
Der Innovationsmanager
Wertsteigerung durch ein ganzheitliches Innovationsmanagement
Symposion Publishing
1st Edition
Published on 28. March 2014
Book
Mixed media product
250 pages
978-3-86329-614-8 (ISBN)
Description
Innovationen sind für den Erfolg von Unternehmen unverzichtbar. Was einfach klingt, ist in der Praxis eine echte Herausforderung. Vom Innovationsmanagement wird erwartet, dass es zur nachhaltigen Wertsteigerung des Unternehmens wesentlich beiträgt. Doch wie kann man diesen Wertbeitrag messen? Welche Aufgaben und Rollen kommen dabei den verantwortlichen Managern zu? Und wie organisiert man das Innovationsmanagement?
Vor diesem Hintergrund beleuchten die Autoren dieses Buches - renommierte Praktiker aus namhaften Organisationen und Wissenschaftler - neue Wege zu erfolgreichen Innovationssystemen von Unternehmen und die Aufgabenfelder eines ganzheitlichen Innovationsmanagements. Im Mittelpunkt steht dabei die Person und Rolle des Innovationsmanagers - eine Funktion, die viele Unternehmen erst in den letzten Jahren geschaffen haben.
Die Autoren behandeln die folgenden Themen:
- Kompetenzen und Talente von Innovationsmanagern
- Gestaltung und organisatorische Verankerung des Innovationsmanagements
- Messung des Wertbeitrags von Innovationsmanagement und Innovationsmanagern
- Aus- und Weiterbildung für Innovationsmanagement
- Einsatz von Social Software bei der Erschließung von Innovationen
- Bedeutung einer systemorientierten Sichtweise im Innovationsmanagement
- Einblicke und Best Practices aus führenden Unternehmen wie 3M, Atreus, BMW, Brose, Competivation Consulting, Evonik und Infineon
Das Buch folgt dabei einer integrativen Perspektive, die neue Erkenntnisse aus der Theorie mit der Praxis verbindet. Eine wertvolle Lektüre mit zahlreichen Anregungen für eine Steigerung der Innovationsfitness von Unternehmen.
Vor diesem Hintergrund beleuchten die Autoren dieses Buches - renommierte Praktiker aus namhaften Organisationen und Wissenschaftler - neue Wege zu erfolgreichen Innovationssystemen von Unternehmen und die Aufgabenfelder eines ganzheitlichen Innovationsmanagements. Im Mittelpunkt steht dabei die Person und Rolle des Innovationsmanagers - eine Funktion, die viele Unternehmen erst in den letzten Jahren geschaffen haben.
Die Autoren behandeln die folgenden Themen:
- Kompetenzen und Talente von Innovationsmanagern
- Gestaltung und organisatorische Verankerung des Innovationsmanagements
- Messung des Wertbeitrags von Innovationsmanagement und Innovationsmanagern
- Aus- und Weiterbildung für Innovationsmanagement
- Einsatz von Social Software bei der Erschließung von Innovationen
- Bedeutung einer systemorientierten Sichtweise im Innovationsmanagement
- Einblicke und Best Practices aus führenden Unternehmen wie 3M, Atreus, BMW, Brose, Competivation Consulting, Evonik und Infineon
Das Buch folgt dabei einer integrativen Perspektive, die neue Erkenntnisse aus der Theorie mit der Praxis verbindet. Eine wertvolle Lektüre mit zahlreichen Anregungen für eine Steigerung der Innovationsfitness von Unternehmen.
More details
Language
German
Dimensions
Height: 23 cm
Width: 16 cm
ISBN-13
978-3-86329-614-8 (9783863296148)
Schweitzer Classification
Content
Hans-Gerd Servatius, Frank T. Piller
Einleitung. 13
Das Innovationssystem von Unternehmen. 15
Ganzheitliches Innovationsmanagement. 16
Profil des Innovationsmanagers. 16
Literatur. 18
Das Innovationssystem von Unternehmen
Hans-Gerd Servatius
Gestaltung des Innovationssystems von Unternehmen. 21
Bausteine eines ganzheitlichen Innovationsmanagements. 21
Gestaltung von Innovationssystemen als positiver Wandel. 30
Vom Leiter Forschung und Entwicklung zum Chief Innovation Officer. 34
Innovationsmanager als Orchestrierer. 39
Beitrag des Innovationsmanagements zur Wertsteigerung. 53
Auf dem Weg zum interaktiven Unternehmen. 58
Literatur. 60
Zusammenfassung. 64
Sabine Herlitschka
Innovationsmanagement: Zufall mit System. 65
Zur Ausgangsbasis: Ist Innovation machbar?. 65
Was verstehen wir unter Innovation, wie entsteht sie?. 66
Das Innovationssystem gestalten. 67
Das komplexe Innovationssystem. 70
Innovation ganz praktisch:
Innovationsmanagement@Infineon Austria. 70
Infineon Technologies Austria als 'Innovationsfabrik'
anhand des Beispiels 'Power300'. 76
Zusammenfassung. 89
Hans-Gerd Servatius
Systemorientierte Innovationsberatung. 91
Integriertes Beratungskonzept. 91
Typische Vorgehensweise am Beispiel der
Geschäftsmodellinnovation. 96
Spezifischer Nutzen für den Klienten. 104
Literatur. 106
Zusammenfassung. 108
Ganzheitliches Innovationsmanagement
Steph an Oertelt
Elemente eines ganzheitlichen Innovationsmanagements. 111
Einführung. 111
Modell des ganzheitlichen Innovationsmanagements. 112
Die Komponenten der vertikalen Dimension. 118
Die Rollen der horizontalen Dimension. 130
Fazit. 139
Literatur. 140
Zusammenfassung. 142
Peter Nagler
Erfolgsfaktoren von Innovationsmanagern. 143
Innovationsmanager - zwischen Multitalent und Dirigent. 143
Ganzheitliches Innovationsmanagement. 144
Steuerung von Innovationsprinzipien. 151
1. Prinzip: Innovation braucht globale interne und
externe Netzwerke. 152
2. Prinzip: Innovation lebt von Führung und Diversität. 154
3. Prinzip: Innovation ist die Balance zwischen
inkrementeller und disruptiver Innovation. 155
4. Prinzip: Innovation betrifft jeden. 156
5. Prinzip: Innovation braucht 'Make-or-buy'-Entscheidungen. 157
6. Prinzip: Innovation benötigt eine gesunde Innovationskultur. 157
Persönliche Fähigkeiten von Innovationsmanagern. 159
Literatur. 160
Zusammenfassung. 161
Kurt Sauernheimer
Mit einer starken Innovationskultur zum Erfolg. 163
Aktuelle Situation in der Automobilzulieferindustrie. 163
Innovationsaktivitäten im Bereich Fahrzeugtür. 165
Innovationsaktivitäten im Bereich Heckklappe. 171
Ausblick. 172
Literatur. 173
Zusammenfassung. 174
Steph an Rahn
Kundenintegration als Grundlage für Innovation. 175
Die Innovationslogik von 3M. 175
Wissen - der Schlüssel für Innovationen. 176
Können - der Stresstest für Innovationsideen. 178
Wollen - alle Mitarbeiter sind Innovationsmanager. 178
Mitarbeiter als Innovationstreiber. 181
'Customer Inspired Innovation' erfordert sensibles Verständnis
von 'Customer Pain Points'. 181
Mittler zwischen Kunden und Labor. 182
Empathie und Projektmanagement. 183
Zukunft antizipieren können. 183
Interner Netzwerker. 184
Zusammenfassung. 186
Profil des Innovationsmanagers
Frank T. Piller, Robin Kleer, Christian Gülpen
Anforderungsprofil und Ausbildung zum Innovationsmanager. 189
Aufgabe des Innovationsmanagements. 189
Idealtypisches Profil des Innovationsmanagers. 190
Anforderungen der Praxis. 195
Innovationsmanagement in der universitären Ausbildung. 202
Schlussfolgerung und Ausblick. 209
Literatur. 212
Zusammenfassung. 213
Hans-Gerd Servatius
Führungskräfteentwicklung für Innovationsmanager. 215
Verschiedene Dimensionen. 215
Erwerb von Innovationskompetenzen. 221
Zusammenfassung. 222
Uwe Gehrmann, Gunnar Meister
Der interimistische Innovationsmanager. 223
Die Entwicklung des Innovationsmanagements in Unternehmen. 223
Kritischer Erfolgsfaktor Projektumfeld. 231
Komplementarität als Differenzierungsmerkmal. 232
Zusammenfassung. 238
Klaus Zimmermann
Innovationsnetzwerke. 239
Bedeutung von Innovationsnetzwerken. 239
Beispiele für Netzwerke in und um die Metropolregion Düsseldorf. 241
Fazit. 247
Literatur. 248
Zusammenfassung. 249
Einleitung. 13
Das Innovationssystem von Unternehmen. 15
Ganzheitliches Innovationsmanagement. 16
Profil des Innovationsmanagers. 16
Literatur. 18
Das Innovationssystem von Unternehmen
Hans-Gerd Servatius
Gestaltung des Innovationssystems von Unternehmen. 21
