
Trust yourself!
Wie Sie Ihre Intuition für Entscheidungen nutzen:
Haufe-Lexware (Publisher)
Published on 22. April 2008
Book
184 pages
978-3-448-08719-2 (ISBN)
Article exhausted; check for reprint
Description
Neueste Erkenntnisse zeigen, dass man intuitiv die besten Entscheidungen trifft. In diesem Buch erfahren Sie, warum das so ist, wie Sie Ihre Intuition stärken und sie im Alltag und im Berufsleben gezielt einsetzen können. Mit vielen Beispielen und Übungen.
INHALTE
- Warum Sie mit Intuition die besten Entscheidungen treffen
- Wann wir unserer Intuition trauen können
- Wie Sie Ihre eigene Wahrnehmung stärken und lernen, Ihren Fähigkeiten zu vertrauen
- Wie Sie Ihre Intuition bewusst und gezielt einsetzen
- Lernen Sie in neun Schritten, mit Intuition Entscheidungen zu treffen. Zu jedem Schritt gibt es passende Beispiele und Übungen, mit denen Sie Ihre Intuition fördern können.
- Wie Sie mit gezieltem Training komplexe Sachverhalte schneller erfassen, intuitiv die richtigen Entscheidungen treffen und so Ihre Führungsqualitäten aufbauen.
INHALTE
- Warum Sie mit Intuition die besten Entscheidungen treffen
- Wann wir unserer Intuition trauen können
- Wie Sie Ihre eigene Wahrnehmung stärken und lernen, Ihren Fähigkeiten zu vertrauen
- Wie Sie Ihre Intuition bewusst und gezielt einsetzen
- Lernen Sie in neun Schritten, mit Intuition Entscheidungen zu treffen. Zu jedem Schritt gibt es passende Beispiele und Übungen, mit denen Sie Ihre Intuition fördern können.
- Wie Sie mit gezieltem Training komplexe Sachverhalte schneller erfassen, intuitiv die richtigen Entscheidungen treffen und so Ihre Führungsqualitäten aufbauen.
More details
Product info
Buch
Series
Edition
1. Auflage 2008
Language
German
Place of publication
Freiburg im Breisgau
Germany
Publishing group
Haufe-Lexware
Target group
Professional and scholarly
ISBN-13
978-3-448-08719-2 (9783448087192)
Schweitzer Classification
Other editions
New editions

Book
09/2015
2nd Edition
Haufe-Lexware
€19.95
No shipping information available
Persons
Author
Gianna Possehl ist Trainerin und Geschäftsführerin eines Consulting-Unternehmens. Ihre Schwerpunkte liegen auf Teambildung und Präsentations- und Medientraining für Prominente.
Anke Meyer-Grashorn gründete 1996 das Unternehmen "große freiheit", das sich auf die Themen Innovation und Kommunikation spezialisiert hat. Sie ist als praxisorientierte Innovationsberaterin und Expertin für systematische Ideenproduktion tätig und ist Lehrbeauftragte für Marketing an der Fachhochschule Augsburg.
Content
INHALT
VORWORT
- Warum dieses Buch?
INTUITION - KOPF ODER BAUCH?
- Wozu Ihnen Ihre Intuition nutzt
- Die innere Stimme
- Ist Intuition erlernbar?
- Bauch oder Kopf? Wo sitzt die Intuition?
- Stärken Sie Ihre rechte Gehirnhälfte
- Das Bauchhirn
ERSTER SCHRITT: WAS NEHMEN WIR WAHR?
- Die verschiedenen Wahrnehmungsformen
- Ihre persönlichen Wahrnehmungsschwerpunkte
- Stärken Sie Ihre Wahrnehmung
ZWEITER SCHRITT: SO STÄRKEN SIE IHRE STÄRKEN - DER GROßE TYPENTEST
- Der Typentest: Wo liegen Ihre Stärken?
- Auswertung: So stärken Sie Ihre Stärken
DRITTER SCHRITT: WANN KÖNNEN WIR UNSERER INTUITION VERTRAUEN?
