
High Times
Mein wildes Leben
Heyne (Publisher)
Published on 1. April 2008
Book
Paperback/Softback
304 pages
978-3-453-64033-7 (ISBN)
Description
'Ich wollte alles von dieser Welt. Ich wollte alles durchmachen und ich wollte im Hier und Jetzt leben.'
Uschi Obermaier
Uschi Obermaier war DIE Galionsfigur der Gegenkultur, Pop-Ikone der 60er- und 70er-Jahre, Pin-up der Studentenrevolte, Model und Covergirl, Filmstar, Groupie und Geliebte. Ihr Leben zwischen Sex, Drugs und Rock 'n' Roll war losgelöst von allen Fesseln bürgerlicher Konventionen. In dieser mitreißenden, reich bebilderten Autobiografie erzählt Uschi Obermaier völlig ungeschminkt, wie ihr Leben wirklich war.
Uschi Obermaier
Uschi Obermaier war DIE Galionsfigur der Gegenkultur, Pop-Ikone der 60er- und 70er-Jahre, Pin-up der Studentenrevolte, Model und Covergirl, Filmstar, Groupie und Geliebte. Ihr Leben zwischen Sex, Drugs und Rock 'n' Roll war losgelöst von allen Fesseln bürgerlicher Konventionen. In dieser mitreißenden, reich bebilderten Autobiografie erzählt Uschi Obermaier völlig ungeschminkt, wie ihr Leben wirklich war.
More details
Language
German
Place of publication
München
Germany
Product notice
Paperback (trade)
Unsewn / adhesive bound
Illustrations
16
16 s/w Abbildungen
s/w bebildert (Kapitelaufmacherbilder) und 16 Seiten Farbbildteil
Dimensions
Height: 18.7 cm
Width: 11.8 cm
Thickness: 17 mm
Weight
354 gr
ISBN-13
978-3-453-64033-7 (9783453640337)
Schweitzer Classification
Persons
Uschi Obermaier, geboren 1946, war Galionsfigur der 68er-Bewegung in Deutschland und Fotomodel. Sie war Mitglied der Berliner Kommune 1 und Freundin von Rainer Langhans. Uschi Obermaier gilt als erstes deutsches Groupie, war Mitglied der Münchener Krautro
Content
Ich wurde 1946, direkt nach dem Krieg, mit einem Hüftdefekt geboren. Dazu kam Kalkmangel durch die schlechte Ernährung während des Krieges. Deshalb musste ich in eine Schiene. Damit ich ruhig liegen konnte und der Knochen nachwuchs. Andere Mütter hatten falsches Mitleid und nahmen ihre Kinder frühzeitig aus der Schiene. Was zur Folge hatte, dass die Kinder dann mit einem dünnen Bein und mit einem großen Klumpschuh zwischen den anderen Kindern herumhinkten und grausam gehänselt wurden.
Eines von diesen Mädchen ging später in meine Klasse, von ihrer Natur her eigentlich eine Hübsche, wirklich Nette. Aber man sah, wie sie im Kampf gegen die anderen allmählich immer verbissener wurde, ein verkniffenes Gesicht bekam und schließlich aussah wie eine alte Frau. Deshalb war ich meiner Mutter dankbar, dass sie darauf geachtet hatte, dass ich in der Schiene blieb, obwohl es ziemlich schmerzlich war.
Die Sonne schien durch das kleine Fenster in meinem Kinderzimmer, und ich lag mit der Schiene im Bett und wollte hinaus, aber ich konnte nicht. Bis heute kriege ich klaustrophobische Zustände, wenn mir jemand die Füße festhält oder wenn die Bettdecke eingeklemmt ist. Ich denke, mein unbändiger Freiheitsdrang hat mit diesem Eingeschlossensein zu tun. Mein Wunsch, in die Welt zu treten, dieses 'Immer weg', kommt daher. Meine Eltern haben mich nie mit in den Urlaub genommen, und ich war neidisch auf alle, die aus Deutschland rauskamen. Oft saß ich vor Reiseprospekten und vertiefte mich in Ansichtspostkarten, besonders Palmen und das Meer hatten es mir angetan. Meine erste Lieblingspuppe hieß Luli, eine Hawaiipuppe, nicht ganz schwarz, nicht ganz Neger, aber dunkel mit echten, langen schwarzen Haaren. Ich wollte schon immer das Exotische, schon von klein auf.
