
Justus Uder
in-Cultura.com (Publisher)
1st Edition
Published on 1. September 2019
Book
Paperback/Softback
48 pages
978-3-930727-66-7 (ISBN)
Description
Justus Uder wurde am 30.07.1912 in Hamburg-Harburg geboren. Da sein Vater im Ersten Weltkrieg umgekommen war, übernahm der Harburger Bürgermeister die Vormundschaft. Mit der Malerei begann Uder schon als Kind, und sein besonderes Talent wurde frühzeitig erkannt. Bereits mit 13 Jahren erhielt er die Möglichkeit, im Rathaus auszustellen.
Der Künstler zählt noch zu jenen Malern, die eine sehr gute Ausbildung genossen haben (Hochschule für bildende Künste Hamburg, bei Prof. Ilies und Paul Bollmann). Sein Stipendium von 1931 wurde ihm 1935 wegen "antinationalsozialistischer Haltung" aberkannt. Uder floh, bis sich die Aufregung legte, nach Locarno in der Schweiz, wo er von dem Vater eines Freundes untergebracht wurde. Später kehrte er nach Deutschland zurück und leistete seinen Wehrdienst von 1940 bis 1945 erst in Frankreich, später an der Ostfront ab. Dort diente er als Zeichner für den Frontverlauf. Nach Ende des Krieges gelang ihm die Flucht auf einem Torpedoboot von Ostpreußen nach Neustadt in Schleswig-Holstein. Er lebte anschließend einige Monate in Harburg und war Mitbegründer der Hamburger Gruppe 45, ging 1946 nach Aschau, wurde Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler in München und Mitbegründer der Münchener Neuen Gruppe. Zu dieser zählten auch Max Beckmann, Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel. Er trat jedoch 1947 bereits wieder aus der Gruppe aus und zog nach Hamburg um, wo er bis zu seinem Tod Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler wurde. Aus wirtschaftlichen Gründen arbeitete er ab 1957 viele Jahre als technischer Zeichner bei Blohm + Voss. Die letzten Jahre seines Lebens ab 1995 verbrachte er in Aschau im Chiemgau gemeinsam mit seiner Frau, die er 1968 geheiratet hatte, in einem Pflegeheim.
Der Künstler zählt noch zu jenen Malern, die eine sehr gute Ausbildung genossen haben (Hochschule für bildende Künste Hamburg, bei Prof. Ilies und Paul Bollmann). Sein Stipendium von 1931 wurde ihm 1935 wegen "antinationalsozialistischer Haltung" aberkannt. Uder floh, bis sich die Aufregung legte, nach Locarno in der Schweiz, wo er von dem Vater eines Freundes untergebracht wurde. Später kehrte er nach Deutschland zurück und leistete seinen Wehrdienst von 1940 bis 1945 erst in Frankreich, später an der Ostfront ab. Dort diente er als Zeichner für den Frontverlauf. Nach Ende des Krieges gelang ihm die Flucht auf einem Torpedoboot von Ostpreußen nach Neustadt in Schleswig-Holstein. Er lebte anschließend einige Monate in Harburg und war Mitbegründer der Hamburger Gruppe 45, ging 1946 nach Aschau, wurde Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler in München und Mitbegründer der Münchener Neuen Gruppe. Zu dieser zählten auch Max Beckmann, Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel. Er trat jedoch 1947 bereits wieder aus der Gruppe aus und zog nach Hamburg um, wo er bis zu seinem Tod Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler wurde. Aus wirtschaftlichen Gründen arbeitete er ab 1957 viele Jahre als technischer Zeichner bei Blohm + Voss. Die letzten Jahre seines Lebens ab 1995 verbrachte er in Aschau im Chiemgau gemeinsam mit seiner Frau, die er 1968 geheiratet hatte, in einem Pflegeheim.
More details
Series
Edition
Auflage
Language
German
Place of publication
Hamburg
Germany
Target group
Sich für Kunst und Kultur interessierende Personen, speziell die Bildende Kunst.
