
Musik und Liebe
Böhlau (Publisher)
1st Edition
Published on 5. September 2022
Book
Paperback/Softback
XII, 131 pages
978-3-412-52671-9 (ISBN)
Shipment within 5-7 days
Description
Kaum eine Frage der Kulturgeschichte ist kontroverser und leidenschaftlicher diskutiert worden als das Verhältnis von Musik und Gefühl. Und kein Gefühl wurde und wird mehr mit der Musik assoziiert als die Liebe. "If music be the food of love, play on" aus Shakespeares Twelfth Night ist der wohl berühmteste erste Satz der englischen Literatur. Bereits der überirdischen Schönheit der mittelalterlichen Einstimmigkeit wohnt das subtile Spiel mit der durchlässigen Grenze zwischen Gotteslob und Eros inne. 1000 Jahre später wird die Filmmusik nach klingenden Chiffren des menschlichen Gefühlslebens in all seinen Verästelungen suchen. Damit reichen sich Musik und Liebe in einer mehr als tausendjährig verwobenen Geschichte von Klängen und menschlichen Emotionen, die durch jeweils spezifische Kontexte bedingt sind, die Hand. Bei allen Veränderungen der Ästhetik und Poetik in der enormen kulturhistorischen Spanne zwischen Mittelalter und Gegenwart fragen die sieben Beiträge des Bandes aus unterschiedlichen Perspektiven, wie sich Klingendes und menschliches Fühlen wechselseitig bedingten und bedingen, und dies am Beispiel der Liebe.
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Series
Language
German
Place of publication
Köln
Germany
Illustrations
28 Notenbeispiele und 9 s/w-Abb.
Dimensions
Height: 24 cm
Width: 17 cm
Thickness: 1 cm
Weight
284 gr
ISBN-13
978-3-412-52671-9 (9783412526719)
Schweitzer Classification
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Nina Noeske | Matthias Tischer
Musik und Liebe
E-Book
09/2022
1st Edition
Böhlau
€39.00
Available for download
Persons
Editor
Nina Noeske: Studium in Bonn, Weimar und Jena, Magisterabschluss 2001, Promotion 2005 in Weimar, Habilitation 2014 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Berufliche Stationen: 2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik in Weimar, 2007-2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungszentrum Musik und Gender (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), 2012 Vertretungsprofessuren in Hannover (HMTM) und Hamburg (Hochschule für Musik und Theater), 2012-2014 Assistenzprofessorin für Musikwissenschaft an der Universität Salzburg. 2014-2022 Professorin für Musikwissenschaft an der HfMT Hamburg, seit Oktober 2022 Professorin für Musikwissenschaft an der HfM "Franz Liszt" Weimar. 2024 Zuwahl als Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt.
Matthias Tischer forschte und forscht unter anderem zu den Themen Musikästhetik, politische Musikgeschichte, Filmmusik, Jugendkulturen, Ikonographie, Medien sowie Musik und Kapitalismus. Er ist Professor für Ästhetik und Kommunikation an der Hochschule Neubrandenburg.
Contributions
Matthias Tischer forschte und forscht unter anderem zu den Themen Musikästhetik, politische Musikgeschichte, Filmmusik, Jugendkulturen, Ikonographie, Medien sowie Musik und Kapitalismus. Er ist Professor für Ästhetik und Kommunikation an der Hochschule Neubrandenburg.
Prof. Beatrix Borchard, Musikwissenschaftlerin und Musikpublizistin, promovierte über Clara und Robert Schumann, Bedingungen künstlerischer Arbeit in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts (2. Auflage Kassel 1992) und habilitierte sich mit der biographischen und interpretationsgeschichtlichen Studie Stimme und Geige. Amalie und Joseph Joachim (Wien: Böhlau 2005). Weitere wichtige Buchveröffentlichungen: Clara Schumann. Ein Leben, Berlin 1990
Roman Hankeln ist Professor für Musikgeschichte an der Universität Trondheim (Norwegen). Sein Hauptinteressengebiet ist das Verhältnis von Musik, Text und kulturellem Kontext in verschiedenen Phasen der Musikgeschichte. Hankeln begann seine wissenschaftliche Laufbahn mit dem Studium der Musikwissenschaft und Germanistik bei David Hiley, Detlef Altenburg, Warren Kirkendale, Hans-Joachim Kreutzer und Gerhard Hahn an der Universität Regensburg. Promotion 1995 (Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes). Hankelns Dissertation, eine Edition und Untersuchung des Corpus Aquitanischer Offertorienprosulae (11.-12. Jh.), erschien 1999. Der Forschungstätigkeit in einem Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Regensburg folgte die Assistenz am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena. Dort habilitierte sich Hankeln 2004 und erhielt im selben Jahr einen Ruf an das Trondheimer Centre for Medieval Studies. Hankeln ist Mitherausgeber des Reihe HISTORIAE, der Study Group Cantus Planus der International Musicological Society und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Vokalmusik des Mittelalters und des Liedes vor Schubert.
Sabine Meine ist seit 2017 Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik in Köln; zuvor war sie Professorin an der Universität Paderborn/HM Detmold. Sie leitete das Deutsche Studienzentrums in Venedig, war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Institut in Rom und an der HMTM Hannover. Ihre Habilitation zur Frottola zielt auf Musik als Diskurs und Spiel in der Renaissancekultur Italiens, ihre Dissertation zu René Leibowitz diskutiert Zwölftonmusik als Übersetzungsphänomen der französischen Moderne. Meine ist Beirätin des Deutschen Historischen Instituts in Rom und der Gesellschaft für Musikforschung, Mitglied in den Wissenschaftsvereinen Deutsches Studienzentrum in Venedig und Villa Vigoni e.V.
Aus einer dezidiert kulturwissenschaftlichen Perspektive betrachtet Sabine Meine Musik in ihrem weiten Bedeutungsraum - in ihren Beziehungen zu anderen Künsten und Wissensbereichen, sowie in ihrer Bedeutung für soziale Prozesse in verschiedenen Milieus und Gesellschaftsschichten. Meines Forschungen fragen nach der Bedeutung von Musik in Aneignungs-, Transfer- und Austauschprozessen.
Nina Noeske: Studium in Bonn, Weimar und Jena, Magisterabschluss 2001, Promotion 2005 in Weimar, Habilitation 2014 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Berufliche Stationen: 2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik in Weimar, 2007-2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungszentrum Musik und Gender (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), 2012 Vertretungsprofessuren in Hannover (HMTM) und Hamburg (Hochschule für Musik und Theater), 2012-2014 Assistenzprofessorin für Musikwissenschaft an der Universität Salzburg. 2014-2022 Professorin für Musikwissenschaft an der HfMT Hamburg, seit Oktober 2022 Professorin für Musikwissenschaft an der HfM "Franz Liszt" Weimar. 2024 Zuwahl als Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt.