
Offenheit von Multiagentensystemen
Eine integrative Betrachtung unter Berücksichtigung technischer, systemischer, sozialer und organisatorischer Aspekte
Mathias Petsch(Author)
Josef Eul Verlag
1st Edition
Published in April 2007
Book
Paperback/Softback
XXX, 276 pages
978-3-89936-582-5 (ISBN)
Description
In verteilten Systemen ist Offenheit eine grundlegende Anforderung, um Kommunikation und Interaktion zwischen verteilten Systemen zu gewährleisten. Die Offenheit von Multiagentensystemen (MAS) wurde in der Literatur bereits mehrfach thematisiert. Allerdings fehlen bislang eindeutige Definitionen und Untersuchungen dazu, welchen Einschränkungen Offenheit ggf. unterliegt und welche Konsequenzen sich daraus für Definition, Entwicklung sowie Steuerung und Kontrolle des Systemverhaltens ergeben.
Die Betrachtung der Offenheit von Multiagentensystemen findet bisher überwiegend aus der softwaretechnischen Perspektive statt. Dabei wird in der Regel außer Acht gelassen, dass auch Aspekte aus der organisatorischen und sozialen Perspektive zu berücksichtigen sind. So ist die Offenheit eines Multiagentensystems auch davon abhängig, ob und inwieweit es Mitgliedschaften von Agenten erlaubt, d. h. unter welchen Bedingungen ein Agent Mitglied eines Multiagentensystems werden darf, dieses wieder verlassen kann und welche Anforderungen ein Agent in diesem Zusammenhang erfüllen muss.
Es wird zunächst ein formalisierter Multiagentensystem-Begriff zur Verfügung gestellt, um darauf aufbauend die Offenheit von Multiagentensystemen unter vier verschiedenen Perspektiven zu diskutieren: technische, systemische, soziale und organisatorische Offenheit. Für die Umsetzung der technischen, systemischen und sozialen Offenheit existieren, zumindest teilweise, Ansätze.
Um organisatorische Offenheit in einem Multiagentensystem zu ermöglichen, wird der Ansatz der organisatorischen Regelungen vorgestellt. Dabei werden Einschränkungen und Freiheitsgrade eines Agenten definiert, zu deren Einhaltung er sich verpflichten muss, um Mitglied in einem MAS werden zu können. Weiterhin wird gezeigt, dass organisatorische Regelungen genutzt werden können, um die technische, soziale und systemische Perspektive der Offenheit zu unterstützen.
Die Betrachtung der Offenheit von Multiagentensystemen findet bisher überwiegend aus der softwaretechnischen Perspektive statt. Dabei wird in der Regel außer Acht gelassen, dass auch Aspekte aus der organisatorischen und sozialen Perspektive zu berücksichtigen sind. So ist die Offenheit eines Multiagentensystems auch davon abhängig, ob und inwieweit es Mitgliedschaften von Agenten erlaubt, d. h. unter welchen Bedingungen ein Agent Mitglied eines Multiagentensystems werden darf, dieses wieder verlassen kann und welche Anforderungen ein Agent in diesem Zusammenhang erfüllen muss.
Es wird zunächst ein formalisierter Multiagentensystem-Begriff zur Verfügung gestellt, um darauf aufbauend die Offenheit von Multiagentensystemen unter vier verschiedenen Perspektiven zu diskutieren: technische, systemische, soziale und organisatorische Offenheit. Für die Umsetzung der technischen, systemischen und sozialen Offenheit existieren, zumindest teilweise, Ansätze.
Um organisatorische Offenheit in einem Multiagentensystem zu ermöglichen, wird der Ansatz der organisatorischen Regelungen vorgestellt. Dabei werden Einschränkungen und Freiheitsgrade eines Agenten definiert, zu deren Einhaltung er sich verpflichten muss, um Mitglied in einem MAS werden zu können. Weiterhin wird gezeigt, dass organisatorische Regelungen genutzt werden können, um die technische, soziale und systemische Perspektive der Offenheit zu unterstützen.
More details
Series
Thesis
Doctoral thesis
2006
Technische Universität Ilmenau
Edition
1., Aufl.
Language
German
Target group
Professional and scholarly
Illustrations
74
22 s/w Tabellen, 74 s/w Abbildungen
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 14.8 cm
Weight
424 gr
ISBN-13
978-3-89936-582-5 (9783899365825)
Schweitzer Classification
Person
Mathias Petsch war nach Abitur und Ausbildung zum Elektronikfacharbeiter drei Jahre als Prüfer in einem Telekommunikationsunternehmen tätig und studierte anschließend an der Technischen Universität Ilmenau Wirtschaftsinformatik mit Abschluss als Dipl.-Wirtsch.-Inf. Im Rahmen seiner Forschungstätigkeit beschäftigte er sich in den letzten Jahren mit Verteilter Künstlicher Intelligenz (VKI), mit dem Schwerpunkt der Etablierung von Offenheit in Multiagentensystemen. Gegenwärtig untersucht er die Möglichkeiten des Einsatzes von VKI im Wissensmanagement. Die Promotion zum Dr. rer. pol. erfolgte im September 2006.