Bausteine eines ganzheitlichen Innovationsmanagements. 21
Gestaltung von Innovationssystemen als positiver Wandel. 30
Vom Leiter Forschung und Entwicklung zum Chief Innovation Officer. 34
Innovationsmanager als Orchestrierer. 39
Beitrag des Innovationsmanagements zur Wertsteigerung. 53
Auf dem Weg zum interaktiven Unternehmen. 58
Literatur. 60
Zusammenfassung. 64
Sabine Herlitschka
Innovationsmanagement: Zufall mit System. 65
Zur Ausgangsbasis: Ist Innovation machbar?. 65
Was verstehen wir unter Innovation, wie entsteht sie?. 66
Das Innovationssystem gestalten. 67
Das komplexe Innovationssystem. 70
Innovation ganz praktisch:
Innovationsmanagement@Infineon Austria. 70
Infineon Technologies Austria als 'Innovationsfabrik'
anhand des Beispiels 'Power300'. 76
Zusammenfassung. 89
Hans-Gerd Servatius
Systemorientierte Innovationsberatung. 91
Integriertes Beratungskonzept. 91
Typische Vorgehensweise am Beispiel der
Geschäftsmodellinnovation. 96
Spezifischer Nutzen für den Klienten. 104
Literatur. 106
Zusammenfassung. 108
Ganzheitliches Innovationsmanagement
Steph an Oertelt
Elemente eines ganzheitlichen Innovationsmanagements. 111
Einführung. 111
Modell des ganzheitlichen Innovationsmanagements. 112
Die Komponenten der vertikalen Dimension. 118
Die Rollen der horizontalen Dimension. 130
Fazit. 139
Literatur. 140
Zusammenfassung. 142
Peter Nagler
Erfolgsfaktoren von Innovationsmanagern. 143
Innovationsmanager - zwischen Multitalent und Dirigent. 143
Ganzheitliches Innovationsmanagement. 144
Steuerung von Innovationsprinzipien. 151
1. Prinzip: Innovation braucht globale interne und
externe Netzwerke. 152
2. Prinzip: Innovation lebt von Führung und Diversität. 154
3. Prinzip: Innovation ist die Balance zwischen
inkrementeller und disruptiver Innovation. 155
4. Prinzip: Innovation betrifft jeden. 156
5. Prinzip: Innovation braucht 'Make-or-buy'-Entscheidungen. 157
6. Prinzip: Innovation benötigt eine gesunde Innovationskultur. 157
Persönliche Fähigkeiten von Innovationsmanagern. 159
Literatur. 160
Zusammenfassung. 161
Kurt Sauernheimer
Mit einer starken Innovationskultur zum Erfolg. 163
Aktuelle Situation in der Automobilzulieferindustrie. 163
Innovationsaktivitäten im Bereich Fahrzeugtür. 165
Innovationsaktivitäten im Bereich Heckklappe. 171
Ausblick. 172
Literatur. 173
Zusammenfassung. 174
Steph an Rahn
Kundenintegration als Grundlage für Innovation. 175
Die Innovationslogik von 3M. 175
Wissen - der Schlüssel für Innovationen. 176
Können - der Stresstest für Innovationsideen. 178
Wollen - alle Mitarbeiter sind Innovationsmanager. 178
Mitarbeiter als Innovationstreiber. 181
'Customer Inspired Innovation' erfordert sensibles Verständnis
von 'Customer Pain Points'. 181
Mittler zwischen Kunden und Labor. 182
Empathie und Projektmanagement. 183
Zukunft antizipieren können. 183
Interner Netzwerker. 184
Zusammenfassung. 186
Profil des Innovationsmanagers
Frank T. Piller, Robin Kleer, Christian Gülpen
Anforderungsprofil und Ausbildung zum Innovationsmanager. 189
Aufgabe des Innovationsmanagements. 189
Idealtypisches Profil des Innovationsmanagers. 190
Anforderungen der Praxis. 195
Innovationsmanagement in der universitären Ausbildung. 202
Schlussfolgerung und Ausblick. 209
Literatur. 212
Zusammenfassung. 213
Hans-Gerd Servatius
Führungskräfteentwicklung für Innovationsmanager. 215
Verschiedene Dimensionen. 215
Erwerb von Innovationskompetenzen. 221
Zusammenfassung. 222
Uwe Gehrmann, Gunnar Meister
Der interimistische Innovationsmanager. 223
Die Entwicklung des Innovationsmanagements in Unternehmen. 223
Kritischer Erfolgsfaktor Projektumfeld. 231
Komplementarität als Differenzierungsmerkmal. 232
Zusammenfassung. 238
Klaus Zimmermann
Innovationsnetzwerke. 239
Bedeutung von Innovationsnetzwerken. 239
Beispiele für Netzwerke in und um die Metropolregion Düsseldorf. 241
Fazit. 247
Literatur. 248
Zusammenfassung. 249
Gestaltung von Innovationssystemen als positiver Wandel
Eine systemorientierte Sichtweise des Innovationsmanagements befindet sich allerdings noch in den Kinderschuhen. Mit dem Begriff Innovationssystem wird meist die Makroebene eines nationalen Innovationssystems beschrieben [7]. Daneben betrachtet die systemorientierte Managementlehre Unternehmen als komplexe sozio-technische Systeme. Das Innovationssystem eines Unternehmens ist ein Subsystem des Unternehmenssystems, in das es eingebettet ist. Die Entstehung und Evolution dieses Subsystems hängt in nur schwer prognostizierbarer Weise von externen Einflüssen und der Interaktion einer Vielzahl relevanter Akteure ab [8].