- Einsatzbereiche von Intuition und Ratio
- Intuitiv voll daneben
- Alles Erfahrungssache
VIERTER SCHRITT: WAS IHRE INTUITION BEEINFLUSST
- Lernen Sie Ihre "Intuitionsbeeinflusser" kennen
FÜNFTER SCHRITT: WIE SIE MIT INTUITION ENTSCHEIDUNGEN TREFFEN KÖNNEN
- Faustregeln für Bauchgefühle
- Intuitive Kreativitätstechniken
- Simulation und Szenarien
- Entscheidungen in komplexen Situationen
- Entscheidungen mit vielen Unbekannten
- Entscheidungen bei neuen Ideen
- Die richtige Entscheidung
- Was tun bei Fehlentscheidungen?
SECHSTER SCHRITT: KREATIVE POTENZIALE WECKEN
- Lernen von den Genies - Geistesblitze für jeden
- Freiräume schaffen für Visionen
SIEBTER SCHRITT: INTUITION RICHTIG KOMMUNIZIEREN
- "Wir müssen mal reden"
- "Was will ich eigentlich sagen?"
ACHTER SCHRITT: INTUITION ALS FÜHRUNGSQUALITÄT
- Intuition als Schlüsselkompetenz
- Was Führungskräften hilft, auf Ihre Intuition zu bauen
NEUNTER SCHRITT: INTUITIONSPLAN FÜR EINE WOCHE
LITERATUR
VORWORT
- Warum dieses Buch?
INTUITION - KOPF ODER BAUCH?
- Wozu Ihnen Ihre Intuition nutzt
- Die innere Stimme
- Ist Intuition erlernbar?
- Bauch oder Kopf? Wo sitzt die Intuition?
- Stärken Sie Ihre rechte Gehirnhälfte
- Das Bauchhirn
ERSTER SCHRITT: WAS NEHMEN WIR WAHR?
- Die verschiedenen Wahrnehmungsformen
- Ihre persönlichen Wahrnehmungsschwerpunkte
- Stärken Sie Ihre Wahrnehmung
ZWEITER SCHRITT: SO STÄRKEN SIE IHRE STÄRKEN - DER GROßE TYPENTEST
- Der Typentest: Wo liegen Ihre Stärken?
- Auswertung: So stärken Sie Ihre Stärken
DRITTER SCHRITT: WANN KÖNNEN WIR UNSERER INTUITION VERTRAUEN?
- Einsatzbereiche von Intuition und Ratio
- Intuitiv voll daneben
- Alles Erfahrungssache
VIERTER SCHRITT: WAS IHRE INTUITION BEEINFLUSST
- Lernen Sie Ihre "Intuitionsbeeinflusser" kennen
FÜNFTER SCHRITT: WIE SIE MIT INTUITION ENTSCHEIDUNGEN TREFFEN KÖNNEN
- Faustregeln für Bauchgefühle
- Intuitive Kreativitätstechniken
- Simulation und Szenarien
- Entscheidungen in komplexen Situationen
- Entscheidungen mit vielen Unbekannten
- Entscheidungen bei neuen Ideen
- Die richtige Entscheidung
- Was tun bei Fehlentscheidungen?
SECHSTER SCHRITT: KREATIVE POTENZIALE WECKEN
- Lernen von den Genies - Geistesblitze für jeden
- Freiräume schaffen für Visionen
SIEBTER SCHRITT: INTUITION RICHTIG KOMMUNIZIEREN
- "Wir müssen mal reden"
- "Was will ich eigentlich sagen?"
ACHTER SCHRITT: INTUITION ALS FÜHRUNGSQUALITÄT
- Intuition als Schlüsselkompetenz
- Was Führungskräften hilft, auf Ihre Intuition zu bauen
NEUNTER SCHRITT: INTUITIONSPLAN FÜR EINE WOCHE
LITERATUR
LESEPROBE AUS DEM KAPITEL "INTUITION - KOPF ODER BAUCH?" (S. 11-12)
INTUITION - KOPF ODER BAUCH?