Edition type
New edition
Product notice
Klappenbroschur
Illustrations
Museumsansichten und Bilder der Kunstobjekte
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 14.8 cm
Weight
190 gr
ISBN-13
978-3-930727-66-7 (9783930727667)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Autor, Fotograf
Geboren in Kuwait und lange Zeit in der Wahlheimat Deutschland lebend, hier speziell mit Wohnsitz in Hamburg, zieht es den Autor frühzeitig in die Welt, die er mit aller Intensität erlebt und in zahlreichen Publikationen beschreibt. So ist die publizistische Tätigkeit - als die große Konstante - hier zuerst zu nennen, die ihn immer wieder antreibt, neue Themen aufzumachen, sei es im Bereich Kunst und Kultur, Geschichte, Politik wie auch Gesellschaftskritik oder mittels Reiseberichten, um mit alledem auch unkonventionelle Blickwinkel zu eröffnen. Sein Frühwerk beschäftigt sich mit Lyrik und Prosa und verweist darauf, dass die Genres des Autors weit gefasst sind. Darüber hinaus wirkte Presley an zahlreichen Bildbänden oder ähnlich gelagerten Produktionen mit bzw. war für diese als Fotograf tätig und schuf auch hier bis jetzt ein nicht minder beachtliches Werk (ca. 8.500 Bildmotive mit einer Auflage von ca. 6 Mio). Die Eigensinnigkeit seines Textwerks steht in künstlerischer Kongruenz zu den fotografischen Arbeiten, denn es herrscht ein ausgeprägtes Bedürfnis nach eigenem Duktus und Stil - was die jeweiligen Kommentatoren ihm auf beiden Gebieten immer wieder aufs Neue bescheinigen. Er hat ein beachtliches Ouvre hervorgebracht, das weitestgehend Wikipedia zu entnehmen ist; hier nur soviel dazu: Der Autor und Publizist war Chefredakteur der Periodika Nord-Magazin für Kultur, Politik und Wirtschaft, Kultur in Hamburg und Verleger oder Herausgeber diverser Bände, die sich mit dem Wirken Georg Philipp Telemanns und Barthold Hinrich Brockes beschäftigen oder einen historischen Bezug zu Norddeutschland haben. Nach dieser zum Teil regionalen Vertiefung wurde der Themenrahmen internationaler bzw. nahm seine Beschäftigung als Buchautor zu. Neben ungezählten redaktionellen Beiträgen wurden seine literarischen und journalistischen Texte in über 65 Büchern veröffentlicht. Daneben verfasste er diverse Einführungen in die bildende Kunst und für die Werke anderer Autoren, schrieb Beiträge in Kunstkatalogen oder verlegte diese selbst und produzierte zudem Kunstmappen. Verschiedene Ehrenämter und Auszeichnungen, u.a. von der WHO (Weltgesundheitsorganisation der UN) für eine von dort in Auftrag gegebene Publikation, die er konzipierte und umsetzte, sowie Auszeichnungen für schriftstellerische Leistungen etwa für seine Kurzgeschichten Lola, Blutrot passepartiert, Erwachen - Assoziationen auf Lanzarote oder Die Späherin, runden sein künstlerisches Wirken ab. Seine Novellen und lyrischen Arbeiten wurden u.a. von Prof. Michael Haller (Denkspiele), Dr. h.c. Bernhard G. Lehmann (Werktagebuch: Frühe Dichtung und Prosa und Mallorca - Wirklichkeit oder Traum) oder Winfried Wolk (Erwachen - Assoziationen auf Lanzarote) illustriert. Zudem war sein Leben Gegenstand unterschiedlicher Werke, z. B. von Gertraud Wendlandts (Bildhauerin), Ane Königsbaums (Fotografin), Rinaldo Hopfs (Popart-Künstler), Winfried Wolks (Maler und Grafiker) oder Otto Quirins (Maler). Gemeinschaftsproduktionen gab es u.a. mit der Bildhauerin Iris Rousseau und dem Maler Petr Wiesner (Liebesgedichte), dem Maler Ekkehart Stark (Waldheim Top 25) oder dem Maler und Grafiker Willibrord Haas (Tomas - Aus dem Leben eines Callboys). Texte des Autors erschienen bisher in Englisch, Spanisch, Ungarisch, Arabisch und Französisch. Im Jahr 2004 entschloss Presley sich, seinen Wohnsitz in Deutschland aufzugeben. Bei den vielen Reisen in mehr als 80 Länder und der Lust auf den Kultur- und Wohnortwechsel wird eines ganz klar: François Maher Presley lebt und arbeitet als Kosmopolit an vielen Orten. Die Schaffensgebiete des - bis hier als Autor und Fotograf - erwähnten Protagonisten reichen noch wesentlich weiter. Dazu in aller Kürze: In mehr als 120 Ausstellungen wirkte er in der bildenden Kunstszene Norddeutschlands mit, so z. B. im Torhaus Wellingsbüttel, realisierte inhaltlich und kaufmännisch über sechs Jahre lang das Forum Alstertal, ein Wohnprojekt mit Kultur- und Veranstaltungszentrum im Norden Hamburgs, war Vorsitzender von Kultur aktuell - Verein zur Förderung des kulturellen Lebens
