
Tschapo
Als Bramberg noch Chicago war
Karl (Charly) Rabanser(Editor)
Tauriska (Publisher)
Published in 2023
Book
Hardback
224 pages
978-3-901257-66-7 (ISBN)
Description
Dieser Text erzählt das Schicksal eines Unangepassten in einer kleinen Landgemeinde.
Den Protagonisten der Geschichte lernte Charly Rabanser bald einmal nach seiner Dienststellenzuweisung als Lehrer im hinteren Pinzgau kennen. Ihre Gemeinsamkeit ist der Geburtsjahrgang. 1954. Ansonsten hat sie das Schicksal sehr unterschiedlich beschenkt. Durfte Rabanser in einer konservativen Beamtenfamilie wohlbehütet aufwachsen, musste der - bald zu Wort kommende - Ich-Erzähler schon sehr früh lernen, sich durchzuschlagen.
Waren es einerseits die Ungerechtigkeiten, die ihm widerfuhren, war es andererseits sein Sich-nicht-einfügen-Wollen,
das ihn sukzessive an den Rand der Gesellschaft spülte und oft in Gefängnisaufenthalten mündete. Bis zu seinem dreißigsten Lebensjahr hatten sich immerhin schon fünf Jahre angesammelt.
Dass es ihm letztendlich doch noch gelungen ist, seinen Platz in der "normalen" Gesellschaft zu finden, verdankt er mit
Sicherheit nicht den Absichten des Richters Max G. oder seinen Erfahrungen in den Haftanstalten, sondern vielmehr Leuten
wie Hans Leo oder Maxi Vorreiter und wenigen anderen, die ihm trotz seiner oft nicht einfachen Art immer wieder
Rückhalt gaben.
In der Rückschau betrachtet ein harter Weg! Hut ab, dass er ihn trotzdem geschafft hat.
Den Protagonisten der Geschichte lernte Charly Rabanser bald einmal nach seiner Dienststellenzuweisung als Lehrer im hinteren Pinzgau kennen. Ihre Gemeinsamkeit ist der Geburtsjahrgang. 1954. Ansonsten hat sie das Schicksal sehr unterschiedlich beschenkt. Durfte Rabanser in einer konservativen Beamtenfamilie wohlbehütet aufwachsen, musste der - bald zu Wort kommende - Ich-Erzähler schon sehr früh lernen, sich durchzuschlagen.
Waren es einerseits die Ungerechtigkeiten, die ihm widerfuhren, war es andererseits sein Sich-nicht-einfügen-Wollen,
das ihn sukzessive an den Rand der Gesellschaft spülte und oft in Gefängnisaufenthalten mündete. Bis zu seinem dreißigsten Lebensjahr hatten sich immerhin schon fünf Jahre angesammelt.
Dass es ihm letztendlich doch noch gelungen ist, seinen Platz in der "normalen" Gesellschaft zu finden, verdankt er mit
Sicherheit nicht den Absichten des Richters Max G. oder seinen Erfahrungen in den Haftanstalten, sondern vielmehr Leuten
wie Hans Leo oder Maxi Vorreiter und wenigen anderen, die ihm trotz seiner oft nicht einfachen Art immer wieder
Rückhalt gaben.
In der Rückschau betrachtet ein harter Weg! Hut ab, dass er ihn trotzdem geschafft hat.
More details
Language
German
Place of publication
Neukirchen
Austria
Edition type
New edition
Product notice
sewn/stitched
Dimensions
Height: 20.5 cm
Width: 14 cm
ISBN-13
978-3-901257-66-7 (9783901257667)
Schweitzer Classification
Persons
Editor
Kulturschaffender
Karl Charly Rabanser (* 1954 in Bad Gastein, Pongau) ist Kulturschaffender und hauptamtlicher Leiter des Kulturzentrums Cinétheatro in Neukirchen am Großvenediger. Leben Charly Rabanser wuchs in der Stadt Salzburg auf und besuchte nach der Matura die Pädagogische Hoch-schule Salzburg, wo er sich zum Hauptschullehrer ausbilden ließ. 1976 begann er seine Lehrerkarriere an der Hauptschule in Neukirchen am Grossvenediger und blieb der Oberpinzgauer Gemeinde beruflich bis zu seiner Karenzierung 1992 treu. Schon früh engagierte sich Rabanser im Kulturleben Neukirchens: Er war Mitbegründer der Theatergruppe Neukirchen, die er ab 1980 leitete, oft Darsteller, Regisseur und Autor in einem. Die Theatergruppe hob sich von anderen Laienbühnen durch die Auswahl und Qualität der Stücke ab und verhalf der Gruppe zu landesweiter Bekanntheit. 1987 bündelte Rabanser die kulturellen Aktivitäten des Ortes im Kulturverein m²-Kultur-express. Als Theatersaal wurde das alte Kino gepachtet. Mit dem Kulturverein brachte Rabanser auch namhafte öster-reichische Künstler und Gastspiele ins Haus. Dadurch schloss Rabanser zum Beispiel Freundschaft mit Herwig Seeböck, Uli Brée, Roland Düringer oder Andrea Händler. Seit seiner Karenzierung vom Schuldienst 1992 ist Charly Rabanser hauptamtlicher Leiter des Kulturzent-rums "Cinétheatro", das vom Land Salzburg und der Gemeinde Neukirchen finanziell unterstützt wird. 1996 rief er gemeinsam mit Uli Brée und Hubert Kirchner die Neukirchner Sommerfestspiele ins Leben. Einem breiteren Publikum wurde Rabanser durch sein Mitwirken beim Salzburger Adventsingen bekannt, wo er ab 1991 spielte und 1996 die Leitung des Schauspiels und die Textgestaltung übernahm. Er prägte das Adventsingen nach dem Tod von Tobias Reiser d. J. nachhaltig. Diese Zusammenarbeit endete im Frühjahr 2010 allerdings im Streit. Am 10. Juni 1997 verunglückte Rabanser auf der Heimfahrt von einer Probe in der Nähe der Gerlos-Mautstelle. Er stürzte mit seinem Auto 25 Meter in die Tiefe, kam aber mit einem Kniebruch und Seiten-bandrissen davon. In Neukirchen war Rabanser seit 1980 bislang selbst in 64 Produktionen auf der Bühne zu sehen, zuletzt 2012. (Stand: Dezember 2021) Seit 2004 stand Charly Rabanser als Dorfwirt Valentin Salchegger für die österreichische Krimiserie Vier Frauen und ein Todesfall bis zum Serienende 2020 vor der Kamera.