Um über Intuition reden zu können, muss man zunächst wissen,
worum es sich dabei überhaupt handelt. Als sinnvoller Einstieg in die
Thematik empfiehlt es sich daher, bestimmte Begrifflichkeiten im
Vorfeld zu definieren und zu klären, was unter "Intuition" eigentlich
verstanden wird. Wenden Sie sich zu diesem Zweck bitte der ersten
Übung zu.
ÜBUNG 1: WAS IST INTUITION?Notieren Sie bitte spontan, auch gern in Stichworten, was Sie unter
Intuition verstehen.
Fiel es Ihnen leicht, Ihr Verständnis von Intuition in Worte zu fassen
und zu Papier zu bringen? Schauen wir uns an, wie Sie zu Ihrem Ergebnis
gekommen sind:
1. Haben Sie aus dem Bauch heraus einige Stichworte aufgeschrieben
und anschließend weitergelesen, ohne Ihre Notizen noch einmal
anzuschauen oder zu prüfen?
Dann haben Sie sehr intuitiv reagiert.
2. Haben Sie die Stichworte, die Ihnen eingefallen sind, noch einmal
gründlich abgewogen und/oder umformuliert?
Ihr erster Impuls war die intuitive Herangehensweise, aber Sie
trauen Ihrer Intuition nicht.
3. Hatten Sie spontane Ideen, die Sie ignorierten, und haben Sie stattdessen
ein Lexikon aus dem Regal genommen oder im Internet
nach einer Definition gesucht? Oder haben Sie, weil Sie beides gerade
nicht zur Hand hatten, die Übung zurückgestellt, um ja keine
falschen Angaben zu machen?
Sie verlassen sich keinesfalls auf Ihre Intuition. Ihr Credo ist "Fakten,
Fakten, Fakten".
Werfen wir jetzt einen Blick auf das Ergebnis und Ihre inhaltliche
Definition von Intuition. Haben Sie Begriffe verwendet wie "Bauchgefühl",
"spontan", "ohne Nachdenken", "irrational", "Unterbewusstsein"
oder Ähnliches? Stand die Intuition möglicherweise im
Widerspruch zu Vernunft und Verstand? Falls Sie mit Ihrer Formulierung
noch nicht ganz zufrieden sind, seien Sie beruhigt, denn es
gibt auch unter den Wissenschaftlern keine einheitliche Definition
und Musterlösung.
Ganz spontan und einfach formuliert, könnte man sagen: Intuition ist
gefühltes Wissen und damit die Fähigkeit, spontan und unbewusst
Sachverhalte und Situationen zu erfassen, Entscheidungen zu treffen
und zu handeln.
Wenn es um Entscheidungen geht, dann laufen in unserem Gehirn
sehr komplexe Prozesse ab. Doch unser Gehirn ist kein Computer mit
Hard- und Software und eindeutigen, logischen, berechenbaren Operationen.
Aus der Hirnforschung wissen wir, dass unser ganzes Denken,
Wahrnehmen und Erinnern keine reine Verstandestätigkeit ist,
sondern immer von Gefühlen begleitet wird.
Erforscht und belegt wurde dieser Zusammenhang von Wissenschaftlern
der Neurologie, die sich unter anderem mit den Schicksalen von
Menschen beschäftigen, deren Gehirn aufgrund tragischer Unfälle
beschädigt wurde. Diese Gehirnverletzungen führten bei den Betroffenen
oft zum Verlust bestimmter Emotionen wie zum Beispiel Angst
oder Ekel bzw. zur kompletten Emotionslosigkeit. Wer nicht mehr
fühlen kann wird jedoch nicht zum intelligenten Überflieger, sondern
- wie viele dieser Patienten - völlig lebensunfähig. Diese Menschen
können sich zum Beispiel nicht mehr entscheiden und kommen mit
den scheinbar einfachsten Lebenssituationen nicht mehr zurecht. Gefühle
sind also ein wesentlicher Teil unseres Denkens. Verstand und
Emotion sind untrennbar miteinander verbunden.
INTUITION - KOPF ODER BAUCH?