Meine erste Erinnerung ist an einen hellen Sommertag in Sendling an der Laubengartenkolonie, die das Scherbenviertel genannt wurde, weil dort in der Nähe die Asozialen mit den eingeschlagenen Scheiben wohnten. Wir hatten ein holzverkleidetes, dunkles Einfamilienhaus - gutbürgerlich, aber nicht gerade vom Feinsten -, das sich meine Familie mit meinem Onkel und meiner Tante teilte. Wir wohnten in der oberen Hälfte, sie in der unteren, hatten aber separate Eingänge. Deswegen durfte ich nicht vom Tisch springen, als die Schiene ab war - das war meine einzige Pein. Meine Eltern haben meinetwegen geheiratet. Mein Vater war damals neunzehn und meine Mutter zweiundzwanzig, und seine Familie war anfänglich entsetzt darüber, dass er eine ältere Frau heiratete, aber ich war unterwegs. Ich bin das einzige Kind geblieben, weil meine Eltern sich ziemlich schnell wieder scheiden ließen. Da war ich sechs oder acht.
Ich erinnere mich noch daran, wie meine Mutter wegen einer Kehlkopfoperation ins Krankenhaus musste. Mein Vater, der sich sonst nicht um mich kümmerte, musste mich anziehen und mir in die langen Unterhosen helfen. Dazu haben wir gesungen:
''Wenn die Soldaten durch die Stadt marschieren.
Dann öffnen die Mädchen die Fenster und die Türen!
Heiwarum, heiwarum!'
Ich liebte es, wenn mein Vater sich ganz auf mich konzentrierte, und merkte, dass etwas nicht stimmte, wenn er mich zu meinem Onkel, dem Fabrikanten, abschob. Als meine Mama aus dem Krankenhaus zurückkam, durfte sie wegen der Operation nicht reden, aber anscheinend hatte mein Vater sie in der Zwischenzeit betrogen. Sie versuchte, ihn unter großen Schmerzen anzuschreien, doch es kam nur ein heiseres, hässliches Krächzen hervor, und dabei liefen ihr die Tränen übers Gesicht. Dieses Bild hat sich tief in mich eingebrannt. Ich habe mir nur gewünscht, dass alles wieder gut wird, dass sie sich mögen. Ich wollte mich nicht entscheiden zwischen den beiden. Aber er ist danach ausgezogen.
Mein Vater war hip, sehr jung und sehr gut angezogen, er trug weite Anzüge und italienische Schuhe. Er hatte Lifestyle und einen starken Hang zu den Sinnesfreuden, dazu noch Geschmack. Meine Mama und er waren wirklich aus verschiedenem Holz.
Max Obermaier war das heiß geliebte schwarze Schaf und für mich der tollste Mann überhaupt - allerdings wusste auch jeder, dass er ein Bruder Leichtfuß war, der im Leben immer den einfacheren Weg nahm, sich daheim nie auf eine Konfrontation einließ und Konflikten aus dem Weg ging. Auf der anderen Seite war er wild, ein blonder, gut aussehender Mann mit Tolle, ein Schlagzeuger und echter Lebemann. Ich hatte ein Foto von meinem Vater, auf dem er aussah wie ein Gangster - ich mochte immer schon die Bösewichter. Als kleines Mädchen stand ich sogar auf Chess, einen amerikanischen Massenmörder, der auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet wurde. Der sah heiß aus, so männlich, den wollte ich auch heiraten.
