
Lenins Tod - eine Sektion
Pathologie, Psychiatrie und Propaganda
Philipp Osten(Author)
Mabuse (Publisher)
1st Edition
Published on 20. April 2026
Book
Paperback/Softback
224 pages
978-3-86321-742-6 (ISBN)
Description
1924 starb Wladimir Iljitsch Lenin, der Gründer der Sowjetunion, in Gorki bei Moskau. Unter den Ärzten, die von der Regierung an sein Krankenbett gerufen worden waren, befand sich auch der Hamburger Neurologe Max Nonne - ausgerechnet.
Nonnes Aufzeichnungen über seinen Patienten Lenin sind Ausgangspunkt einer vielschichtigen wissenschafts- und kulturhistorischen Sektion:
Wer war Lenins Arzt Max Nonne? Was machte seine Hypnose- und Stromtherapie mit den Traumatisierten des Ersten Weltkriegs und welche Rolle spielte er bei den Morden an psychisch Kranken und Behinderten in der NS-Zeit?
Auch auf das Nachleben des toten Lenin erstreckt sich die Untersuchung:
Welches Menschenbild steckt hinter der Forschung an Lenins Hirn? Wie entstand sein Totenkult? Und warum interessierte sich der Hamburger Kunsthistoriker Aby M. Warburg so sehr für eine sowjetische Trauerbriefmarke?
Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Medizinhistorischen Museum Hamburg.
More details
Language
German
Place of publication
Frankfurt am Main
Germany
Product notice
A4
With flaps
Illustrations
Ausstellungskatalog
vierfarbig
Dimensions
Height: 239 mm
Width: 319 mm
Thickness: 13 mm
Weight
932 gr
ISBN-13
978-3-86321-742-6 (9783863217426)
Schweitzer Classification
Person
Author
Philipp Osten, Prof. Dr., geb. 1970, leitet das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und ist Direktor des Medizinhistorischen Museums Hamburg. Im Mabuse-Verlag erschien vor 20 Jahren sein Buch "Die Modellanstalt" über den Umgang mit körperbehinderten Kindern in Kaiserzeit und Weimarer Republik.
ISNI: 0000 0000 5012 3122 GND: 129553131
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