Um über Intuition reden zu können, muss man zunächst wissen,
worum es sich dabei überhaupt handelt. Als sinnvoller Einstieg in die
Thematik empfiehlt es sich daher, bestimmte Begrifflichkeiten im
Vorfeld zu definieren und zu klären, was unter "Intuition" eigentlich
verstanden wird. Wenden Sie sich zu diesem Zweck bitte der ersten
Übung zu.
ÜBUNG 1: WAS IST INTUITION?Notieren Sie bitte spontan, auch gern in Stichworten, was Sie unter
Intuition verstehen.
Fiel es Ihnen leicht, Ihr Verständnis von Intuition in Worte zu fassen
und zu Papier zu bringen? Schauen wir uns an, wie Sie zu Ihrem Ergebnis
gekommen sind:
1. Haben Sie aus dem Bauch heraus einige Stichworte aufgeschrieben
und anschließend weitergelesen, ohne Ihre Notizen noch einmal
anzuschauen oder zu prüfen?
Dann haben Sie sehr intuitiv reagiert.
2. Haben Sie die Stichworte, die Ihnen eingefallen sind, noch einmal
gründlich abgewogen und/oder umformuliert?
Ihr erster Impuls war die intuitive Herangehensweise, aber Sie
trauen Ihrer Intuition nicht.
3. Hatten Sie spontane Ideen, die Sie ignorierten, und haben Sie stattdessen
ein Lexikon aus dem Regal genommen oder im Internet
nach einer Definition gesucht? Oder haben Sie, weil Sie beides gerade
nicht zur Hand hatten, die Übung zurückgestellt, um ja keine
falschen Angaben zu machen?
Sie verlassen sich keinesfalls auf Ihre Intuition. Ihr Credo ist "Fakten,
Fakten, Fakten".
Werfen wir jetzt einen Blick auf das Ergebnis und Ihre inhaltliche
Definition von Intuition. Haben Sie Begriffe verwendet wie "Bauchgefühl",
"spontan", "ohne Nachdenken", "irrational", "Unterbewusstsein"
oder Ähnliches? Stand die Intuition möglicherweise im
Widerspruch zu Vernunft und Verstand? Falls Sie mit Ihrer Formulierung
noch nicht ganz zufrieden sind, seien Sie beruhigt, denn es
gibt auch unter den Wissenschaftlern keine einheitliche Definition
und Musterlösung.
Ganz spontan und einfach formuliert, könnte man sagen: Intuition ist
gefühltes Wissen und damit die Fähigkeit, spontan und unbewusst
Sachverhalte und Situationen zu erfassen, Entscheidungen zu treffen
und zu handeln.
Wenn es um Entscheidungen geht, dann laufen in unserem Gehirn
sehr komplexe Prozesse ab. Doch unser Gehirn ist kein Computer mit
Hard- und Software und eindeutigen, logischen, berechenbaren Operationen.
Aus der Hirnforschung wissen wir, dass unser ganzes Denken,
Wahrnehmen und Erinnern keine reine Verstandestätigkeit ist,
sondern immer von Gefühlen begleitet wird.
Erforscht und belegt wurde dieser Zusammenhang von Wissenschaftlern
der Neurologie, die sich unter anderem mit den Schicksalen von
Menschen beschäftigen, deren Gehirn aufgrund tragischer Unfälle
beschädigt wurde. Diese Gehirnverletzungen führten bei den Betroffenen
oft zum Verlust bestimmter Emotionen wie zum Beispiel Angst
oder Ekel bzw. zur kompletten Emotionslosigkeit. Wer nicht mehr
fühlen kann wird jedoch nicht zum intelligenten Überflieger, sondern
- wie viele dieser Patienten - völlig lebensunfähig. Diese Menschen
können sich zum Beispiel nicht mehr entscheiden und kommen mit
den scheinbar einfachsten Lebenssituationen nicht mehr zurecht. Gefühle
sind also ein wesentlicher Teil unseres Denkens. Verstand und
Emotion sind untrennbar miteinander verbunden.