
Zwiesprache
Essays zu Kunst und Literatur
Octavio Paz(Author)
Suhrkamp (Publisher)
3rd Edition
Published on 26. July 1984
Book
Paperback/Softback
239 pages
978-3-518-11290-8 (ISBN)
Description
"»Wir sind weder Griechen noch Chinesen noch Araber; auch können wir nicht sagen, daß wir die romanische oder die byzantinische Skulptur völlig verstehen. Wir sind dazu verurteilt, zu übersetzen, und jede unserer Übersetzungen, handle es sich um die gotische oder um die ägyptische Kunst, ist eine Metapher, eine Verwandlung des Originals.« Diese Arbeit der Übersetzung, eine Zwiesprache zwischen dem Werk und dem Betrachter, unternimmt Octavio Paz in den hier vorgelegten Essays zur Literatur und Kunst."
More details
Series
1290
Edition
Deutsche Erstausgabe
Language
German
Place of publication
Berlin
Germany
Dimensions
Height: 18 cm
Width: 10.7 cm
Thickness: 1.8 cm
Weight
148 gr
ISBN-13
978-3-518-11290-8 (9783518112908)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Octavio Paz wurde am 31.3.1914 in Mexiko-Stadt geboren. Die Familie Paz ist indianischer und spanischer Abstammung. Der Großvater galt als herausragende Figur des mexikanischen Liberalismus, und der Vater war Mitarbeiter des Sozialrevolutionärs Zapata. Mit 17 war er Mitbegründer einer literarischen Zeitschrift und begann gleichzeitig zu publizieren. Im Laufe der Zeit erschienen zahlreiche Zeitschriften unter seiner Leitung. Nach seinem Jura- und Philosophiestudium arbeitete als Lehrer und engagierte sich politisch. 1944/45 hielt er sich als Guggenheim-Stipendiat in San Francisco und New York auf. 1946 trat er in den Auswärtigen Dienst Mexikos ein und wurde nach Paris entsandt. Hier begegnete er André Breton und arbeitete an surrealistischen Publikationen mit. 1962 wurde er zum Botschafter in Neu-Delhi ernannt. Dieses Amt legte er 1968 aus Protest gegen das Massaker an demonstrierenden Studenten in Mexiko-Stadt nieder. Ab dieser Zeit lehrte als Gastprofessor in den USA. Im Jahr 1971 kehrte er nach Mexiko zurück, wo er, unterbrochen von Lehrtätigkeiten an nordamerikanischen Universitäten, bis zu seinem Tod am 19. April 1998 lebte.
In seinem berühmtesten Essay Das Labyrinth der Einsamkeit analysiert er den Komplex verschiedener Kulturen in Lateinamerika. Sein Gesamtwerk wurde 1990 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
ISNI: 0000 0001 2129 6435 GND: 118739743
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Translation
Elke Wehr, geboren 1946 in Bautzen und verstorben 2008 in Berlin, studierte Romanistik in Paris und Heidelberg. Zunächst konzentrierte sie sich auf Italienisch und Französisch, später legte sie ihren Schwerpunkt auf das Spanische. Seit den 1970er Jahren übersetzte sie spanische und lateinamerikanische Prosa ins Deutsche. Elke Wehr lebte in Madrid und Berlin.
ISNI: 0000 0000 5947 5175 GND: 110128311
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ISNI: 0000 0001 1563 758X GND: 128755059
Content
Die Kunst Mexikos. Materie und Bedeutung. Der mexikanische Muralismo. Re-Visionen: Orozco, Rivera, Siqueiros. Die zeitgenössische Malerei Mexikos. Gunther Gerzso. Der eisige Blick. Manuel Felguérez. Der multiple Raum. Alberto Gironella. Die gemalten Träume. Beschreibung von José Luis Cuevas. Augenblick und Enthüllung. (Manuel A'lvarez Bravo). Der ursprüngliche Blick. -. Scheiterhaufen, Mausoleen, Sanktuarien. Der Anthropologe und Buddha. Die neue Analogie. Außerirdische Intelligenzen und Demiurgen. Bakterien und Dinosaurier. José Ortega y Gasser. Das Wie? und das Wozu?. Quevedo, Lope de Vega und zwei Sonette. Dostojewski. Der Teufel und der Ideologe. José Revueltas. Christentum und Religion. Literatur der Konvergenz. Die liberale Tradition.