
Konfessionelle Codierungen
Ambiguität und Vereindeutigung im 16. Jahrhundert
Böhlau (Publisher)
1st Edition
Published on 20. April 2026
Book
Hardback
348 pages
978-3-412-53409-7 (ISBN)
Shipment within 5-7 days
Description
Im 16. Jahrhundert war religiöse Zugehörigkeit alles andere als eindeutig.
Ambiguitätstoleranz, strategische Vieldeutigkeit und konfessionelle Unsicherheit prägten den Alltag. Der Band fragt, wie unter diesen Bedingungen der Uneindeutigkeit Texte, Bilder und Praktiken konfessionell aufgeladen und zugeordnet werden konnten. In interdisziplinärer Perspektive gehen die Beiträge des Bandes solchen Codierungen nach. Untersucht wird das Zusammenspiel von ästhetischer Produktion und rezeptionsästhetischen Zuschreibungen sowie die reflexive Deutung von Prozessen der Codierungen und Decodierungen in Zeiten religiöser Grenzverhandlung.
More details
Series
Neue Zugänge zur Frühen Neuzeit/New Approaches to Early Modern History
7
Language
German
Place of publication
Köln
Germany
Product notice
sewn/stitched
Cloth over boards
Illustrations
inkl. 44, teilw. farb. Abb.
Dimensions
Height: 241 mm
Width: 177 mm
Thickness: 32 mm
Weight
812 gr
ISBN-13
978-3-412-53409-7 (9783412534097)
Schweitzer Classification
Persons
Editor
Christine Ott ist Professorin für Literaturwissenschaft des Französischen und Italienischen an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Birgit Emich ist Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie hat in Freiburg Geschichte und Politikwissenschaften studiert und war von 2010 bis 2016 Inhaberin des Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist Mitglied im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands sowie in der Vereinigung für Verfassungsgeschichte. Von 2012 bis 2019 gehörte sie dem Fachkollegium Geschichtswisssenschaft der DFG an. Sie ist Mitherausgeberin mehrerer Zeitschriften und Reihen sowie Mitglied der Wissenschaftlichen Beiräte der Gerda-Henkel-Stiftung, des Deutschen Historischen Instituts in Rom, des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte in Mainz sowie des Historischen Kollegs in München. Aktuell leitet sie die DFG-Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" an der Universität Frankfurt am Main.
Andreea Badea ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der DFG-Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Bruno Boute ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der DFG-Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Contributions
Series Editor
Nadine Amsler ist Professeure assistante SNF PRIMA an der Université de Fribourg sowie Assoziierte Forscherin am Historischen Institut der Universität Bern.
Andreea Badea ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der DFG-Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Birgit Emich ist Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie hat in Freiburg Geschichte und Politikwissenschaften studiert und war von 2010 bis 2016 Inhaberin des Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist Mitglied im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands sowie in der Vereinigung für Verfassungsgeschichte. Von 2012 bis 2019 gehörte sie dem Fachkollegium Geschichtswisssenschaft der DFG an. Sie ist Mitherausgeberin mehrerer Zeitschriften und Reihen sowie Mitglied der Wissenschaftlichen Beiräte der Gerda-Henkel-Stiftung, des Deutschen Historischen Instituts in Rom, des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte in Mainz sowie des Historischen Kollegs in München. Aktuell leitet sie die DFG-Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" an der Universität Frankfurt am Main.
Dr. Markus Friedrich ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Hamburg.
Christian Windler ist Professor emeritus für Neuere Geschichte am Historischen Institut der Universität Bern.