Mein Vater stammte aus einer Familie mit sechs Kindern. Die Obermaiers haben sich einiges auf ihre Herkunft eingebildet, meine Mutter galt bei denen immer nur als die Zugeheiratete. Mein Großvater väterlicherseits hatte eine Schaufensterpuppenfabrik, und die Obermaierpuppen waren die bekanntesten in München. Viele Schauspielerinnen aus der Zeit kamen zu ihm ins Haus, um sich für die Puppen abbilden zu lassen, die in jener Zeit noch Unikate waren. Er konnte sich schon damals ein schönes, großes Haus am Starnberger See leisten und sogar einen Swimmingpool. Da sind wir an den Wochenenden und in den Ferien hingefahren. Drei Mädchen und drei Jungen aus dem Obermaierklan. Die Kinder der Brüder und Schwestern meines Vaters.
Mein Vater verdiente nach dem Krieg gut als Dekorateur, denn er arbeitete für die besten Geschäfte der Stadt.
In seiner Freizeit baute er Modellflugzeuge, die wirklich fliegen konnten, und ließ sie mit mir auf den Wiesen steigen. In die Flugzeuge setzte er eine von meinen Puppen und katapultierte sie heraus, wenn das Flugzeug in der Luft war.
Die Pupperl haben wir nie wiedergefunden, und wenn sich das ein anderer erlaubt hätte, dann hätte ich getobt. Aber mein Vater durfte das. Wenn ich jemanden liebe, darf der alles. Ich stand tierisch auf meinen Vater, und das Verhältnis zwischen uns war nie ein Vater-Tochter-Verhältnis, sondern von meiner Seite eher ein Liebesverhältnis. Allerdings hatte die Liebe zu meinem Vater eine sehr schmerzhafte Seite. Eine, für die ich ihn hasste, denn er kümmerte sich nicht um mich.
Als ich geschlechtsreif wurde und anfing, an Sex zu denken, wollte ich, dass mein Vater der erste Mann wäre - den kannte ich, den habe ich geliebt. Ich stellte mir vor, wie ich ihn in seinem Atelier küsste, und bei unserem Begrüßungskuss schloss ich immer die Augen. Meine Liebe habe ich ihm aber nie gestanden. Stattdessen habe ich im Bücherschrank meiner Mutter heimlich die Buchclubausgaben von Lady Chatterley und Lolita gelesen und die heißen Stellen rausgesucht.
Meine Mutter hat in all den Jahren nie schlecht über meinen Vater geredet, obwohl sie allen Grund dazu gehabt hätte. Im Gegensatz zu meinem Vater, der dauernd schlecht über sie redete und behauptete, er habe sie nur geheiratet, weil sie so tolle rote Haar und eine klasse Figur gehabt hätte.
Mein Vater und ich verabredeten uns immer bei ihm zu Hause, und dann fuhr ich mit der Straßenbahn durch die halbe Stadt zu ihm, was für mich damals eine kleine Weltreise war, aber ich habe mich immer sehr darauf gefreut, nach Schwabing rauszukommen und den Vati zu sehen.
Acht von zehn Malen vergaß der Hundling dann allerdings, dass ich kam. Dann saß ich auf der Eisentreppe vor seinem Atelier und wartete und wartete. Aber er kam einfach nicht. Schließlich fing ich an zu heulen wie ein Schlosshund. Damals habe ich mir zum ersten Mal gedacht: Ich will nicht lieben. Dabei wirst du nur verletzt.
Eines von diesen Mädchen ging später in meine Klasse, von ihrer Natur her eigentlich eine Hübsche, wirklich Nette. Aber man sah, wie sie im Kampf gegen die anderen allmählich immer verbissener wurde, ein verkniffenes Gesicht bekam und schließlich aussah wie eine alte Frau. Deshalb war ich meiner Mutter dankbar, dass sie darauf geachtet hatte, dass ich in der Schiene blieb, obwohl es ziemlich schmerzlich war.
