (Prosa / Lyrik), Verleger, Herausgeber und Antiquar. Seit 2014 erscheinen im Aphaia Verlag "Ephebische Novellen" zu mythologischen Gestalten der griechischen Antike: HYLAS oder Der Triumph der Nymphe", "KYPARISSOS oder Die Gabe des Orakels" und "PHAETHON oder Der Pfad der Sonne" (2014-20). Zudem vier Gedichtbände, im Anthea Verlag: "Äolsharfenklänge" (2018) und "Erzengelgesänge" (2019), im Verlag der 9 Reiche: "Prinzenverstecke" (2023) und "Schöpfungen. Lebenstreppen" (2026) in der Neuen Cranachpresse Kronach. Herausgeber der "Entführung in die Antike" (2019) bei PalmArtPress sowie der Lyrik-Edition NEUN (seit 2021). Verlagsleitung bei Verlag der 9 Reiche. 2019 Gründer und Kurator des Hanns-Meinke-Preises für junge Lyrik. Mitorganisator des Griechisch-Deutschen Literaturfestivals, Organisator und Moderator mehrerer literarischer Salons. 2024 Auszeichnung "Lyrischer Lorbeer in Silber".
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Illustrated by
Bildender Künstler
Steffen Büchner, geb. 1963 in Dessau, lebt in Dresden. Mitglied im Neuen Sächsischen Kunstverein e.V., der Pirckheimer-Gesellschaft und der Künstlergruppe "Les Montmartrois de Leipzig-Prague-Dresden". Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. - Seit 2019 Grafik-Veröffentlichungen in Künstlerbüchern der Corvinus Presse zu Gedichtbänden von Gesa Elsner und Iunona Guruli sowie in mehreren Ausgaben der Body&Soul. Seit 2021 Grafiken für die Lyrik-Edition NEUN des Verlags der 9 Reiche, Berlin. Außerdem in el mail Tao - International Journal on Mail-Art-History today Nr. 77/2019.
ISNI: 0000 0005 1559 6473 GND: 117773771X
Steffen Büchner, geb. 1963 in Dessau, lebt in Dresden. Mitglied im Neuen Sächsischen Kunstverein e.V., der Pirckheimer-Gesellschaft und der Künstlergruppe "Les Montmartrois de Leipzig-Prague-Dresden". Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. - Seit 2019 Grafik-Veröffentlichungen in Künstlerbüchern der Corvinus Presse zu Gedichtbänden von Gesa Elsner und Iunona Guruli sowie in mehreren Ausgaben der Body&Soul. Seit 2021 Grafiken für die Lyrik-Edition NEUN des Verlags der 9 Reiche, Berlin. Außerdem in el mail Tao - International Journal on Mail-Art-History today Nr. 77/2019.
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