
Die Repräsentation der Gruppen
Texte - Bilder - Objekte. Hg.Oexle/v.Hülsen-Esch
Vandenhoeck & Ruprecht (Publisher)
1st Edition
Published on 12. December 1998
Book
Hardback
480 pages
978-3-525-35456-8 (ISBN)
Article is exhausted; no reprint
Description
Die mittelalterliche Gesellschaft kann nicht nur als Gefüge von Ständen und Schichten betrachtet werden, sondern auch als Gefüge von unterschiedlich konstituierten und strukturierten Gruppen. Zu nennen sind hier beispielsweise Adelsgeschlechter, Klosterkonvente, die Familie, die Verwandtschaft, das »Haus«, aber auch Einungen wie Gilden, Zünfte, Bruderschaften, Universitäten sowie bäuerliche und städtische Kommunen. Vereinbarte Regeln und Normen drücken die Ziele der Gruppe aus und bestimmen die Vorstellungen über die Gruppe sowohl bei den Mitgliedern als auch bei Außenstehenden.Die Autoren dieses Bandes untersuchen die Repräsentation von solchen Gruppen in der Gesellschaft des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Die Medien, die der Repräsentation dienen, sind vielfältig: Das Spektrum reicht hier von Gemälden, Grabmälern, Grabbildern und Wappen über »Zunftaltertümer« und Kleidung bis zu Patrizierstammbüchern und Gelehrtenstammbüchern. Es wird deutlich, wie nuancenreich die mit dem jeweiligen Text, Bild oder Objekt verbundene Begrifflichkeit von »Repräsentation« ist. Von Historikern und Kunsthistorikern geschrieben, ist dieser Band ein anregendes Beispiel für die Zusammenarbeit von Geschichtswissenschaft und Kunstgeschichte.
More details
Series
Language
German
Place of publication
Göttingen
Germany
Product notice
Cloth
Illustrations
121 farbige Abbildungen
mit 121 teilw. farb. Abb.
Dimensions
Height: 24.2 cm
Width: 16.5 cm
Thickness: 2.8 cm
Weight
1145 gr
ISBN-13
978-3-525-35456-8 (9783525354568)
DOI
10.3244/9783525354568.1
Schweitzer Classification
Persons
Editor
Dr. Andrea von Hülsen-Esch ist Professorin für mittlere und neuere Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Contributions
Prof. Dr. Werner Paravicini ist Honorarprofessor am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Von 1993 bis 2007 war er Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Paris, Frankreich. Er ist Mitglied der Akademien in Göttingen, Brüssel und Paris sowie der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie in München.