Die Sonne schien durch das kleine Fenster in meinem Kinderzimmer, und ich lag mit der Schiene im Bett und wollte hinaus, aber ich konnte nicht. Bis heute kriege ich klaustrophobische Zustände, wenn mir jemand die Füße festhält oder wenn die Bettdecke eingeklemmt ist. Ich denke, mein unbändiger Freiheitsdrang hat mit diesem Eingeschlossensein zu tun. Mein Wunsch, in die Welt zu treten, dieses 'Immer weg', kommt daher. Meine Eltern haben mich nie mit in den Urlaub genommen, und ich war neidisch auf alle, die aus Deutschland rauskamen. Oft saß ich vor Reiseprospekten und vertiefte mich in Ansichtspostkarten, besonders Palmen und das Meer hatten es mir angetan. Meine erste Lieblingspuppe hieß Luli, eine Hawaiipuppe, nicht ganz schwarz, nicht ganz Neger, aber dunkel mit echten, langen schwarzen Haaren. Ich wollte schon immer das Exotische, schon von klein auf.
Meine erste Erinnerung ist an einen hellen Sommertag in Sendling an der Laubengartenkolonie, die das Scherbenviertel genannt wurde, weil dort in der Nähe die Asozialen mit den eingeschlagenen Scheiben wohnten. Wir hatten ein holzverkleidetes, dunkles Einfamilienhaus - gutbürgerlich, aber nicht gerade vom Feinsten -, das sich meine Familie mit meinem Onkel und meiner Tante teilte. Wir wohnten in der oberen Hälfte, sie in der unteren, hatten aber separate Eingänge. Deswegen durfte ich nicht vom Tisch springen, als die Schiene ab war - das war meine einzige Pein. Meine Eltern haben meinetwegen geheiratet. Mein Vater war damals neunzehn und meine Mutter zweiundzwanzig, und seine Familie war anfänglich entsetzt darüber, dass er eine ältere Frau heiratete, aber ich war unterwegs. Ich bin das einzige Kind geblieben, weil meine Eltern sich ziemlich schnell wieder scheiden ließen. Da war ich sechs oder acht.
Ich erinnere mich noch daran, wie meine Mutter wegen einer Kehlkopfoperation ins Krankenhaus musste. Mein Vater, der sich sonst nicht um mich kümmerte, musste mich anziehen und mir in die langen Unterhosen helfen. Dazu haben wir gesungen:
''Wenn die Soldaten durch die Stadt marschieren.
Dann öffnen die Mädchen die Fenster und die Türen!
Heiwarum, heiwarum!'
Ich liebte es, wenn mein Vater sich ganz auf mich konzentrierte, und merkte, dass etwas nicht stimmte, wenn er mich zu meinem Onkel, dem Fabrikanten, abschob. Als meine Mama aus dem Krankenhaus zurückkam, durfte sie wegen der Operation nicht reden, aber anscheinend hatte mein Vater sie in der Zwischenzeit betrogen. Sie versuchte, ihn unter großen Schmerzen anzuschreien, doch es kam nur ein heiseres, hässliches Krächzen hervor, und dabei liefen ihr die Tränen übers Gesicht. Dieses Bild hat sich tief in mich eingebrannt. Ich habe mir nur gewünscht, dass alles wieder gut wird, dass sie sich mögen. Ich wollte mich nicht entscheiden zwischen den beiden. Aber er ist danach ausgezogen.
Mein Vater war hip, sehr jung und sehr gut angezogen, er trug weite Anzüge und italienische Schuhe. Er hatte Lifestyle und einen starken Hang zu den Sinnesfreuden, dazu noch Geschmack. Meine Mama und er waren wirklich aus verschiedenem Holz.