ISNI: 0000 0000 2056 5683 GND: 118830937
Geboren in Kuwait und lange Zeit in der Wahlheimat Deutschland lebend, hier speziell mit Wohnsitz in Hamburg, zieht es den Autor frühzeitig in die Welt, die er mit aller Intensität erlebt und in zahlreichen Publikationen beschreibt. So ist die publizistische Tätigkeit - als die große Konstante - hier zuerst zu nennen, die ihn immer wieder antreibt, neue Themen aufzumachen, sei es im Bereich Kunst und Kultur, Geschichte, Politik wie auch Gesellschaftskritik oder mittels Reiseberichten, um mit alledem auch unkonventionelle Blickwinkel zu eröffnen. Sein Frühwerk beschäftigt sich mit Lyrik und Prosa und verweist darauf, dass die Genres des Autors weit gefasst sind. Darüber hinaus wirkte Presley an zahlreichen Bildbänden oder ähnlich gelagerten Produktionen mit bzw. war für diese als Fotograf tätig und schuf auch hier bis jetzt ein nicht minder beachtliches Werk (ca. 8.500 Bildmotive mit einer Auflage von ca. 6 Mio). Die Eigensinnigkeit seines Textwerks steht in künstlerischer Kongruenz zu den fotografischen Arbeiten, denn es herrscht ein ausgeprägtes Bedürfnis nach eigenem Duktus und Stil - was die jeweiligen Kommentatoren ihm auf beiden Gebieten immer wieder aufs Neue bescheinigen. Er hat ein beachtliches Ouvre hervorgebracht, das weitestgehend Wikipedia zu entnehmen ist; hier nur soviel dazu: Der Autor und Publizist war Chefredakteur der Periodika Nord-Magazin für Kultur, Politik und Wirtschaft, Kultur in Hamburg und Verleger oder Herausgeber diverser Bände, die sich mit dem Wirken Georg Philipp Telemanns und Barthold Hinrich Brockes beschäftigen oder einen historischen Bezug zu Norddeutschland haben. Nach dieser zum Teil regionalen Vertiefung wurde der Themenrahmen internationaler bzw. nahm seine Beschäftigung als Buchautor zu. Neben ungezählten redaktionellen Beiträgen wurden seine literarischen und journalistischen Texte in über 65 Büchern veröffentlicht. Daneben verfasste er diverse Einführungen in die bildende Kunst und für die Werke anderer Autoren, schrieb Beiträge in Kunstkatalogen oder verlegte diese selbst und produzierte zudem Kunstmappen. Verschiedene Ehrenämter und Auszeichnungen, u.a. von der WHO (Weltgesundheitsorganisation der UN) für eine von dort in Auftrag gegebene Publikation, die er konzipierte und umsetzte, sowie Auszeichnungen für schriftstellerische Leistungen etwa für seine Kurzgeschichten Lola, Blutrot passepartiert, Erwachen - Assoziationen auf Lanzarote oder Die Späherin, runden sein künstlerisches Wirken ab. Seine Novellen und lyrischen Arbeiten wurden u.a. von Prof. Michael Haller (Denkspiele), Dr. h.c. Bernhard G. Lehmann (Werktagebuch: Frühe Dichtung und Prosa und Mallorca - Wirklichkeit oder Traum) oder Winfried Wolk (Erwachen - Assoziationen auf Lanzarote) illustriert. Zudem war sein Leben Gegenstand unterschiedlicher Werke, z. B. von Gertraud Wendlandts (Bildhauerin), Ane Königsbaums (Fotografin), Rinaldo Hopfs (Popart-Künstler), Winfried Wolks (Maler und Grafiker) oder Otto Quirins (Maler). Gemeinschaftsproduktionen gab es u.a. mit der Bildhauerin Iris Rousseau und dem Maler Petr Wiesner (Liebesgedichte), dem Maler Ekkehart Stark (Waldheim Top 25) oder dem Maler und Grafiker Willibrord Haas (Tomas - Aus dem Leben eines Callboys). Texte des Autors erschienen bisher in Englisch, Spanisch, Ungarisch, Arabisch und Französisch. Im Jahr 2004 entschloss Presley sich, seinen Wohnsitz in Deutschland aufzugeben. Bei den vielen Reisen in mehr als 80 Länder und der Lust auf den Kultur- und Wohnortwechsel wird eines ganz klar: François Maher Presley lebt und arbeitet als Kosmopolit an vielen Orten. Die Schaffensgebiete des - bis hier als Autor und Fotograf - erwähnten Protagonisten reichen noch wesentlich weiter. Dazu in aller Kürze: In mehr als 120 Ausstellungen wirkte er in der bildenden Kunstszene Norddeutschlands mit, so z. B. im Torhaus Wellingsbüttel, realisierte inhaltlich und kaufmännisch über sechs Jahre lang das Forum Alstertal, ein Wohnprojekt mit Kultur- und Veranstaltungszentrum im Norden Hamburgs, war Vorsitzender von Kultur aktuell - Verein zur Förderung des kulturellen Lebens
ISNI: 0000 0000 2056 5683 GND: 118830937
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