
Perception is Reality
Der Frankfurter Kunstverein 2015 bis 2020
Franziska Nori(Editor)
Frankfurter Kunstverein (Publisher)
1st Edition
Published on 21. September 2020
Book
Hardback
508 pages
978-3-00-066101-3 (ISBN)
Description
Das Erkennen der Dinge beginnt damit, sie sinnlich zu begreifen. Der Mensch erlebt und begreift die Welt über seinen Körper, über seine Sinnesorgane und erschafft durch Einbildungskraft seine Interpretation von Welt. Perception is Reality - unter diesem programmatischen Titel vereint die Publikation neunzehn Ausstellungen, die der Frankfurter Kunstverein von 2015 bis 2020 unter der Leitung von Franziska Nori realisiert hat. Die Ausstellungen verhandeln Themen an den Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft und stellen Fragen zur Transformation von Individuum und Gesellschaft durch digitale Techniken. Sie alle vereint die Suche nach einem übergeordneten Verständnis von Welt und Existenz durch Kunst.
More details
Language
English
German
Place of publication
Frankfurt am Main
Germany
Target group
Professional and scholarly
Dimensions
Height: 22.5 cm
Width: 14 cm
Weight
360 gr
ISBN-13
978-3-00-066101-3 (9783000661013)
Schweitzer Classification
Person
Editor
Direktorin Frankfurter Kunstverein
Franziska Nori leitet seit November 2014 den Frankfurter Kunstverein, für den sie Ausstellungen mit zeitgenössischen KünstlerInnen kuratiert. Mit einem Schwerpunkt auf Kunst und Wissenschaft konzipiert sie Ausstellungen zu digitalen Themen wie die veränderte menschliche Wahrnehmung in virtuellen Welten oder die Perspektive von lernenden Algorithmen und künstlicher Intelligenz. Auch das sich wandelnde Selbstverständnis des Menschen zu Natur und Mitlebewesen stellt sie mit ihrer Arbeit immer wieder öffentlich zur Debatte . Am denkmalgeschützten Gebäude des Frankfurter Kunstvereins hat sie großformatige temporäre Außenskulpturen realisiert. Von 2007 bis 2014 war sie als Direktorin des Centro di Cultura Contemporanea Strozzina am Palazzo Strozzi in Florenz tätig. Zu ihren wichtigsten hier realisierten Projekten zählen thematische Ausstellungen zu aktuellen gesellschaftsrelevanten Fragestellungen wie "Family Matters" (2014), "Unstable Territories" (2013), "Francis Bacon and the existential Condition in contemporary art" (2013), "An Idea of Beauty (2013), Declining Democracy" (2012), "Virtual Identities" (2011) und "Manipulating Reality" (2009) oder auch die ortsspezifische Installationen im Innenhof des Palazzo der Künstler Tadashi Kawamata (2013), Michelangelo Pistoletto (2011) oder Yves Netzhammer (2009). Zuvor leitete Nori von 2000 bis 2003 die Abteilung digitaler Kunst am Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt, für das sie die weltweit erste museale Sammlung digitaler Artefakte ins Leben rief. Nach dem Studium der Romanistik, Kunstgeschichte und Kulturanthropologie an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt arbeitete die Deutsch-Italienerin als freie Kuratorin für moderne und zeitgenössische Kunst unter anderem an der Schirn Kunsthalle Frankfurt, am Museum für Moderne Kunst Stiftung Ludwig in Wien, am Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid, der Fundación la Caixa in Palma de Mallorca, an der Brown University, für das Transmediale Festival, am Museum für zeitgenössische Kunst Belgrad. Nori ist seit 2011 Professorin für Museologie und kuratoriale Praktiken zeitgenössischer Kunst an der Marist University Lorenzo de Medici, Florenz, Italien. Sie hat zahlreiche Aufsätze und Kataloge zur Kunst der Gegenwart veröffentlicht.