Für die Gestaltung des Innovationssystems eines Unternehmens gelten spezifische Erfolgsfaktoren. Zwischen dieser Mikroebene des unternehmensbezogenen Innovationssystems und der Makroebene des nationalen Innovationssystems existiert für jedes Unternehmen eine Mesoebene der relevanten Wertschöpfungspartner und Interessengruppen, die man als Innovationsökosystem bezeichnet [9].
Diese Ebenen von Innovationssystemen sind durch vielfältige Wechselwirkungen miteinander verknüpft. Die Aufgabe von Innovationsmanagern ist es daher, das Innovationssystem ihres Unternehmens zu gestalten und auf dessen Innovationsökosystem Einfluss zu nehmen (siehe Abb. 5).
Eine besondere Herausforderung besteht dabei in der Bewältigung von Trendbrüchen und disruptiven Veränderungen im Umfeld des Unternehmens. Aus diesen nicht-linearen Entwicklungsverläufen und den ebenfalls nicht-linearen Handlungsmustern der Akteure ergibt sich die Komplexität des Systems. Die Schwierigkeit für Innovationsmanager liegt darin, angemessene Formen beim Umgang mit dieser Systemkomplexität zu finden. So stellt sich z. B. die schwer zu beantwortende Frage, ob und wann ein Unternehmen in neue Technologien investieren soll.
Eine systemorientierte Sichtweise des Innovationsmanagements befindet sich allerdings noch in den Kinderschuhen. Mit dem Begriff Innovationssystem wird meist die Makroebene eines nationalen Innovationssystems beschrieben [7]. Daneben betrachtet die systemorientierte Managementlehre Unternehmen als komplexe sozio-technische Systeme. Das Innovationssystem eines Unternehmens ist ein Subsystem des Unternehmenssystems, in das es eingebettet ist. Die Entstehung und Evolution dieses Subsystems hängt in nur schwer prognostizierbarer Weise von externen Einflüssen und der Interaktion einer Vielzahl relevanter Akteure ab [8].
Für die Gestaltung des Innovationssystems eines Unternehmens gelten spezifische Erfolgsfaktoren. Zwischen dieser Mikroebene des unternehmensbezogenen Innovationssystems und der Makroebene des nationalen Innovationssystems existiert für jedes Unternehmen eine Mesoebene der relevanten Wertschöpfungspartner und Interessengruppen, die man als Innovationsökosystem bezeichnet [9].
Diese Ebenen von Innovationssystemen sind durch vielfältige Wechselwirkungen miteinander verknüpft. Die Aufgabe von Innovationsmanagern ist es daher, das Innovationssystem ihres Unternehmens zu gestalten und auf dessen Innovationsökosystem Einfluss zu nehmen (siehe Abb. 5).
Eine besondere Herausforderung besteht dabei in der Bewältigung von Trendbrüchen und disruptiven Veränderungen im Umfeld des Unternehmens. Aus diesen nicht-linearen Entwicklungsverläufen und den ebenfalls nicht-linearen Handlungsmustern der Akteure ergibt sich die Komplexität des Systems. Die Schwierigkeit für Innovationsmanager liegt darin, angemessene Formen beim Umgang mit dieser Systemkomplexität zu finden. So stellt sich z. B. die schwer zu beantwortende Frage, ob und wann ein Unternehmen in neue Technologien investieren soll.