Max Obermaier war das heiß geliebte schwarze Schaf und für mich der tollste Mann überhaupt - allerdings wusste auch jeder, dass er ein Bruder Leichtfuß war, der im Leben immer den einfacheren Weg nahm, sich daheim nie auf eine Konfrontation einließ und Konflikten aus dem Weg ging. Auf der anderen Seite war er wild, ein blonder, gut aussehender Mann mit Tolle, ein Schlagzeuger und echter Lebemann. Ich hatte ein Foto von meinem Vater, auf dem er aussah wie ein Gangster - ich mochte immer schon die Bösewichter. Als kleines Mädchen stand ich sogar auf Chess, einen amerikanischen Massenmörder, der auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet wurde. Der sah heiß aus, so männlich, den wollte ich auch heiraten.
Mein Vater stammte aus einer Familie mit sechs Kindern. Die Obermaiers haben sich einiges auf ihre Herkunft eingebildet, meine Mutter galt bei denen immer nur als die Zugeheiratete. Mein Großvater väterlicherseits hatte eine Schaufensterpuppenfabrik, und die Obermaierpuppen waren die bekanntesten in München. Viele Schauspielerinnen aus der Zeit kamen zu ihm ins Haus, um sich für die Puppen abbilden zu lassen, die in jener Zeit noch Unikate waren. Er konnte sich schon damals ein schönes, großes Haus am Starnberger See leisten und sogar einen Swimmingpool. Da sind wir an den Wochenenden und in den Ferien hingefahren. Drei Mädchen und drei Jungen aus dem Obermaierklan. Die Kinder der Brüder und Schwestern meines Vaters.
Mein Vater verdiente nach dem Krieg gut als Dekorateur, denn er arbeitete für die besten Geschäfte der Stadt.
In seiner Freizeit baute er Modellflugzeuge, die wirklich fliegen konnten, und ließ sie mit mir auf den Wiesen steigen. In die Flugzeuge setzte er eine von meinen Puppen und katapultierte sie heraus, wenn das Flugzeug in der Luft war.
Die Pupperl haben wir nie wiedergefunden, und wenn sich das ein anderer erlaubt hätte, dann hätte ich getobt. Aber mein Vater durfte das. Wenn ich jemanden liebe, darf der alles. Ich stand tierisch auf meinen Vater, und das Verhältnis zwischen uns war nie ein Vater-Tochter-Verhältnis, sondern von meiner Seite eher ein Liebesverhältnis. Allerdings hatte die Liebe zu meinem Vater eine sehr schmerzhafte Seite. Eine, für die ich ihn hasste, denn er kümmerte sich nicht um mich.
Als ich geschlechtsreif wurde und anfing, an Sex zu denken, wollte ich, dass mein Vater der erste Mann wäre - den kannte ich, den habe ich geliebt. Ich stellte mir vor, wie ich ihn in seinem Atelier küsste, und bei unserem Begrüßungskuss schloss ich immer die Augen. Meine Liebe habe ich ihm aber nie gestanden. Stattdessen habe ich im Bücherschrank meiner Mutter heimlich die Buchclubausgaben von Lady Chatterley und Lolita gelesen und die heißen Stellen rausgesucht.
Meine Mutter hat in all den Jahren nie schlecht über meinen Vater geredet, obwohl sie allen Grund dazu gehabt hätte. Im Gegensatz zu meinem Vater, der dauernd schlecht über sie redete und behauptete, er habe sie nur geheiratet, weil sie so tolle rote Haar und eine klasse Figur gehabt hätte.
Mein Vater und ich verabredeten uns immer bei ihm zu Hause, und dann fuhr ich mit der Straßenbahn durch die halbe Stadt zu ihm, was für mich damals eine kleine Weltreise war, aber ich habe mich immer sehr darauf gefreut, nach Schwabing rauszukommen und den Vati zu sehen.
Acht von zehn Malen vergaß der Hundling dann allerdings, dass ich kam. Dann saß ich auf der Eisentreppe vor seinem Atelier und wartete und wartete. Aber er kam einfach nicht. Schließlich fing ich an zu heulen wie ein Schlosshund. Damals habe ich mir zum ersten Mal gedacht: Ich will nicht lieben. Dabei wirst du nur verletzt.