Franziska Nori leitet seit November 2014 den Frankfurter Kunstverein, für den sie Ausstellungen mit zeitgenössischen KünstlerInnen kuratiert. Mit einem Schwerpunkt auf Kunst und Wissenschaft konzipiert sie Ausstellungen zu digitalen Themen wie die veränderte menschliche Wahrnehmung in virtuellen Welten oder die Perspektive von lernenden Algorithmen und künstlicher Intelligenz. Auch das sich wandelnde Selbstverständnis des Menschen zu Natur und Mitlebewesen stellt sie mit ihrer Arbeit immer wieder öffentlich zur Debatte . Am denkmalgeschützten Gebäude des Frankfurter Kunstvereins hat sie großformatige temporäre Außenskulpturen realisiert. Von 2007 bis 2014 war sie als Direktorin des Centro di Cultura Contemporanea Strozzina am Palazzo Strozzi in Florenz tätig. Zu ihren wichtigsten hier realisierten Projekten zählen thematische Ausstellungen zu aktuellen gesellschaftsrelevanten Fragestellungen wie "Family Matters" (2014), "Unstable Territories" (2013), "Francis Bacon and the existential Condition in contemporary art" (2013), "An Idea of Beauty (2013), Declining Democracy" (2012), "Virtual Identities" (2011) und "Manipulating Reality" (2009) oder auch die ortsspezifische Installationen im Innenhof des Palazzo der Künstler Tadashi Kawamata (2013), Michelangelo Pistoletto (2011) oder Yves Netzhammer (2009). Zuvor leitete Nori von 2000 bis 2003 die Abteilung digitaler Kunst am Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt, für das sie die weltweit erste museale Sammlung digitaler Artefakte ins Leben rief. Nach dem Studium der Romanistik, Kunstgeschichte und Kulturanthropologie an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt arbeitete die Deutsch-Italienerin als freie Kuratorin für moderne und zeitgenössische Kunst unter anderem an der Schirn Kunsthalle Frankfurt, am Museum für Moderne Kunst Stiftung Ludwig in Wien, am Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid, der Fundación la Caixa in Palma de Mallorca, an der Brown University, für das Transmediale Festival, am Museum für zeitgenössische Kunst Belgrad. Nori ist seit 2011 Professorin für Museologie und kuratoriale Praktiken zeitgenössischer Kunst an der Marist University Lorenzo de Medici, Florenz, Italien. Sie hat zahlreiche Aufsätze und Kataloge zur Kunst der Gegenwart veröffentlicht.
Content
Inhaltsverzeichnis
S. 6 Vorwort Luminita Sabau
S. 8 Einführung Franziska Nori
S. 11 How to Make a Paradise - Sehnsucht und Abhängigkeit in generierten Welten
S. 43 Trees of Life - Erzählungen für einen beschädigten Planeten
S. 95 Empathische Systeme
S. 127 And This is Us - Junge Kunst aus Frankfurt
S. 153 Die Große Illusion - Wolfgang Winter, Berthold Hörbelt
Framing Reality - Jacopo Godani & Dresden Frankfurt Dance Company
S. 167 Rückbindung an Welt - Über das Poetische in Elementen und Materialien
S. 201 I am here to learn - Zur maschinellen Interpretation der Welt
S. 243 Perception is Reality - Über die Konstruktion von Wirklichkeit und virtuelle Welten
S. 273 Single Mother Songs from the End of Nature - Melanie Bonajo
S. 297 Things I Think I Want - Sechs Positionen zeitgenössischer Kunst
S. 319 Atchilihtallah - Von der Transformation der Dinge - Eric van Hove
S. 345 Aqui é Arte - Paulo Nazareth
S. 365 Mechanismen der Gewalt - Arcangelo Sassolino, Regina José Galindo
S. 403 Roots - Indonesian Contemporary Art
S. 427 Körper-Ich - Körper im Zeitalter digitaler Technologien
S. 445 The Octopus - Trevor Paglen
S. 465 Psychoprosa - Thomas Feuerstein
S. 487 Biografien
S. 6 Vorwort Luminita Sabau
S. 8 Einführung Franziska Nori
S. 11 How to Make a Paradise - Sehnsucht und Abhängigkeit in generierten Welten
S. 43 Trees of Life - Erzählungen für einen beschädigten Planeten
S. 95 Empathische Systeme
S. 127 And This is Us - Junge Kunst aus Frankfurt
S. 153 Die Große Illusion - Wolfgang Winter, Berthold Hörbelt
Framing Reality - Jacopo Godani & Dresden Frankfurt Dance Company
S. 167 Rückbindung an Welt - Über das Poetische in Elementen und Materialien
S. 201 I am here to learn - Zur maschinellen Interpretation der Welt
S. 243 Perception is Reality - Über die Konstruktion von Wirklichkeit und virtuelle Welten
S. 273 Single Mother Songs from the End of Nature - Melanie Bonajo
S. 297 Things I Think I Want - Sechs Positionen zeitgenössischer Kunst
S. 319 Atchilihtallah - Von der Transformation der Dinge - Eric van Hove
S. 345 Aqui é Arte - Paulo Nazareth
S. 365 Mechanismen der Gewalt - Arcangelo Sassolino, Regina José Galindo
S. 403 Roots - Indonesian Contemporary Art
S. 427 Körper-Ich - Körper im Zeitalter digitaler Technologien
S. 445 The Octopus - Trevor Paglen
S. 465 Psychoprosa - Thomas Feuerstein
S. 487 Biografien