
Diverse Tode
Kleinigkeiten
Meinhard Rauchensteiner(Author)
Czernin (Publisher)
1st Edition
Published on 22. February 2023
Book
Hardback
152 pages
978-3-7076-0793-2 (ISBN)
Description
Professoren, Magistratsbeamte, Hofräte und verarmte Schriftsteller: Meinhard Rauchensteiner befördert in seinem zweiten Erzählband »Diverse Tode« das Wiener Bürgertum vom Dies- ins Jenseits. Äußerst wortgewandt nimmt er Altwiener Persönlichkeiten aufs Korn und wirft darüber hinaus einen genauen Blick auf die morbiden Kleinigkeiten des Lebens.
Ein Philodendron tötet Hofrat Berger, der sonntägliche Streit im Gemeindebau wird zu einem Fantreffen, die Literatur zu einem Skelett und die Apokalypse naht. In kurzen Geschichten von verhängnisvollen Toden in Wien zeichnet Meinhard Rauchensteiner eine Welt, wie sie ist, und die sich ins Absurde und Tragische entfaltet - wobei das Tragische augenzwinkernd betrachtet wird. Zwischen komischen und morbiden Sprachbildern entsteht ein unglaublich witziges Panorama von unterschiedlichsten Charakteren
More details
Language
German
Place of publication
Wien
Austria
Dimensions
Height: 19 cm
Width: 12.5 cm
ISBN-13
978-3-7076-0793-2 (9783707607932)
Schweitzer Classification
Other editions
Additional editions

E-Book
02/2023
Czernin Verlag
€14.99
Available for download
Person
Meinhard Rauchensteiner, geboren 1970 in Wien, Studium der Philosophie, auf der Angewandten und der Akademie für bildende Künste. Schrieb für die »Frankfurter Hefte« und den »Morgen«. Seither Veröffentlichungen in Tageszeitungen und Periodika. Lehrte sieben Jahre an der Universität für angewandte Kunst Wien. Arbeitet seit 20 Jahren in der österreichischen Präsidentschaftskanzlei, zuletzt als Abteilungsleiter für Wissenschaft, Kunst und Kultur. Bücher u. a. »Das kleine ABC des Staatsbesuches« (2011, Neuauflage 2020), »Gegenverkehr « (2021); Filme u. a.: »Papa Roma« (UF Diagonale 2020), »Der Antifaschistische Zoo« (UF Diagonale 2022).
Content
Sterben wörtlich
Das »Sterbenswort« gibt es, wenn überhaupt noch, nur in der Verneinung. Als Unterlassung, als Ungesagtes. Als gälte es, dem Tod oder der Sprache eins auszuwischen. Aber, nachdem das Sterbenswort als Wort selbst ausstirbt, wird es nur noch eine Wort-Urne brauchen und einen friedlichen Platz, sie hinzustellen in einem Wörterbuch.