Karl Charly Rabanser (* 1954 in Bad Gastein, Pongau) ist Kulturschaffender und hauptamtlicher Leiter des Kulturzentrums Cinétheatro in Neukirchen am Großvenediger. Leben Charly Rabanser wuchs in der Stadt Salzburg auf und besuchte nach der Matura die Pädagogische Hoch-schule Salzburg, wo er sich zum Hauptschullehrer ausbilden ließ. 1976 begann er seine Lehrerkarriere an der Hauptschule in Neukirchen am Grossvenediger und blieb der Oberpinzgauer Gemeinde beruflich bis zu seiner Karenzierung 1992 treu. Schon früh engagierte sich Rabanser im Kulturleben Neukirchens: Er war Mitbegründer der Theatergruppe Neukirchen, die er ab 1980 leitete, oft Darsteller, Regisseur und Autor in einem. Die Theatergruppe hob sich von anderen Laienbühnen durch die Auswahl und Qualität der Stücke ab und verhalf der Gruppe zu landesweiter Bekanntheit. 1987 bündelte Rabanser die kulturellen Aktivitäten des Ortes im Kulturverein m²-Kultur-express. Als Theatersaal wurde das alte Kino gepachtet. Mit dem Kulturverein brachte Rabanser auch namhafte öster-reichische Künstler und Gastspiele ins Haus. Dadurch schloss Rabanser zum Beispiel Freundschaft mit Herwig Seeböck, Uli Brée, Roland Düringer oder Andrea Händler. Seit seiner Karenzierung vom Schuldienst 1992 ist Charly Rabanser hauptamtlicher Leiter des Kulturzent-rums "Cinétheatro", das vom Land Salzburg und der Gemeinde Neukirchen finanziell unterstützt wird. 1996 rief er gemeinsam mit Uli Brée und Hubert Kirchner die Neukirchner Sommerfestspiele ins Leben. Einem breiteren Publikum wurde Rabanser durch sein Mitwirken beim Salzburger Adventsingen bekannt, wo er ab 1991 spielte und 1996 die Leitung des Schauspiels und die Textgestaltung übernahm. Er prägte das Adventsingen nach dem Tod von Tobias Reiser d. J. nachhaltig. Diese Zusammenarbeit endete im Frühjahr 2010 allerdings im Streit. Am 10. Juni 1997 verunglückte Rabanser auf der Heimfahrt von einer Probe in der Nähe der Gerlos-Mautstelle. Er stürzte mit seinem Auto 25 Meter in die Tiefe, kam aber mit einem Kniebruch und Seiten-bandrissen davon. In Neukirchen war Rabanser seit 1980 bislang selbst in 64 Produktionen auf der Bühne zu sehen, zuletzt 2012. (Stand: Dezember 2021) Seit 2004 stand Charly Rabanser als Dorfwirt Valentin Salchegger für die österreichische Krimiserie Vier Frauen und ein Todesfall bis zum Serienende 2020 vor der Kamera.
Illustrated by
Freischaffender Schriftsteller, Film- und Theaterregisseur, Produzent und Schauspieler
In den 1980er Jahren erste Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, in der Folge zahlreiche Publikationen, Stipendien und Literaturpreise. Studium und Theaterausbildung in Wien (u. a. bei George Tabori), danach Engagements als Schauspieler und Inszenierungen an verschiedenen Bühnen im deutschsprachigen Raum. Seit den 1990er Jahren vermehrt Arbeiten als Dramatiker, Übersetzer, Produzent, Drehbuchautor und Regisseur für Kinound TV-Filmproduktionen. Zahlreiche internationale Festivalteilnahmen und Auszeichnungen.
In den 1980er Jahren erste Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, in der Folge zahlreiche Publikationen, Stipendien und Literaturpreise. Studium und Theaterausbildung in Wien (u. a. bei George Tabori), danach Engagements als Schauspieler und Inszenierungen an verschiedenen Bühnen im deutschsprachigen Raum. Seit den 1990er Jahren vermehrt Arbeiten als Dramatiker, Übersetzer, Produzent, Drehbuchautor und Regisseur für Kinound TV-Filmproduktionen. Zahlreiche internationale Festivalteilnahmen und Auszeichnungen.