
Hyperarchiv
Prolegomena medienästhetischer Archivologie
Julian Raabe(Author)
Brill Deutschland (Publisher)
1st Edition
Published on 11. February 2022
Book
Hardback
VIII, 402 pages
978-3-7705-6695-2 (ISBN)
Description
Der Band widmet sich einer zeitgemäßen Neukonturierung des Archivbegriffs unter besonderer Berücksichtigung der sozialen Medien.
Der Paradigmenwechsel, der mit dem Übergang des Archivs ins Digitale einhergeht, birgt soziokulturelle Problemstellungen, die aus dem Zugewinn an Reichweite, Zugänglichkeit und dem hohen Grad an partizipatorischer Interaktion hervorgehen. Deshalb setzt sich der Band kritisch mit den Funktionen und Bedeutungen des Internets als Raum sozialer Archive, deren Medienästhethik sowie der strukturellen Gewalt der Plattformen des Web 2.0 auseinander. Der dort praktizierte Individualismus und seine Ausdifferenzierungen des Subjekts werden dabei in ihren ästhetischen wie politischen Dimensionen betrachtet und als potenzielle Kunstpraxis einer latenten Avantgarde untersucht.
Der Paradigmenwechsel, der mit dem Übergang des Archivs ins Digitale einhergeht, birgt soziokulturelle Problemstellungen, die aus dem Zugewinn an Reichweite, Zugänglichkeit und dem hohen Grad an partizipatorischer Interaktion hervorgehen. Deshalb setzt sich der Band kritisch mit den Funktionen und Bedeutungen des Internets als Raum sozialer Archive, deren Medienästhethik sowie der strukturellen Gewalt der Plattformen des Web 2.0 auseinander. Der dort praktizierte Individualismus und seine Ausdifferenzierungen des Subjekts werden dabei in ihren ästhetischen wie politischen Dimensionen betrachtet und als potenzielle Kunstpraxis einer latenten Avantgarde untersucht.
More details
Series
Edition
2022
Language
German
Place of publication
Germany
Publishing group
Brill | Fink
Target group
Professional and scholarly
Product notice
sewn/stitched
Cloth over boards
Dimensions
Height: 23.5 cm
Width: 15.5 cm
Weight
825 gr
ISBN-13
978-3-7705-6695-2 (9783770566952)
Schweitzer Classification
Person
Julian Raabe unterrichtet Fotografie an der Universität Augsburg und verbindet dort die Leidenschaft für analoge Reproduktionsmedien mit seiner Freude an der Lehre.