Der Band versammelt Texte der letzten sechzig Jahre, die das Verhältnis von Medien und Geschlecht untersuchen, entwerfen, als politisches denken. Die Texte machen deutlich, wie wichtig die Kategorie Geschlecht für die Medientheorie war und ist. Auch stellen sie die Bedeutung heraus, die Medienkulturen und -technologien für Feminismus, Gender und Queer Theory hatten und haben. Die Auswahl einschlägiger, wiederentdeckter, aktueller und erstmals übersetzter Texte zeichnet thematische Felder nach. Ein Rückblick und Zwischenstand in einer anhaltenden Debatte.
Mit Beiträgen u.a. von Kaja Silverman, Heide Schlüpmann, Sander Gilman, Richard Dyer, Isabelle Stengers, Wendy Chun, Marshall McLuhan, Beatriz Preciado, Luce Irigaray, Teresa de Lauretis, Judith Butler und Karen Barad.
Series
Language
Place of publication
Illustrations
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 13.5 cm
Weight
ISBN-13
978-3-03734-447-7 (9783037344477)
Schweitzer Classification
Editor
Kathrin Peters ist Professorin für Geschichte und Theorie visueller Kultur an der Universität der Künste Berlin. Zuvor war sie kuratorisch tätig und hat an verschiedenen Universitäten und Kunsthochschulen im Bereich Medienwissenschaft, Fotografietheorie, Gender Studies, Kunst und Medien gelehrt und geforscht, von 2011-2014 als Professorin an der Universität Oldenburg. Sie ist Redaktionsleiterin der Zeitschrift für Medienwissenschaft.
Andrea Seier ist Privatdozentin am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. 2013 Habilitation mit der Arbeit Mikropolitik der Medien. Forschungsschwerpunkte: Gouvernementalität und Medien, Mikropolitik, Gender & Medien.
9
-
20
Gender & Medien
(Kathrin Peters, Andrea Seier)
23
-
30
Feministische Filmtheorie: Einleitung
(Andrea B. Braidt)
31
-
44
Frauenfilm als Gegenfilm
(Claire Johnston)
45
-
60
Visuelle Lust und narratives Kino
(Laura Mulvey)
61
-
70
Kinosucht
(Heide Schlüpmann)
71
-
90
Die weibliche Stimme ent-körpern
(Kaja Silverman)
91
-
106
Der oppositionelle Blick
(bell hooks)
109
-
118
Repräsentationskritik: Einleitung
(Maja Figge)
119
-
138
Schwarze Körper, weiße Körper
(Sander L. Gilman)
139
-
158
Erotische Fotografie erneut betrachtet
(Abigail Solomon-Godeau)
159
-
176
Porträts von Menschen mit AIDS
(Douglas Crimp)
177
-
194
Das Licht der Welt
(Richard Dyer)
195
-
212
Das Brandon-Teena-Archiv
(Jack Halberstam)
215
-
224
Einleitung: Technowissenschaften
(Karin Harrasser)
225
-
248
Würde sich der wirkliche Körper bitte erheben?
(Allucquère Rosanne Stone)
249
-
278
Fötus
(Donna Haraway)
279
-
302
Über Software, oder: Die Beharrlichkeit visuellen Wissens
(Wendy Hui Kyong Chun)
303
-
322
Wir sind nicht allein auf der Welt
(Isabelle Stengers)
325
-
336
Einleitung: Zeichen, Dinge, Räume
(Kathrin Peters)
337
-
352
Fließband der Liebes-Göttinnen
(Marshall McLuhan)
353
-
364
Das Geschlecht der Zeichen
(Christina von Braun)
365
-
384
Tragbares Fernsehen
(Lynn Spigel)
385
-
408
Die Playboy-Villa
(Paul B. Preciado)
411
-
422
Einleitung: Wissensordnungen
(Ulrike Bergermann)
423
-
432
Das Geschlecht, das nicht eins ist
(Luce Irigaray)
433
-
452
Der Muttermund. Damenopfer
(Friedrich Kittler)
453
-
474
Die Technologie des Geschlechts
(Teresa de Lauretis)
475
-
500
Zwischenstufen, Häufungskurven, Drehpunkt- und Pfadwegmodelle
(Annette Runte)
503
-
514
Einleitung: Agency
(Andrea Seier)
515
-
540
Real werden
(Karen Barad)
541
-
556
Postfeministische Medienkultur
(Rosalind Gill)
557
-
572
Die Zeit der Prognose
(Jasbir Puar)
573
-
590
Von der Performativität zur Prekarität
(Judith Butler)
591
-
596
Text- und Bildnachweise